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WH Selfinvest – Gebühren äußerst variabel auf Konten und Plattformen

Analyst Team trader
Updated 23 Jul 2020

Handelsgebühren sind ein wichtiger Bestandteil, wenn es um Gewinne oder Verluste bei den Trades geht. Aus diesem Grund haben wir uns auch die Kosten- und Gebührenstruktur bei WH Selfinvest näher angeschaut. Der Broker stellt nicht nur verschiedene Konten, sondern auch mehrere Plattformen zur Verfügung. Nicht alle von ihnen sind allerdings kostenfrei. Die Erfahrungen beim Broker zeigen, dass die Gebühren und Mindesteinlage stark variieren. Prinzipiell müssen die Trader mindestens 2.500 Euro einzahlen, um mit dem Handel beginnen zu können. Wir zeigen, welche Möglichkeiten Trader haben und wie die Konditionen im Detail aussehen.

  • Mindesteinzahlung spezialisiertes Konto: 2.500 Euro
  • Multi-Asset Konto: Mindesteinzahlung 5.000 Euro
  • kommissionsfreier Handel möglich
  • Nicht alle Plattformen kostenfrei

Demokonto eröffnen
WH Selfinvest Erfahrungen

WH Selfinvest Handelsgebühren:
Spot Forex spreadbasiert kostenlos

Die Handelsgebühren variieren laut unseren WH Selfinvest Erfahrungen und sind abhängig davon, in welche Finanzprodukte die Anleger investieren. Schauen wir uns zunächst die Konditionen für den Forexhandel an. Kostenlos ist der spreadbasierte Spot Forex Handel. Dafür wird keine Kommission verlangt. Der spreadbasierte Forexhandel bietet den Vorteil, dass die Spreads variabel sind und damit an die Marktgegebenheiten eingepasst werden. Ist das Handelsvolumen beispielsweise hoch, sinkt ebenfalls der ECN Spread. Mit Kosten müssen Anleger beim kommissionsbasierten Spot Forexhandel rechnen. Hier werden 0,035/1.000 USD berechnet. Allerdings gibt es hier einen individuellen Nachlass, den sich Anleger sichern können.

Ratgeberbilder Artikel Boerse

Nachlass für Forexhandel anfordern

Wer Forex auf Kommissionsbasis handelt, kann sich einen Nachlass gewähren lassen. Hierbei ist der Spread aber nicht variabel. Für die Gewährung des Nachlass müssen Trader eine Anfrage ausfüllen. Diese wird an den Kundensupport gesandt. Die Rabatte sind individuell und werden je nach Trader und seinen Handelsaktivitäten gewährt. Bestandteil des Formulares sind beispielsweise Auskünfte zu:

  • Orderanzahl pro Tag
  • Anzahl pro Lot
  • Kontraktgröße
  • Kontogröße

Basierend auf diesen Angaben wird ein individuelles Angebot für den Nachlass erstellt. Dieser Rabatt wird bereits ab der ersten Order gewährt und ist an kein monatliches Minimum gebunden. Außerdem wird das Volumen nicht ständig überprüft, sodass auch Monate mit weniger Volumen vom Nachlass partizipieren. Im Forex Broker Vergleich haben wir solche individuellen Konditionen bei kaum einem Anbieter gefunden. Wer auf Individualität beim Trading setzt, kann bei WH Selfinvest zahlreiche Angebote finden.

Handelskosten bei CFDs

Was gehört zu den WH Selfinvest Handelsgebühren? Beim CFD-Handel sind die Gebühren für die verschiedenen Assetklassen unterschiedlich. Wer CFDs auf Wertpapiere bestimmter Länder handelt, hat Kosten in Höhe von 0,07 Prozent (Minimum 7 Euro). Dazu zählen Aktien aus Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Schweiz sowie Spanien. Aktien aus Hongkong oder Singapur werden hingegen mit einer Gebühr von 0,40 Prozent (ebenfalls Minimum 7 Euro) berechnet. Aktien, die an US-Börsen (inklusive ADR, Kanada und ETF) gehandelt werden, haben Gebühren in Höhe von 0,027 USD/CFD Aktie (Minimum 7 Euro).

Kosten von einmalig 3 Euro/Order unabhängig von der Ordergröße fallen an auf:

  • Gold
  • Silber
  • Öl
  • Indizes
  • Weizen u. v. m.

Eine Besonderheit haben wir im Broker Vergleich festgestellt: Während andere Anbieter Zusatzkosten bei telefonischen Orders verlangen, ist dies bei WH Selfinvest nicht der Fall.

Kosten für die Plattformen

Zu den Handelskosten für Forex und CFDs kommen auch Kosten bei der Auswahl der Trading-Plattform. Bei der Depoteröffnung können sich Anleger entscheiden, auf welcher Plattform sie handeln möchten. Zwar steht ebenfalls der Metatrader zur Verfügung, doch aufgrund der eingeschränkten Funktionsweise nutzen viele Anleger den brokereigenen NanoTrader. Diesen gibt es einer kostenlosen Variante und als Vollversion. Diese Vollversion kostet 29 Euro pro Monat. Damit können Anleger auch ganz bequem von ihrem Smartphone oder Tablet aus auf die Handelsplattform zugreifen. Wer hingegen den Metatrader oder Advantage nutzen möchte, kann dies kostenlos tun. WH Selfinvest bietet auch VPS, welches mit maximal monatlichen Kosten von 60 Euro berechnet wird.

Unterschiede bei den Trading-Plattformen: NanoTrader im Fokus

Im Test haben wir uns auch die verschiedenen Handelsplattformen angesehen. Neben dem Metatrader steht auch die brokereigene Plattform, der NanoTrader, zur Verfügung. Diesen gibt es einmal als kostenlose Variante und als Vollversion. Wer die Demo-Variante nutzt, hat damit bereits umfangreiche Instrumente und verschiedene Funktionsweisen, ist jedoch etwas eingeschränkt. Optionen auf Futures können beispielsweise in der kostenfreien Variante nicht gehandelt werden. Außerdem steht auch der automatische und halbautomatische Handel nicht zur Verfügung.

Was ermöglicht die kostenfreie Version vom NanoTrader?

Wer sich die kostenfreie Variante entscheidet, kann neben CFDs und Forex auch Futures und Optionen auf CFDs und Forex handeln. Der CFD-Handel auf Futures ist jedoch ausschließlich in der Vollversion möglich. Beim Set-up haben Anleger jedoch eine große Auswahl. Dazu gehören beispielsweise:

  • verknüpfte Charts,
  • Support-Chat,
  • Hedging,
  • Cloud.

Nicht inkludiert sind hingegen mehrere Livekonten gleichzeitig, Daytrading-Statistiken oder aggregierte Indikatoren. Dennoch stehen zahlreiche nützliche Trading-Tools zur Verfügung. Dazu gehören neben dem Wirtschaftskalender auch Vorschläge von Kunden, die Nutzung des Forums und vieles mehr. Einschränkungen gibt es hingegen bei der Position Aufgabe. Trader können beispielsweise das Orderbuch-Speedtrader nicht in der kostenfreien Version nutzen. Gleiches gilt auch für Trendlinien zum Öffnen, Tactic-Orders oder Charttrader. Gänzlich fehlen:

  • Backtesting,
  • Vermögensverlaufs-Kurve,
  • Optimierung,
  • Sensitivitätsanalyse.

Diese Funktionen werden lediglich in der kostenpflichtigen Variante geboten.

Trading Store: Strategien von erfahrenen Profis mit Vollversion

Eine Besonderheit bietet der NanoTrader in der Vollversion. Anleger können sich im Trading Store Strategien bekannter Profis ansehen und diese nutzen. Dazu gehören beispielsweise Thorsten Helbig oder Tobias Heitkötter.

Unterschiedliche Kontomodelle:
So findet jeder Trader sein ideales Konto

WH Selfinvest bietet verschiedene Kontomöglichkeiten für seine Kunden:

  • Multi-Asset Konto
  • spezialisiertes Konto

Das Multi-Asset Konto ist für alle Anleger geeignet, die sich auf das Traden von Wertpapieren und strukturierten Produkten fokussieren möchten. Wer hingegen Forex und CFDs sowie Futures handeln möchte, kann auf spezialisierte Konten zurückgreifen. Die Bedingungen dafür variieren. Wer die NanoTrader Plattform nutzt, kann sogar mehrere Konten parallel führen.

Multi-Asset Konto

Dieses Konto ist für aktive Anleger, die sich auf den Handel mit Aktien fokussierten möchten. Die Mindesteinlage liegt hier bei 5.000 Euro (oder entsprechendes Währungsäquivalent). Aktive Anleger, die uneingeschränkt täglich Trades auf US-Finanzinstrumente durchführen möchten, benötigen einen Kontostand von mindestens 25.000 USD. Dieses Konto eröffnen Trader über Interactive Brokers (UK) Limited, Heron Tower, Level 20, 110 Bishopsgate, London EC2N 4AY, United Kingdom. Die Einzahlungen auf dieses Multi-Asset Konto werden durch die Überweisung der Citigroup durchgeführt. Andere Zahlungsmöglichkeiten sind für die Kontokapitalisierung nicht vorgesehen. Auch Auszahlungen werden ausschließlich über die Citigroup realisiert. Pro Kalendermonat können Trader eine kostenfreie Auszahlung anfordern. Weitere Auszahlungen werden mit Gebühren berechnet:

  • 8 Euro
  • 10 USD
  • 11 CHF

Hinzu kommen natürlich die Ordergebühren, welche bei entsprechenden Ausführungen anfallen. Kosten werden zudem für die Nutzung der Handelsplattform erhoben, wenn sich Anleger für die Vollversion vom NanoTrader entscheiden.

Spezialisierte Konten für den Handel von Forex, CFDs und Futures

Wer ein spezialisiertes Konto für den Handel mit Forex oder CFDs eröffnen möchte, muss mindestens 2. 500 Euro einzahlen. Einen maximalen Betrag für die Kontokapitalisierung gibt es nicht. Als Einzahlungsmöglichkeit steht nur die Überweisung über die Postbank zur Verfügung. Diese Kosten betragen jeweils 5 Euro. Auch die Abhebungen sind kostenpflichtig, variieren aber:

  • Überweisungen bis 30.000 Euro: pauschal 5 Euro
  • Überweisungen über 30.000 Euro: maximal 50 Euro, 0,10 Prozent

Warum lohnt es sich, ein spezialisiertes Konto zu eröffnen?

Gemessen an den Kosten mögen nun einige Trader denken, dass ein Multi-Asset Konto deutlich günstiger ist. Schauen wir uns aber die Konditionen im Detail an, fällt schnell auf, dass die spezialisierten Konten einige Vorzüge aufweisen. Um dies deutlich zu machen, vergleichen wir spezialisierte Kontos mit dem Multi-Asset Konto.

Konditionen für den Handel von Futures

Wer das spezialisierte Konto nutzt, kann auf die Tick-by-Tick Daten zurückgreifen und hat eine maximale Anzahl von 10 Orderbüchern. Beim Multi-Asset Konto sind es hingegen nur drei. Außerdem kann das spezialisierte Konto einiges, was es beim Multi-Asset Konto für die Futures nicht gibt. Dazu gehört beispielsweise:

  • Time & Sales mit Volumen ausgeführter Orders
  • Time & Sales Histogramm im Chart
  • Umfangreiche historische Daten

Die Zusatzgebühren entfallen beim spezialisierten Konto ebenfalls, werden aber beim Multi-Asset Konto erhoben. Auch bei den Kommissionen gibt es Unterschiede. Die WHS Kommissionen für Futures in USD beträgt beim spezialisierten Konto 2,20 USD und beim Multi-Asset Konto 3,20 USD.

 

Beitragsbilder Ratgeber Costs

Konditionen für den Forex- und CFD-Handel mit beiden Konten

Die Angebotsvielfalt bei dem spezialisierten Konto für den CFD-Handel deutlich umfangreicher. So gibt es beispielsweise 43 CFDs auf Marktindizes, eins nur CFDs auf Metalle usw. Bei Multi-Asset Konto sind es hingegen nur 13 CFDs auf Marktindizes oder gar keine CFDs auf Metalle. Dafür ist natürlich bei Multi-Asset Konto das Angebot der CFDs auf Aktien mit elf deutlich höher (acht CFDs auf Aktien beim spezialisierten Konto).
Die Kommissionen auf Aktien CFDs sind mit, 07 Prozent beim spezialisierten Konto deutlich geringer. Bei Multi-Asset Konto sind es 0,10 Prozent.

Forexhandel und seine Unterschiede

Wer sich das spezialisierte Konto für den Forexhandel eröffnet, hat 65 Forex Paare zur Auswahl. Bei Multi-Asset Konto sind es 91. Der Metatrader kann nur mit dem spezialisierten Konto genutzt werden. Bei Multi-Asset Konto steht er hingegen nicht zur Verfügung. Außerdem gibt es beim spezialisierten Konto den kommissionsfreien Handel, bei Multi-Asset Konto hingegen nicht.

Kostenloses Konto eröffnen

Anleger, die zunächst die Leistungen des Brokers kennenlernen möchten, können sich ein kostenloses Konto eröffnen. Dafür steht allerdings nur die brokereigene Plattform zur Verfügung. Der Metatrader kann dafür jedoch nicht genutzt werden. Wer die Demoversion nutzt, kann den Broker zunächst mit einem virtuellen Guthaben völlig ohne Risiko kennenlernen.

Fokus auf die angebotenen Finanzinstrumente

Was bietet WH Selfinvest seinen Anlegern überhaupt für den Handel? Schauen wir uns zunächst das CFD-Angebot an. Der Handel mit Differenzkontrakten ist zwar risikoreich, ermöglicht jedoch auch mit geringem Eigenkapital den Handel. CFDs gibt es auf:

  • Aktien
  • Rohstoffe (Öl oder Gold)
  • Marktindizes

Insgesamt werden über 5.000 CFDs angeboten. Zur Verfügung stehen zahlreiche CFD-Charts. Dazu zählen über 10 Charttypen und über 10 Zeichentools. Hinzu kommen über 125 Indikatoren und eine umfangreiche Leihzeichen Datenhistorie. Mit der passenden Plattform ist auch der Handel direkt im Chartleerzeichen möglich.

Forex-Angebot bei WH Selfinvest

Im Test haben wir uns auch den Forexhandel näher angeschaut. Den Anlegern stehen über 65 Forex Paare zur Verfügung. Dabei können Anleger zwischen verschiedenen Lot-Größen wählen: Standard, Mini und Micro. Angeboten werden die Forex-Paare kommissions- und spreadbasiert. Wie die Konditionen genau sehen, hängt vom jeweiligen Kontotyp ab. Mit der passenden Handelsplattform kann auch automatisch gehandelt werden. Trader können somit auch aus über 50 Handelsstrategien auswählen und zahlreiche Tools wählen.

Futures-Handel

Viele aktive Anleger bevorzugen die Futures. Seit über 13 Jahren bietet der Broker den Handel an Futuresmärkten an. Trader können von zahlreichen Funktionen sowie attraktiven Konditionen partizipieren. Dazu gehören unter anderem:

  • Tick-für-Tick Daten (keine ½-sekündlichen Snapshot Daten,
  • beste Orderrouting Technologie,
  • direkten Marktzugang (DMA) und schnelle Orderausführung.

Bei den Futures-Börsen werden zusätzliche Gebühren für Echtzeit-Marktdaten in Rechnung gestellt. Diese erhebt auch der Broker und leitet sie an die Kunden weiter. Bei Euronext sind es beispielsweise 45 Euro sowie bei Eurex 20 Euro. Besonders günstig sind die Börsen CME, CBOT oder Comex. Hier betragen die Gebühren nur 5 Euro.

WH Selfinvest Handelsgebühren sind flexibel nach
Plattform und Kontomodell

Der Broker hatte es sich zur Aufgabe gemacht, für jeden Anleger nicht nur die passenden Finanzinstrumente, sondern auch das entsprechende Kontoangebot bereitzustellen. Dafür gibt es nicht nur verschiedener Handelsplattformen, sondern auch zwei grundlegende Kontoarten: Multi-Asset Konto oder spezialisiertes Konto. Das Multi-Asset Konto richtet den Fokus auf den Aktienhandel. Spezialisierte Konten fokussieren sich, wie es der Name bereits sagt, doch auf die eigenen Finanzinstrumente. Die Konditionen variieren bei den Konten. Wer beispielsweise ein spezialisiertes Konto eröffnet, benötigt eine Mindesteinzahlung von 2.500 Euro. Bei Multi-Asset Konto sind es hingegen 5.000 Euro. Auch die Handelsplattformen sind flexibel und nicht immer kostenfrei. Wer beispielsweise die Broker eigene Plattform, den NanoTrader, als Vollversion mit all seinen Funktionen nutzen möchte, muss monatlich maximal 60 Euro zahlen. Hinzu kommen natürlich noch die Transaktionskosten. Der Metatrader und der NanoTrader Free lassen sich hingegen kostenlos nutzen. Möchten auch Sie den Broker kennenlernen und sich einen Eindruck von den angebotenen Finanzinstrumente und Gebühren verschaffen? Registrieren Sie sich kostenlos mit einem WH Selfinvest Demokonto auf dem NanoTrader Free und starten Sie mit einem virtuellen Guthaben. In unserem Ratgeber erfahren Sie auch mehr zu den WH Selfinvest Zahlungsmethoden!

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