CFDs weiterhin sehr beliebt

CFDs sind unter Anlegern weiterhin sehr beliebt. Die Anzahl der CFD-Trader stieg im zweiten Quartal 2018 weiter an. Dies geht aus Zahlen des CFD-Verbands, in dem einige bekannte Broker organisiert sind, hervor. Derzeit handeln in ganz Deutschland fast 200.000 Trader mit CFDs. Diese Zahl wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent. Auch die Einführung der neun ESMA-Regeln tat der Beliebtheit von CFDs bislang keinen Abbruch.

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Anstieg der CFD-Transaktionen im zweiten Quartal

In einer aktuellen Studie untersuchte das Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule in Berlin die aktuelle Entwicklung des CFD-Marktes in Deutschland. Die Studie wurde vom CFD-Verband in Auftrag gegeben. Die Forscher kamen insbesondere zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der Transaktionen im CFD-Handel deutlich zulegte und im letzten Quartal bei 17,5 Millionen lag. Diese war ein Anstieg um fast 29 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2017.

CFDs haben den großen Vorteil, dass sie in allen Marktphasen genutzt werden können, da man über dieses Finanzinstrument nicht nur auf viele unterschiedliche Basiswerte von Aktien über Indizes bis zu Rohstoffen setzen kann, sondern auch auf steigende und fallende Kurse. Im Vergleich zu anderen Strategien, beispielsweise einer Buy-and-hold-Strategie im Aktienhandel, können Trader mit CFDs möglicherweise auch höhere Renditen erzielen. Die Einsatzmöglichkeiten von CFDs gelten als besonders groß. Dies betonte auch Rafael Neustadt, der Geschäftsführer des CFD-Verbandes und Geschäftsführer von FXFlat.

Allerdings ging das Gesamtvolumen, das bei Transaktionen mit CFDs zwischen April und Juni gehandelt wurde, im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2017 um 3,5 Prozent zurück. Insgesamt wurde in diesen drei Monaten ein Volumen von 416 Milliarden Euro über CFDs gehandelt. Das durchschnittliche Volumen pro Transaktion fiel um beinahe 25 Prozent auf etwa 23.800 Euro.

CFD Trading in Deutschland
Trotz der umfangreichen neuen ESMA Richtlinien, ist das CFD Trading in Deutschland nach wie vor äußerst beliebt.

Aktien als Basiswert im CFD-Handel besonders beliebt

Aktien sind weiterhin die beliebtesten Basiswerte im CFD-Handel. Sie wurden bei fast 78 Prozent aller Transaktionen mit CFDs im untersuchten Zeitraum als Basiswert verwendet. Außerdem ist bei Aktienindizes weiterhin der DAX besonders beliebt, doch der Dow Jones holt deutlich auf. Im zweiten Quartal sank der Anteil der CFD-Transaktionen mit dem DAX von rund 77 Prozent auf etwa 58 Prozent. Der Dow Jones holte hingegen fast im gleichen Umfang auf und war an 36,6 Prozent aller CFD-Transaktionen auf Aktienindizes beteiligt. Im Vorjahresquartal lag der Anteil des Dow Jones als Basiswert noch bei nur 17,8 Prozent.

Dennoch bereiten Tradern und Brokern die neuesten Entwicklungen rund um die neuen ESMA-Vorschriften Sorgen. Diese könnten sich negativ auf die weitere Entwicklung des CFD-Marktes auswirken. Im Rahmen der neuen Vorschriften der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde wurde unter anderem der maximale Hebel für den Handel mit CFDs und Forex begrenzt und vereinheitlicht. Der erlaubte Hebel variiert nun je nach Basiswert und dessen Volatilität. Bei CFDs auf Aktienindizes darf nur noch ein Hebel von maximal 1:20 genutzt werden. Die neuen Vorschriften traten Anfang August in Kraft und gelten für sämtliche Broker in der EU. Die Schweiz und Großbritannien werden sich den neuen Vorgaben anschließen. Wie sich die neuen Vorgaben allerdings in der Tat langfristig auf den Handel mit CFDs auswirken, bleibt abzuwarten.

Suche nach passendem Broker wird womöglich wichtiger

Bei einigen Brokern besteht nun wohl die Sorge, dass sich Trader nach Brokern im Ausland umsehen könnten, die weiterhin höhere Hebel anbieten, da sie nicht unter die Regelungen der ESMA fallen. Diese sind anders als die Broker in der EU unreguliert. Dennoch ist es wichtig für Trader, sich an seriöse und regulierte Broker zu wenden, um die Risiken im CFD-Handel zu minimieren. Beispielsweise müssen diese für den Fall einer Insolvenz Vorsichtsmaßnahmen treffen und Kundengelder schützen. Auch hinsichtlich der Transparenz haben europäische, regulierte Broker Vorteile.

Das Research Center for Financial Services nutzt für seine Berechnungen Daten der an der Studie beteiligten Unternehmen, darunter einige sehr bekannte Broker, die im CFD-Verband organisiert sind. Der Verband sieht sich als Interessenvertretung der Finanzdienstleister, die in Deutschland den Handel mit CFDs und Forex anbieten. Der Verband möchte die politischen und regulatorischen Vorgaben für den Handel weiter verbessern und CFDs fördern.

Neben den neuen ESMA-Regeln wurden kürzlich in der EU auch neue Datenschutzregeln eingeführt, die sogenannte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Beides nimmt großen Einfluss auf den CFD-Handel. Anbieter, die diese Vorschriften nicht umsetzen können oder wollen, werden sich wohl vom Markt zurückziehen. Derzeit scheint es jedoch so, als würden alle serösen und bekannten CFD-Broker die Vorgaben umsetzen. Diese könnten sich im Übrigen sogar positiv auf Trader auswirken, denn vor allem Privatanleger sind besser geschützt und können ihr Trading sowie ihr Risikomanagement professioneller planen. Profi-Trader verzichten übrigens schon seit einiger Zeit auf hohe Hebel.

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Vorteile durch ESMA-Regeln

Die möglichen Vorteile durch die neuen ESMA-Regeln zeigen sich bereits bei der Suche nach einem CFD-Broker. Trader können nun im CFD Broker Vergleich noch gezielter einen seriösen Partner suchen, der die neuen Regeln effektiv und korrekt umsetzt. Auch auf die angebotenen Handelsplattformen und Websites der Broker haben die neuen Regeln Auswirkungen. Laut der neuen ESMA-Regeln sind nun bestimmte Werbeformen sowie Bonusaktionen verboten. Broker sollen mehr Wert auf die seriöse Information der Trader legen und diese auch über Risiken im CFD-Handel aufklären. Bei der Suche nach einem seriösen Broker ist es wichtig, zu wissen, wo dieser registriert ist und welche Finanzaufsichtsbehörde zuständig ist. Darüber hinaus sollte der Broker einen kompetenten und zuverlässigen Kundenservice anbieten.

Die neuen Vorgaben umfassen ebenfalls den Schutz vor negativen Salden. In Deutschland wurde die Nachschusspflicht schon im letzten Jahr durch die BaFin verboten. Dieses Verbot gilt nun in der gesamten EU. Dazu kommen Close-out-Regeln, die ebenfalls dem Schutz der Anleger dienen. Die führt dazu, dass eine Position automatisch durch den Broker geschlossen wird, wenn die Verluste eine bestimmte Grenze überschreiten.
In Kombination mit den neuen Vorgaben für Hebel könnten Trader somit ihr Risikomanagement deutlich verbessern. Bereits früher wurde auch Einsteigern in den CFD-Handel dazu geraten, zunächst nur mit niedrigen Hebeln zu handeln. Vor allem bei unerfahrenen Tradern kann es dazu kommen, dass das investierte Geld nicht genügt und die Position dann automatisch geschlossen wird. Trader müssen sich in Zukunft also noch genauer überlegen, wie viel Kapital sie in eine Position investieren. Dies ist ebenfalls eine Aufgabe im Rahmen des Risikomanagements.

Gezielter und besser geplant traden

Für Trader könnte es in Zukunft noch mehr darauf ankommen, sich umfassend zu informieren, insbesondere über die neuen ESMA-Regeln und ihre Auswirkungen. Dies gilt nicht nur für Neulinge, sondern auch für Fortgeschrittene. Eine stetige Weiterbildung ist für Trader sehr wichtig. Nicht wenige Beobachter sind der Auffassung, dass es aufgrund der neuen ESMA-Regeln in Zukunft für Trader noch mehr auf Wissen und Können ankommt. Glück und Zufall spielen dann eine geringere Rolle. Trader sollten sich in diesem Zusammenhang nicht nur mit den ESMA-Regeln selbst, sondern auch mit der Umsetzung bei ihrem Broker befassen. Möglicherweise befindet sich der Broker noch in einer Umstellungsphase und verändert auch in den nächsten Wochen nochmals das eine oder andere Detail infolge der neuen Regelungen.

CFD Handel Risiko
Durch gute Vorbereitung lassen sich Risiken im CFD Handel minimieren.
Trader sollten sich gut über den Markt informieren und diese beobachten. Darüber hinaus bieten viele Broker Schulungsmaterialien an. Hier können Trader viel über die Funktion von Märkten und Finanzinstrumenten lernen und ihr Trading verbessern.

Die ESMA-Regeln könnten zur Folge haben, dass Trader mit einem besseren Plan und gezielter vorbereitet mit dem Trading beginnen und auch jede einzelne Position genauer überdenken. Unter anderem spielt es nun eine größere Rolle, wie viel Geld sie auf ihr Handelskonto einzahlen und welche Positionsgröße gewählt wird. Dies kann das eigene Trading professioneller und strategischer gestalten und damit vor Risiken schützen.

Top 3 CFD Broker Vergleich

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Fazit:

CFDs trotz ESMA-Regeln weiterhin beliebt

Anleger setzen weiterhin auf den Handel mit CFDs. Im zweiten Halbjahr 2018 nahm die Anzahl der Transaktionen nochmals zu, wie aus einer vom CFD-Verband in Auftrag gegebenen Studie hervorgeht. In dieser Interessenvertretung haben sich unter anderem bekannte Broker zusammengeschlossen, um CFDs weiter zu fördern. Auf deren Daten basiert auch die jüngste Studie des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule in Berlin zur aktuellen Entwicklung des CFD-Marktes in Deutschland.

Im zweiten Quartal 2018 haben fast 200.000 Trader mit CFDs gehandelt und mehr als 17,5 Millionen Transaktionen durchgeführt. Die Anzahl der Transaktionen stieg um mehr als 29 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2017. Allerdings sank das Gesamtvolumen im CFD-Handel zwischen April und Juni um 3,5 Prozent und auch das durchschnittliche Volumen pro Transaktion ging zurück.

Weiterhin sind Aktien die beliebtesten Basiswerte bei CFDs. Beinahe 78 Prozent aller Transaktionen werden mit Aktien als Basiswert durchgeführt. Auch Indizes sind beliebt. Hier konnte allerdings der Dow Jones im Vergleich zum DAX aufholen.

Die neuen ESMA-Regeln scheinen die Beliebtheit von CFDs bislang nicht zu beeinträchtigen. Diese könnten sich letztendlich sogar positiv auf den Handel auswirken. Professionelle Trader verzichten beispielsweise schon lange auf überhöhte Hebel. Aus diesem Grund könnten die neuen Regeln dazu beitragen, dass Trader den Handel professioneller angehen und ihr Risikomanagement verbessern.

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