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Grundlagen des Risikomanagements – was sollte jeder erfolgreiche Trader wissen?

Updated 25 Jan 2021
Grundlagen Risikomanagement

Wer die Grundlagen des Risikomanagements kennt und anzuwenden weiß, hat einen enormen Trading-Vorteil. Risikomanagement bedeutet, dass zur Verfügung stehende Kapital optimal einzusetzen, möglichst natürlich ohne Verluste. Smarte Trader wissen genau, wann sie die Notbremse ziehen und das Training-Risiko zu groß ist. Dabei spielen nicht nur finanzielle, sondern auch psychologische Aspekte eine wesentliche Rolle.

Damit Du das Risikomanagement optimal für Trades anwenden kannst, bekommst Du hier das Grundlagenwissen.

In diesem Erfahrungsbericht liest Du:

  • Was Risikomanagement eigentlich ist
  • Wie finanzielles Risikomanagement angewandt wird
  • Wie psychologisches Risikomanagement funktioniert
  • Wie Trader Risikomanagement verbessern und üben können

Wie setzt sich optimales Risikomanagement zusammen?

Risikomanagement bedeutet, mit dem zur Verfügung stehenden Kapital das Maximum aus Anlagen und Investitionen herauszuholen. Damit die Handelsaktivitäten wirklich erfolgreich werden, gilt es zunächst, Trading-Vorteile am Markt zu erkennen und diese dann mit der richtigen Anlagestrategie zu nutzen.

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Jeder weiß, dass die Märkte Schwankungen unterlegen sind und deshalb Verluste ebenso normal. Das ausgeklügelte Risikomanagement hilft dabei, Totalverluste zu vermeiden und die Gewinne bestmöglich zu realisieren. Dabei geht es um:

  • das finanzielle Risikomanagement
  • das psychologische Risikomanagement

Trader sollten immer ihre Finanzen im Blick haben, aber auch ihren Geist. Wer emotional handelt und beispielsweise nicht auf Basis aktueller Marktdaten, die gute Chancen suggerieren, läuft Gefahr, risikoreich zu agieren und viel zu verlieren.

Wie wird finanzielles Risikomanagement umgesetzt?

Das finanzielle Risikomanagement ist eines der Grundfesten, wenn es um eine erfolgreiche Trading-Strategie geht. Die persönliche Finanzplanung sollte stets im Fokus stehen, um das Kapital optimal einzusetzen.

Wer beispielsweise auf seinem Trading-Account 300 € Startkapital hat, sollte nicht alles auf einmal einsetzen und beispielsweise eine Aktie für 300 € kaufen. Damit würden sich Trader die Chance auf Diversifikation und flexible Gewinnmitnahmen nehmen. Stattdessen ist es sinnvoll, die 300 € Eigenkapital kurz-, mittel- und langfristig zu investieren. Optimal dafür sind beispielsweise:

  • CFDs
  • Aktien
  • ETFs

Während Aktien vergleichsweise preisintensiv sind, da der Kaufpreis sofort fällig ist, sind Differenzkontrakte eine günstige Trading-Alternative. Allerdings gelten sie auch als äußerst risikoreich und sollten deshalb mit Trading-Absicherung (beispielsweise Stopp-Loss) genutzt werden.

Wie viel sollte ich setzen?

Eine Frage, die gerade Trader am Beginn ihrer Handelskarriere häufig umtreibt: Wie viel sollte ich von meinem Gesamtbudget maximal für meine Trades aufwenden? Eine Faustformel gibt es hier nicht, allerdings einige Erfahrungswerte. Trader, die maximal ein Drittel ihres Gesamtbudgets in Handelsaktivitäten einsetzen, haben gute Chancen, auch Verluste leichter zu verkraften.

Daraus ergeben sich die No-Gos bei der Kapitalnutzung:

  • nie 100 % des Eigenkapitals einsetzen
  • nie auf ein Derivat konzentrieren, sondern bestenfalls mehrere Werte handeln
  • keine Trades mit geliehenem Kapital

Wichtig ist es, dass Trader ihr Kapital aus eigenen liquiden Mitteln nutzen, denn im Verlustfall würden sie nicht nur die Trading-Verluste verkraften müssen. Nein, auch die Rückzahlung des geliehenen Kapitals wären fällig.

Psychologisches Risikomanagement

Wie funktioniert psychologisches Risikomanagement?

Psychologie spielt beim Handeln eine wichtige Rolle, denn häufig agieren Trader aus einem falschen Impuls heraus. Statt die Marktlage sachlich und auf Basis vorliegender Informationen zu beurteilen, lassen sie sich von Emotionalität und Euphorie anstecken.

Wer seine Emotionen nicht im Griff hat, sieht vielleicht Gefahren des Marktes nicht und investiert zu schnell zu viel. Deshalb ist es wichtig, Emotionen bei Trading-Entscheidungen außen vor zu lassen. Stattdessen sollten folgende Möglichkeit als Entscheidungsfindung zurate gezogen werden:

  • Blick auf die Charts
  • aktuelle News
  • Trading-Trends
  • Tipps durch Trading-Profis

Wer sich unsicher ist und am Anfang seiner Trading-Karriere steht, kann sich Unterstützung durch Trading-Profis bzw. erfolgreiche Händler holen. Viele Broker bieten dafür das Copy Trading, um die Handelsentscheidungen anderer User zu nutzen und sie auf die eigene Handelsaktivität zu übertragen. Allerdings gilt auch hier: Nicht in Euphorie verfallen und sich beispielsweise durch ausnahmslos positive Ergebnisse leiten lassen.

Risikomanagement üben: Welche Möglichkeiten haben Trader?

Übung macht den Meister, das trifft auch auf das Risikomanagement zu. Wer unsicher ist, sollte zunächst nicht mit eigenem Kapital beginnen, sondern bestenfalls virtuelles Guthaben nutzen. Viele seriöse Broker stellen ein kostenloses Demokonto mit Spielgeld zur Verfügung. Häufig ist es:

  • zeitlich flexibel nutzbar
  • mit unbegrenztem virtuellem Guthaben versehen

Die Trading-Möglichkeiten auf dem Demokonto ähneln denen auf dem Live-Konto. Gehandelt wird unter marktnahen Bedingungen, auch aus Trading-Kosten-Sicht. Damit haben hinter die Chance, dass Risikomanagement in einem spielerischen Umfeld zu üben und aus ihren Fehlern (die zweifelsohne bei jedem Trader irgendwann entstehen werden) ohne eigene Verluste zu lernen.

Trading-Tipps von Profis nutzen

Um als Trader erfolgreich zu sein, sollte sich jeder Händler an bereits erfolgreichen Usern orientieren. Was liegt näher, als von Profis zu lernen? Viele Broker greifen auch hierbei unter die Arme und stellen beispielsweise Weiterbildungsmöglichkeiten mit Profi-Support zur Verfügung. Dazu zählen u. a.:

  • Webinare
  • Seminare
  • Tutorials

Die theoretischen Grundlagen bekommen mit Anwendung eines Demokontos noch einmal eine ganz neue Dimension, denn damit lassen sie sich ideal in die Praxis umsetzen.

Fazit: Mit Risikomanagement-Tipps wird Trading-Erfolg leichter

Das Risikomanagement ist essenziell, wenn es um erfolgreiche Handelsaktivitäten geht. Trader sollten immer mit einem Plan agieren, der aus Anlagestrategie, Kapitalkontrolle und der Kontrolle ihre eigenen Emotionen besteht. Risikomanagement ist erlernbar – eine Nachricht, die alle Händler am Beginn ihrer Trading-Karriere besonders freuen dürfte. Um das eigene Risikomanagement zu verbessern, ist eins wichtig: Lernbereitschaft und wissen, wo Hilfe erhältlich ist. Smarte Trader feilen deshalb immer wieder an ihrem Risikomanagement und nutzen dafür beispielsweise kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten und das Demokonto bei einem seriösen Broker ihrer Wahl.

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