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BioNTech meldet Erfolge beim Corona-Impfstoff

Updated 7 Jul 2020
Biontech

Der Mainzer Konzern BioNTech ist Anleger, die sich für vielversprechende Unternehmen im Pharma-Sektor interessieren, schon seit 2019 nicht unbekannt. BioNTech verfolgt vielversprechende Ansätze in der Entwicklung individualisierter Krebstherapien. Auch bei der Behandlung und Vorbeugung von Viruserkrankungen wie HIV sind die Mainzer aktiv. Mit dem Einsetzen der Corona-Pandemie war der deutsche Konzern unter den ersten, die sich der Entwicklung eines Impfstoffes zuwandten.

Entwicklungskooperation mit Pfizer

Forschung, Entwicklung und klinische Studien betreibt BioNTech in Zusammenarbeit mit dem Pharma-Riesen Pfizer. Zu Beginn des Monats (Juli 2020) konnte BioNTech eine Erfolgsmeldung bekanntgeben. Erste klinische Tests wurden in den Vereinigten Staaten an ausgewählten Personen durchgeführt, dabei bekam eine Kontrollgruppe lediglich ein Placebo. Der Wirkstoff BNT162b1, einer der vier Haupt-Kandidaten für einen Impfstoff gegen das Coronavirus, erwies sich in klinischen Studien an Gesunden nicht nur als gut verträglich – auch die Immunantwort in Reaktion auf die Substanz lässt hoffen. Die Versuchsteilnehmer entwickelten deutlich höhere Mengen der neutralisierenden Antikörper als Patienten, die vom Coronavirus genesen sind.

Impfstoff gegen Coronavirus

Finanzspritze aus Fernost

Erst kurz zuvor konnte BioNTech eine Investition seitens der Temasek Holding Singapurs bekannt geben, die dem Konzern neue finanzielle Mittel für weitere Arbeit unter anderem am Corona-Impfstoff beschert. Temasek ist bekannt dafür, in vielversprechende Unternehmen zu investieren – auch zum Wohl des Stadtstaates.

Doch nicht nur die Holding kann sich nun über die positiven Nachrichten freuen. Auch Anleger vermerken Kursgewinne der BioNTech Aktie. Seit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Melinda & Bill Gates Foundation und dem anschließenden NASDAQ Börsengang im Herbst 2019 sind BioNTech Unternehmensanteile für Aktionäre zu haben. Wer beizeiten zugegriffen hat, konnte sich nun über erhebliche Kursgewinne freuen – bis zu 10 Prozent legte die Aktie zu. Zwar wurde dies im Laufe des Tages wieder korrigiert, doch schon einen Tag später kletterte der Kurs erneut.

Noch viel Luft nach oben bei einer Aktie auf Erfolgskurs

Mit der neuerlichen Aufwärtsbewegung konnte der Wert das letzte deutliche Hoch übertreffen, das die Aktie Ende März erzielt hatte. Mit mehr als 60 US Dollar liegt der Kurs überdies ein Drittel über dem Niveau zum Jahresbeginn. Das bisherige Allzeithoch von 105 US Dollar am 18. März 2020 hat die BioNTech Aktie allerdings noch nicht wieder erreicht. Analysten werten die jüngste Entwicklung jedoch als deutlich positives Signal.

Wie es weitergeht, hängt unter anderem von der nächsten Forschungsphase ab. Nun könnte der Weg frei sein für eine großangelegte Studie mit Tausenden von Testpersonen. Sollte dies den gewünschten Erfolg zeigen, hat der Wirkstoff gute Aussichten auf eine behördliche Zulassung – und anschließende Massenproduktion. Denkbar sind bis zu 100 Millionen Dosen des Impfstoffs noch bis zum Ende des laufenden Jahres, bis Ende 2021 ließen sich unter Umständen mehr als eine Milliarde Einzeldosen herstellen. Sollte BioNTech diese Pläne in die Tat umsetzen, dürfte auch die Aktie erheblich an Wert gewinnen.

Wer das Rennen um den Impfstoff gewinnt, ist noch längst nicht entschieden

Zwischenzeitlich ist es immer noch möglich, dass andere Unternehmen im Rennen um einen wirksamen Impfstoff aufholen – und es in eine Führungsposition schaffen. Denn BioNTech ist nicht der einzige Konzern, der sich in der Entwicklung engagiert. Verständlich, wenn nicht jeder Anleger sich auf einen bestimmten Wert konzentrieren will. Allerdings gibt es noch andere Möglichkeiten, von den Kursverläufen der BioNTech Aktie zu profitieren – auch ohne größere Beträge langfristig zu binden. Dazu gehören Differenzkontrakte.

Volatile Kurse ausnutzen – mit CFDs

Trader schätzen die „contracts for difference“ wegen ihrer hohen Flexibilität. Differenzkontrakte wurden ursprünglich entwickelt, um beim Aktienhandel die britische Stempelsteuer zu umgehen. Inzwischen sind sie allerdings auf Basiswerte aus allen Anlageklassen verfügbar. Die in ihrer Konstruktion einfachen Finanzinstrumente haben keine Laufzeitbegrenzung und ermöglichen die Spekulation auf steigende oder fallende Kursentwicklungen – und das, solange der Trader das CFD hält. Die Veränderung des Kurses zwischen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt beschert sogar bei fallenden Kursen Renditen, sofern man sich für eine Short Position entschieden hat. Das macht CFDs zu einem idealen Instrument für volatile Märkte.

Hinzu kommt, dass keine Bindung wie bei einer langfristigen Investition in Aktien vorliegt, denn wer CFDs handelt, erwirbt die Basiswerte nicht, auf die sich Differenzkontrakte beziehen, sondern partizipiert an der Kursentwicklung. Dabei muss nicht einmal das bewegte Kapital in voller Höhe hinterlegt werden. Da Differenzkontrakte zu den Hebelprodukten gehören, wird nur eine Margin als Sicherheitsleistung deponiert. Was darüber hinaus geht, leiht der Broker – bei Aktien das bis zu Fünffache. Im Erfolgsfall lässt sich so die Rendite erheblich steigern. Allerdings sollten sich Einsteiger vor Augen halten, dass der Hebel auch bei Verlusten greift.

Schutz vor negativen Kontoständen bei seriösen Brokern

Während noch vor einigen Jahren auch private Trader extrem hohe Hebel nutzen und sich beträchtlich verschulden können, gibt es nun Schutzmaßnahmen, die Broker und Trader absichern. Denn wer mit Differenzkontrakten handeln will, benötigt einen vertrauenswürdigen CFD-Broker, der den Zugang zu den Märkten gewährt. Für die zahlreichen Broker, die online ihre Dienstleistungen anbieten, gilt seit einigen Jahren, dass sie die Hebel für private Anleger zu deren eigenem Besten limitieren müssen. So betragen die höchstmöglichen Hebelfaktoren auf sehr liquide Forex-Hauptwerte nun 1:30, bei Aktien nur 1:5, bei Krypto-CFDs sogar nur 1:2.

Auch ein Minus auf dem Handelskonto ist inzwischen Vergangenheit. Während Broker früher den sogenannten Nachschuss fordern konnten, schließen sie nun automatisch Positionen, sobald das Guthaben auf dem Handelskonto ausgeht und ins Minus abrutscht. Trader verlieren also nun nicht mehr als das eingesetzte Kapital. Um selbst diese Verluste so gering wie möglich ausfallen zu lassen, ist eine gute und eingehende Vorbereitung auf den CFD-Handel empfehlenswert – und oft mit tatkräftiger Unterstützung des Brokers möglich.

Brokervergleich hilft beim Einstieg in den Wertpapierhandel

Die besten Broker ermitteln – mit dem Brokervergleich

Die Zahl der in Frage kommenden Online-Broker mit einem großen Handelsangebot und guten Konditionen steigt ständig. Viele von ihnen bemühen sich sogar darum, ihren Nutzern den Einstieg ins Trading zu erleichtern, indem sie ihnen Bildungsressourcen an die Hand geben. Darüber hinaus kommen natürlich noch andere Qualitätskriterien zum Einsatz, wenn es darum geht, die besten Broker für Einsteiger oder erfahrene Trader zu finden. Asktraders hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf der Basis von Erfahrungswerten und eigenen Beurteilungen unter anderem den Brokervergleich zu erleichtern. Besonders Anfänger finden auf diesem Weg schneller zu einem seriösen Broker mit guten Bildungsangeboten.

Neben wichtigen Elementen wie dem Handelsangebot, den Gebühren und natürlich der Regulierung prüfen unsere Experten auch die Online-Kurse, Seminare oder Webinare und anderen Inhalte, die ein Broker zur Verfügung stellt. Für Einsteiger ist darüber hinaus ein kostenfreies, am besten zeitlich nicht befristetes Demokonto zu empfehlen. Denn hier sind erste Handelserfahrungen in einer realistischen Umgebung, aber mit „Spielgeld“ möglich – ohne Risiken und mit hohem Lernwert.