Im Kurzporträt: Bollinger Bänder CFD Trading Strategie erklärt

Bei den Bollinger Bändern handelt es sich um ein Hilfsmittel bei der technischen Analyse. Es wurde von John Bollinger in den 1980er Jahren entwickelt und seither von Tradern auf der ganzen Welt angewandt. Das Verfahren basiert auf der Gaußschen Normalverteilung und soll dabei helfen, Kurstrends vorherzusagen. Zu diesem Zweck wird mithilfe des gleitenden Durchschnitts der Durchschnittskurs eines Basiswertes errechnet. Über die Jahre hat sich ein Zeitraum von 20 Tagen als Idealwert herauskristallisiert. Die Bollinger Bänder lassen sich jedoch auch mit jedem anderen Zeitraum erfolgreich berechnen.

Im nächsten Schritt wird der Durchschnittskurs um zwei weitere Bänder erweitert. Diese werden anhand der Standardabweichung des Basiswertes berechnet. Bollinger hat sich bewusst für diesen Weg anstelle eines definierten Prozentsatzes oder Betrags entschieden, um die Volatilität der einzelnen Basiswerte berücksichtigen zu können. Die Konstruktion der beiden Bänder erfolgt nun, indem die Standardabweichung mit dem Faktor 2 multipliziert und einmal zum gleitenden Durchschnitt zuaddiert und einmal von diesem subtrahiert.

In der Summe sind nun drei neue Linien im Chart entstanden. Der zunächst ermittelte gleitende Durchschnitt sowie zwei einkreisende Bänder. In unserem Ratgeber bezeichnen wir diese drei als Bollinger Bänder. Von einigen Handelssoftwares und Charting-Tools werden allerdings lediglich die beiden umkreisenden Linien als solche bezeichnet und in den Chart eingezeichnet. Für die CFD Handelsstrategie hat dieser Unterschied in der Anwendung der Bänder allerdings keine Bedeutung.

Ratgeberbilder Artikel Finanzcharts

Bollinger Bänder: Hier können Trader die Strategie einsetzen

Trader, die CFD Handelsstrategien anwenden wollen, müssen zunächst den geeigneten Broker für den Handel mit Differenzkontrakten und anderen Finanzinstrumenten finden. Hierzu empfehlen wir, vor der Anmeldung einen ausgiebigen Vergleich durchzuführen, bei dem unter anderem auf diese Eigenschaften eines Brokers geachtet werden sollte:

  • Auswahl an Basiswerten
  • Depotkosten
  • Handelsgebühren
  • Demokonto oder Musterdepot
  • Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten
  • Handelsplattform

Nicht jeder Broker stellt die Basiswerte zur Verfügung, die Trader gerne handeln möchten. Selbiges trifft auf die Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten zu. Während beispielsweise die klassische Banküberweisung von nahezu allen Anbietern unterstützt wird, sollte die Verfügbarkeit von PayPal und anderen Bezahlmöglichkeiten zuvor in Erfahrung gebracht werden. Ein Vergleich der Gebühren, die bei der Kontoerstellung, Depotführung und natürlich beim Handel selbst anfallen, ist ebenfalls stets sinnvoll.

Nachdem sich der Anleger für einen Broker entschieden hat, besteht eine weitere Möglichkeit, diesen näher kennenzulernen. Zu diesem Zweck stellen viele Anbieter kostenlose Demokonten zur Verfügung. Demokonten besitzen einige Vorzüge. So kann der Handel hier unter Realbedingungen stattfinden, ohne dass das eigene Kapital gefährdet wird. Für das Trading auf dem Demokonto stellt der Broker einen virtuellen Betrag zur Verfügung.
Demokonten können in der Regel für mindestens 30 Tage ohne Einschränkungen genutzt werden. Da auch diese Konditionen sich von Broker zu Broker unterscheiden, kann sich ein Vergleich lohnen. Wenn das Demonstrationskonto zeitlich uneingeschränkt nutzbar ist, können es Trader parallel zum eigentlichen Handel nutzen und dabei beispielsweise eine neue CFD Handelsstrategie testen.

Top 3 CFD Broker Vergleich

1
von 21 CFD Broker GKFX
Dax Spread 1.05 Punkte
Einlagensicherung 50000 £
Max. Hebel 1:30
Konto ab 100 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 21 CFD Broker AxiTrader
Dax Spread 0.5 Punkte
Einlagensicherung 50000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 200 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 21 CFD Broker XTB
Dax Spread 0.8 Punkte
Einlagensicherung 20000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 0 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB

So werden die Bollinger Bänder im Chart konstruiert

Kommen wir nun zur Konstruktion der Bollinger Bänder im Chart. Die Vorgehensweise wurde anfangs bereits angeschnitten und soll an dieser Stelle nochmal im Detail erläutert werden. Wichtig für Trader ist dabei zu wissen, dass die Bänder nicht von Hand in den Chart eingezeichnet werden müssen. Auch die genauen Werte müssen nicht manuell berechnet werden. Diese Schritte nimmt die Tradingsoftware automatisch vor, wenn die hier vorgestellte CFD Strategie angewendet werden soll.

Dennoch sollten Trader wissen, welche Werte definiert werden können, welche Bereiche üblicherweise in Frage kommen und welche zentralen Begriffe im Zusammenhang mit den Bändern stehen. Die von John Bollinger entwickelten Bänder bestehen aus einem gleitenden Durchschnitt (kurz: GD, englisch: moving average) und zwei Umhüllungslinien. Der GD, meist als mittleres Bollinger Band bezeichnet, wird aus dem Kursverlauf der vergangenen 20 Tage heraus berechnet. Möchten Trader hingegen längere oder kürzere Trends betrachten, ist die Einstellung von beispielsweise 50 oder zehn Tagen möglich.

Das obere und untere Bollinger Band errechnen sich aus der Standardabweichung, also der Volatilität des Basiswertes. Das obere Band wird durch Addition von GD und Standardabweichung konstruiert. Das untere Band ist dementsprechend die Differenz zwischen Standardabweichung und GD. Bollinger empfiehlt die Nutzung der zweifachen Standardabweichung, wodurch rund 95 Prozent der Kurse berücksichtigt werden.

Was sagt die Standardabweichung aus?

Bereits mehrfach wurde bisher der Begriff „Standardabweichung“ genannt. Diese nimmt innerhalb dieser CFD Trading Strategie eine entscheidende Rolle ein. Aus diesem Grund widmen wir uns nachfolgend der Standardabweichung näher. Dabei handelt es sich um die Volatilität des Basiswertes. Bei der Entwicklung der nach ihm benannten Bänder machte sich John Bollinger ein mathematisches Phänomen zunutze, demzufolge statistische Beobachtungen eine Anhäufung in der Nähe des Mittelwertes vorweisen.

Dieses Prinzip wird unter anderem in der Gaußschen Normalverteilung beschrieben. Synonym hierzu wird auch von der Anhäufung in der Mitte gesprochen. In beiden Fällen ist stets das Prinzip gemeint, welches dieser CFD Handelsstrategie zugrunde liegt. Die Empfehlung Bollingers lautet, bei der Berechnung des oberen und unteren Bandes die doppelte Standardabweichung zu nutzen. Auch diese Empfehlung bezieht sich auf eine Regel der Normalverteilung, die besagt, dass über 95 Prozent der Messwerte innerhalb der doppelten Abweichung des Erwartungswertes vorzufinden sind. Bezogen auf die Bollinger Bänder befinden sich die Kurse daher mit folgender Wahrscheinlichkeit innerhalb der Bandlücke:

  • einfache Standardabweichung: 68,27 Prozent
  • doppelte Standardabweichung: 95,49 Prozent
  • dreifache Standardabweichung: 99,73 Prozent

Die Tatsache, dass für die Standardabweichung nicht ein Prozentsatz oder ein zuvor bestimmter Betrag gewählt wird, hat einen Vorteil. Durch Nutzung der Volatilität kann für jeden einzelnen Basiswert ein aussagekräftiges Ergebnis erzielt werden. Im Gegensatz dazu wäre die standardmäßige Verwendung einer Abweichung von 10 Prozent für einige Basiswerte aussagekräftig, für viele andere jedoch nicht.

Welche Erkenntnisse liefern die Bollinger Bänder?

Nachdem sich Trader für einen Broker entschieden haben, der für sie als bester CFD Broker in Frage kommt, kann die CFD Strategie in der Praxis angewendet werden. Um die Bänder richtig einzusetzen ist jedoch wichtig zu wissen, welche Erkenntnisse von ihnen gewonnen werden können. Die meisten Chartingtools nutzen als Standardeinstellung die doppelte Standardabweichung. Wie zuvor dargelegt, werden dadurch rund 95,5 Prozent aller Kurse des Betrachtungszeitraums berücksichtigt. Aus der doppelten Standardabweichung werden das obere und das untere Bollinger-Band gebildet. Sie stellen also eine Art Begrenzung des Kurses dar, der nur von einem geringen Prozentsatz der Kurse durchbrochen wird.

Für Trader ist daher interessant zu wissen, welche Erkenntnisse sie aus den Bewegungen der Bollinger-Bänder gewinnen können. Laut Definition von John Bollinger sind seine Bänder in der Lage, die Kursbewegung eines Basiswertes zu einem Großteil festzuhalten. So erlauben sie eine Kurszielberechnung, da der Kurs sich in der Regel von einem Band zum anderen bewegt. Zusätzlich zu den Bollinger Bändern können unter anderem diese Indikatoren zur Feststellung von Umkehrpunkten im Markt genutzt werden:

  • RSI Indikator
  • MACD Indikator
  • ADX Indikator
  • Gleitender Durchschnitt
  • Stochastik

Per Definition handelt es sich bei den Bändern von John Bollinger um einen Trendfolge-Indikator. Diesem liegt die Annahme zugrunde, dass ein Kurs stets in Richtung des Durchschnittswertes tendieren wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert, ist bei einem Berühren des oberen oder unteren Bandes besonders hoch. Dieses Ereignis kann von Tradern als Handelssignal genutzt werden.

Value Investing Strategie [yyyy] – Wert einer Aktie bestmöglich abschätzen

Value Investing Strategie 2018 – Wert einer Aktie bestmöglich abschätzen

Allgemein

Der US-amerikanische Investor und Wissenschaftler Benjamin Graham gilt als Begründer von Value Investing. Bei der Value Investing Strategie handelt es sich um eine Anlagestrategie, nach der Kauf- [...]

Turtle Strategie - [yyyy] mit festen Regeln Aktien handeln!

Turtle Strategie - 2018 mit festen Regeln Aktien handeln!

Allgemein

Die Turtle Strategie wurde im Jahr 1983 von Richard Dennis entwickelt. Der erfolgreiche Futures-Händler nahm bei der Entwicklung der Strategie an, dass man erfolgreiche Trader durch das richtige T [...]

In der Praxis: so wird die CFD Trading Strategie angewandt

Wer eine CFD Trading Strategie nutzt, möchte in erster Linie natürlich eines erzielen: Gewinn. Die hier vorgestellten Bänder werden seit Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre genutzt und haben sich in der Praxis bewährt. In den letzten Jahren wurden zwar zahlreiche neue Indikatoren entwickelt und in die Chartingtools integriert, die Bollinger Bänder sind jedoch weiterhin zu finden. Eine Garantie dafür, dass durch deren Nutzung jeder Handel im Geld aufgeht, gibt es allerdings nicht.

Trader haben jedoch die Möglichkeit, mithilfe der Bänder herauszufinden, ob aktuell ein überkaufter und überverkaufter Markt vorliegt. So ist eine Vorhersage dahingehend möglich, wann sich der Kurs erneut seinem Mittelwert annähert. Die beiden einkreisenden Bollinger Bands zeigen dazu an, wie hoch oder niedrig der Kurs im Vergleich zu seinem letzten gleitenden Durchschnitt ist. Da sich über 95 Prozent der Kursbewegung innerhalb der beiden äußeren Bänder abspielt, könnten so Kursumkehrungen frühzeitig erkannt werden.

Wann zeigen die Bänder einen überkauften Markt an? Dies ist der Fall, sobald das obere Band durch den Kurs berührt oder durchbrochen wird. Es liegt nun die Annahme nahe, dass der Kurs sich zurück in Richtung des Mittelwerts bewegen wird. Im Rahmen einer CFD Handelsstrategie auf Grundlage der Bollinger Bänder könnte nun das Eröffnen einer Short-Position eine gewinnbringende Herangehensweise sein. Gleichermaßen spricht ein Berühren des unteren Bandes für einen überverkauften Markt. In der Erwartung, dass der Kurs nachfolgend wieder ansteigt, kann der Trader nun den Basiswert kaufen.

Bollinger Bänder können auch auf andere Weise genutzt werden

Eine Möglichkeit zur Nutzung der Bänder wurde nun beschrieben. Das Berühren des oberen Bandes durch den Kurs kann als Signal zur Eröffnung einer Shortposition interpretiert werden. Umgekehrt würde das Berühren des unteren Bandes durch den Kurs zur Eröffnung einer Longposition führen. Bei dieser CFD Strategie wird also davon ausgegangen, dass sich der Kurs immer wieder seinem Mittelwert annähern wird und bei Erreichen der äußeren Bänder von diesen abprallt.

Zu beachten ist jedoch, dass es hierfür keinerlei Garantie gibt. In der Praxis mag diese Vorgehensweise zwar zu erfolgreichen Tradeabschlüssen führen, grundsätzlich ist es aber so, dass der Markt keinem Trend und keiner Regel folgt. Berührt der Kurs eines der Bänder, muss dieses Ereignis nicht zwangsläufig einen Wendepunkt im Chart anzeigen. Es kann demnach auch das Einnehmen einer konträren Position für den Trader gewinnbringend sein. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass der Trend auch nach Durchbrechen der Bänder fortgesetzt wird.
Ein Signal liefern weiterhin Tops oder Böden, wenn diese zunächst außerhalb der Bänder auftreten und sich anschließend innerhalb der Bänder wiederholen. Ist dies der Fall, so könnte eine Trendwende bevorstehen. Je nachdem, in welche Richtung sich der Kurs zuvor entwickelt hat, kann sich das Einnehmen einer gegensätzlichen Position nun gewinnbringend für den Trader erweisen.

Welche Vorteile sind mit der CFD Trading Strategie verbunden

Zu Beginn dieses Ratgebers wurde insbesondere auf die Berechnung der einzelnen Bänder eingegangen. Obwohl dies für viele Trader kaum von Hand möglich sein dürfte, haben sich die Bollinger Bänder über die Jahre etablieren können. Der Grund ist dabei ein ganz einfacher: die Berechnungen werden automatisch von den Chartingtools und Handelssoftwares vorgenommen. Trader müssen lediglich die Wertebereiche definieren, die zur Berechnung herangezogen werden sollen, und erhalten so ein aussagekräftiges Ergebnis.

Hinzu kommt, dass die Bänder in nahezu allen Programmen als Standardindikator zur Verfügung stehen. Wer eine Handelsstrategie auf deren Grundlage anwenden möchte, muss zuvor in der Regel keinen langen CFD Broker Vergleich durchführen. Dieser empfiehlt sich zwar grundsätzlich aufgrund zahlreicher Eigenschaften, durch die sich Broker voneinander unterscheiden. Für die Anwendung dieser CFD Handelsstrategie dürfte jedoch nahezu jeder Broker geeignet sein.

Ein großer Vorteil ist weiterhin, dass die Standardabweichung die Volatilität des Marktes berücksichtigt. So können für jeden Basiswert aussagekräftige Ergebnisse gewonnen werden, ohne dass ständig Parameter neu angepasst werden müssen. Um weitere Erkenntnisse zur Entwicklung des Kurses zu gewinnen, können Trader beispielsweise einen höheren oder niedrigeren Wert der Standardabweichung wählen oder einen längeren Zeitraum betrachten. Dadurch können die Bollinger Bands sowohl an die Anforderungen des Traders als auch die Besonderheiten des zugrundeliegenden Basiswertes angepasst werden.

Dies sollte bei der Nutzung der Bollinger Bänder beachtet werden

Wie soeben dargelegt, ist die Nutzung dieses technischen Indikators mit mehreren Vorteilen verbunden. Sie dienen der Bestimmung, ob ein Kurs verglichen mit seinem letzten gleitenden Durchschnitt hoch oder niedrig ist. Weiterhin zeigen sie an, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist. Dies ist der Fall, wenn der Kurs das obere (überkauft) oder untere Band (überverkauft) erreicht. Trader könnten dies als Signal einer Trendumkehr werten und eine entsprechende Position einnehmen.

Zu beachten ist jedoch, dass John Bollinger selbst seinen Bändern eigentlich keinerlei statistische Aussagekraft beimisst. Er betont lediglich deren Möglichkeit, die Bewegung eines Kurses zum einem beträchtlichen Teil darzustellen. Sämtliche hier getroffenen Aussagen beruhen auf Erfahrungen, die bei der Nutzung der Bollinger Bänder gewonnen wurden. So stellt ein Berühren des oberen oder unteren Bandes keine Garantie dar, dass es in der Folge auch tatsächlich zu einer entgegengesetzten Bewegung des Kurses kommt. Dieser könnte das Band ebenso gut durchbrechen und den Trend weiter fortsetzen.

Die Bollinger Bänder zählen ohne Frage zu den guten Indikatoren. Kein Wunder, schließlich werden sie seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Aus eben genanntem Grund sollten sie aber stets in Verbindung mit einem weiteren Indikator genutzt werden. So kann beispielsweise der MACD genutzt werden, um eine Markttendenz anzuzeigen. Wird diese anschließend durch die Bänder bestätigt, kann sich ein Einstieg in den Markt für Trader lohnen.

Strategie ohne Risiko über Demokonto testen

Wer die Strategie bisher nicht kannte und diese nun gerne ausprobieren möchte, hat hierzu mehrere Möglichkeiten. Zum einen besteht natürlich die Möglichkeit, sofort ein Handelskonto bei einem Broker zu erstellen und dort Geld einzuzahlen. Sobald dieses auf dem Tradingkonto zur Verfügung steht, kann der Besitzer den Handel mit CFDs beginnen und dabei auch die Bollinger Bänder einsetzen. Diese Vorgehensweise ist für Anfänger hingegen nicht empfehlenswert. Wer bisher keinerlei Erfahrungen im Handel mit CFDs oder anderen Finanzprodukten hat, sollte auf eine Alternative zurückgreifen: Demokonten.

Auf einem Demokonto können Anleger gefahrlos Positionen eröffnen. Selbst wenn diese später nicht im Geld abschließen, entsteht dadurch kein Schaden für den Trader. Auf Demonstrationskonten findet der Handel zwar weitestgehend unter Realbedingungen statt – echtes Geld kommt hierbei jedoch nicht zum Einsatz. Stattdessen kann mit dem virtuellen Guthaben, das der Broker zur Verfügung stellt, gehandelt werden. Einige Broker stellen hierzu unbegrenztes Guthaben zur Verfügung.

Ein Demokonto ist jedoch nicht nur für Anfänger und unerfahrene Anleger geeignet. Dieses wird auch von Profis gerne genutzt, um neue Strategien und Herangehensweise zu testen. So können die Bollinger Bänder beispielsweise zunächst auf dem Demokonto zum Einsatz kommen und verschiedene Konfigurationen ausprobiert werden, bevor dies auf dem Live Handelskonto der Fall ist.

Fazit:

Bollinger Bänder gehören seit Jahren zum Standard

Bollinger Bänder kommen bereits seit den frühen 1980er Jahren zum Einsatz, was einen Beweis für deren Qualität darstellt. Schließlich hätte sich ein technischer Indikator kaum über die Jahre etabliert, wenn er Tradern keinen Mehrwert bieten könnte. Bei den von John Bollinger entwickelten Bändern ist dies tatsächlich der Fall. Wie jeder Indikator bieten auch die Bollinger Bänder grundsätzlich zwar keine neuen Informationen, sondern stellen das Bekannte in anderer Form dar, dennoch können Trader daraus einiges ableiten.

So kann das Durchbrechen oder Berühren der äußeren Bänder durch den Kurs wahlweise als Signal in einer Trend-Folge-Strategie oder einer Gegen-Trend-Strategie genutzt werden. Je nachdem, für welche Strategie sich der Anleger entschieden hat, kann er anschließend eine Long- oder Short-Position eröffnen. Abschließend empfehlen wir, die Tradingstrategien zunächst auf einem Demokonto zu testen, bevor sie mit eigenem Kapital zum Einsatz kommen. Ein Demokonto kann bei nahezu jedem Broker kostenlos eröffnet und meist sogar für unbegrenzte Zeit genutzt werden.

CFD Highlights

Wissenswertes zur Geschichte des Ichimoku Indikators

Alles auf einen Blick – das ist nicht nur das Ziel dieses Ratgebers, sondern gleichzeitig auch die ungefähre Übersetzung des Indikators Ichimoku Kinko Hyo. In seiner Kurzform ist dieser als „Ichimoku“ nicht nur in seinem Ursprungsland Japan bekannt. Trader auf der ganzen Welt wenden die Methode der technischen Analyse seit Jahrzehnten an. Sie basiert auf Candlestick-Charts und hilft dabei, Prognosen für zukünftige Kursentwicklungen zu treffen.

Veröffentlicht wurde der Ichimoku Indikator im Jahr 1968 durch den japanischen Journalisten Goichi Hosada. Dieser entwickelte die Technik über Jahrzehnte hinweg, bevor er sie der Öffentlichkeit vorstellte. Diese Vorbereitungszeit dürfte ein Grund dafür sein, warum sich die Technik auch nach einem halben Jahrhundert noch erfolgreich anwenden lässt. Immerhin sind in den Folgejahren zahlreiche neue Indikatoren veröffentlicht worden. Im Gegensatz zu vielen anderen wird der Ichimoku Kinko Hyo aber nicht nur aus einer Indikatorlinie gebildet. Er setzt sich aus fünf unterschiedlichen Linien zusammen, die allesamt eine bestimmte Aussagekraft besitzen. Weiterhin bilden zwei dieser Linie die Kumo. Dabei handelt es sich um eine Wolke, die je nach Kursverlauf sowohl als Widerstand als auch als Unterstützung dienen kann.

Bedingt durch die zahlreichen Informationen, die das Indikatorsystem bietet, kann der Ichimoku innerhalb zahlreicher CFD Handelsstrategien eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um einen vorausschauenden Indikator, der Handelssignale zum Verkauf und Kauf eines Basiswertes liefert und eine Vorausschau auf zukünftige Entwicklungen zulässt. Im Gegensatz zum Trading nach Trendfolgeindikatoren haben Anleger so die Möglichkeit, mögliche Kursentwicklungen frühzeitig zu erkennen.

 

ratgeber-aktien-stock-image

Wo Trader Ichimoku einsetzen können

Wer die CFD Strategie gerne anwenden möchte, muss zunächst den passenden Broker finden. Wer bester CFD Broker ist, kann pauschal jedoch nicht beantwortet werden. Wir empfehlen daher, mehrere Broker miteinander zu vergleichen und dabei auch diverse Gesichtspunkte Wert zu legen. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Kosten für Anmeldung und Depotführung
  • Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten
  • Handels- und Transaktionsgebühren
  • Auswahl an Basiswerten
  • Vorhandensein eines Demokontos

Jeder Trader legt bei der Wahl des Brokers Wert auf andere Gesichtspunkte. Daher ist ein solcher Vergleich alternativlos, um die für den Trader beste Alternative herauszufiltern. Hilfreiche Aufschlüsse kann dabei ein Demokonto liefern. Ein solches wird von Brokern meist kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Mindestnutzungsdauer liegt in der Regel bei 30 Tagen, einige Broker gewähren jedoch auch unbegrenzten Zugriff auf das Demokonto. Auf diesem kann der Handel unter Realbedingungen vollzogen werden, der Broker stellt hierzu ein virtuelles Kapital zur Verfügung.

Da bei der Nutzung des Demokontos in der Regel die Tradingsoftware genutzt wird, die auch auf dem Live-Konto zur Anwendung kommt, kann dabei auf einen weiteren Punkt geachtet werden. Wer Ichimoku anwenden will, sollte nämlich sicher gehen, dass der Indikator auf der Handelsplattform auch tatsächlich zur Verfügung steht. Dieser kann anschließend dann nicht nur für den Handel mit CFDs genutzt werden, er ist beispielsweise auch beim Handel mit Aktien, Forex, Indizes, Rohstoffen und ETFs anwendbar.

Top 3 CFD Broker Vergleich

1
von 21 CFD Broker GKFX
Dax Spread 1.05 Punkte
Einlagensicherung 50000 £
Max. Hebel 1:30
Konto ab 100 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 21 CFD Broker AxiTrader
Dax Spread 0.5 Punkte
Einlagensicherung 50000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 200 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 21 CFD Broker XTB
Dax Spread 0.8 Punkte
Einlagensicherung 20000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 0 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB

Aus diesen Linien setzt sich der Ichimoku Indikator zusammen

Während viele Indikatoren nur aus einer Linie bestehen, hebt sich dieser Indikator deutlich von der Masse ab. Das Ichimoku Kinko Hyo Handelssystem besteht aus insgesamt fünf Linien, die als zentrales Element eine Wolke ausbilden. Zunächst wollen wir uns aber anschauen, was die fünf Linien aussagen.

  1. Kijun-sen Linie: Diese Linie wird aus dem gleitenden Durchschnitt (GD) des jeweils höchsten und niedrigsten Kurses der vergangenen 26 Zeitperioden errechnet. Sie wird als „Standardlinie“ bezeichnet und zeigt die Richtung des Marktes an.
  2. Tenkan-sen Linie: Die Berechnung erfolgt wie bei Kijun-sen anhand der Mittelwerte von höchstem und niedrigsten Kurs. Jedoch wird ein kürzerer Zeitabstand gewählt: 9 Perioden. Sie wird als „drehende Linie“ bezeichnet.
  3. Senko span A Linie: Diese Linie errechnet sich aus dem Mittelwert von Standardlinie und drehender Linie. Als Zeitspanne werden 26 Tage gewählt, allerdings wird die Linie für diesen Zeitraum in die Zukunft projiziert. Daher ist sie auch unter dem Namen vorauseilende Linie bekannt.
  4. Senko span B Linie: Die zweite vorauseilende Linie. Auch sie wird für einen Zeitraum von 26 Tagen in die Zukunft projiziert. Zur Berechnung der Mittelwerte werden jedoch die letzten 52 Zeitperioden herangezogen.
  5. Chikou span Linie: Sie trägt alternativ den Namen verzögerte Linie. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Linie durch eine Rückwärtsprojektion des Kurses entsteht. Dabei wird dieser um 26 Perioden zurück verschoben.

Eine Besonderheit des IKH besteht darin, dass die Linien nicht nur die Richtung und die Stärke des Trends anzeigen. Sie definieren außerdem, wie stark oder schwach ein Signal ist.

Senko span A und Senko span B bilden eine Wolke

Wie bereits angesprochen wurde, besteht die Grundlage dieser CFD Handelsstrategie nicht allein aus fünf Linien. Ein elementarer Bestandteil des Handelssystems ist weiterhin „Kumo“, was übersetzt Wolke bedeutet. Diese muss jedoch nicht in den Chart eingezeichnet werden. Sie entsteht durch die beiden vorauseilenden Linien Senko span A und Senko span B. Der Bereich, der von beiden Linien umschlossen wird, wird als Kumo bezeichnet.

Da die beiden Linien einen Bereich von 26 Tagen in der Zukunft umschließen, können Trader durch Nutzung dieser CFD Trading Strategie Erkenntnisse bezüglich kommender Entwicklungen gewinnen. So können unter anderem Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob es einen Trendwechsel oder ein Handelssignal geben wird. Außerdem zeigen die Kanten der Wolke an, wo zukünftig mögliche Widerstand- und Unterstützungsniveaus zu finden sein könnten.

Welche Informationen liefern die Linien außerdem?

Zwei der Linien wurden hinsichtlich ihrer Eigenschaften nun näher beschrieben. Senko span A und Senko span B bilden die obere und untere Kante des Kumo (Wolke). Dadurch können neben aktuellen Widerstandspunkten auch zukünftige identifiziert werden. Doch auch den weiteren Linien kommt eine Bedeutung zu. So handelt es sich bei der rückständigen Chikou span Linie ebenfalls um eine Hilfslinie zum Auffinden von Unterstützungen und Widerständen.

Die Linie, die aus den höchsten Hochs und tiefsten Tiefs der letzten 26 Tage gebildet wird, Kijun-sen, besitzt ebenfalls interessante Eigenschaften. Im Rahmen einer CFD Handelsstrategie mit Ichimoku Kinko Hyo kann diese beispielsweise als Trailing-Stop-Linie bezeichnet werden.

Value Investing Strategie [yyyy] – Wert einer Aktie bestmöglich abschätzen

Value Investing Strategie 2018 – Wert einer Aktie bestmöglich abschätzen

Allgemein

Der US-amerikanische Investor und Wissenschaftler Benjamin Graham gilt als Begründer von Value Investing. Bei der Value Investing Strategie handelt es sich um eine Anlagestrategie, nach der Kauf- [...]

Turtle Strategie - [yyyy] mit festen Regeln Aktien handeln!

Turtle Strategie - 2018 mit festen Regeln Aktien handeln!

Allgemein

Die Turtle Strategie wurde im Jahr 1983 von Richard Dennis entwickelt. Der erfolgreiche Futures-Händler nahm bei der Entwicklung der Strategie an, dass man erfolgreiche Trader durch das richtige T [...]

Welche Erkenntnisse entstehen, wenn sie die Linien kreuzen

Erwähnt wurde bereits die Tatsache, dass Ichimoku Signale zum Kauf oder Verkauf eines Basiswertes liefern kann. Dadurch kann der Indikator innerhalb einer Strategie beim Aktien-, Devisen-, Anleihen-, Future-, Rohstoff- und Optionenhandel eingesetzt werden. Doch hierzu ist wichtig zu wissen, wann genau ein Signal entsteht und wie dieses gedeutet werden kann. Die Interpretation des Handelssystems ist folgendermaßen möglich:

  1. Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Kijun-Sen-Linie die Tenkan-Sen-Linie nach oben kreuzt. Im umgekehrten Fall entsteht ein Verkaufssignal. Aus diesem Grund werden die beiden Linien auch als Signallinien bezeichnet.
  2. Die beiden vorauseilenden Linien bieten mehrere Informationen. Zum einen dienen sie als Unterstützungszone in CFD Trading Strategie, wenn die Kurse über beiden Linien liegen. Befindet sich der Kurs hingegen unter den beiden Linien, so muss die Wolke als Widerstand interpretiert werden.
  3. Als konventionelle CFD Strategie gilt der Handel nach einem Kumo Breakout. Hierzu muss der Markt eine Bewegung von oben oder unten durch die Wolke hindurch vollziehen. Dieses Ereignis wird daher auch als Ausbruch bezeichnet.

Praxisbeispiel: so wird die CFD Strategie angewandt

An dieser Stelle möchten wir nun näher auf die zuletzt genannte Strategie eingehen, in welcher IKH zur Anwendung kommen kann. Konkret gesagt handelt es sich dabei um den Kumo Breakout oder Kumo Ausbruch. Da die Wolke einen starken Widerstand darstellt, kann ein Ausbrechen des Kurses aus dieser als eindeutiges Signal gewertet werden. Ein Signal zum Verkaufen entsteht dabei, wenn der Kurs nach unten aus der Wolke ausbricht. Im Gegensatz dazu entsteht ein Kaufsignal, wenn der Kurs nach oben ausbricht.

Wann ist ein guter Zeitpunkt für den Einstieg? Zunächst sollten Trader darauf achten, welchen Verlauf die Wolke nimmt. Handelt es sich um einen waagerechten Verlauf, so ist ein Einstieg mit erhöhtem Risiko verbunden. Die Handelsstrategie ist nun anfällig für Fehlsignale, da ein Breakout in trendlosen Phasen auch durch erhöhte Volatilität des Marktes entstehen kann. Ist dem nicht so, erfolgt der Einstieg, sobald die erste Kerze außerhalb der Wolke abgeschlossen hat.

Für den Gewinn entscheidend ist außerdem der Zeitpunkt des Ausstiegs. Zu diesem Zweck sind Trader angehalten, einen Stop Loss zu platzieren. Diese Order wird direkt unterhalb der Wolke platziert und nachfolgend stetig angepasst. So fungiert der Stop Loss auf ähnliche Art und Weise wie ein Trailing Stop.

Als mögliche Order kommt weiterhin Take Profit in Frage. Wie bei Trendfolgesystemen üblich besteht eine Möglichkeit zur Definition des Take Profit über relevante Widerstände. Alternativ ist ebenfalls eine Definition dieser Bereiche mit Fibonacci möglich.

Praxisbeispiel 2 zur Anwendung der Ichimoku CFD Strategie

Auch die nachfolgend beschriebene CFD Handelsstrategie wurde bereits kurz angerissen, ohne dabei näher ins Detail zu gehen. Es handelt sich dabei um das Kreuzen von Tenkan-sen und Kijun-sen. In der Anwendung ist diese Strategie vergleichbar mit vielen Trendfolgesystemen, bei denen ein langsamer von einem schnellen SMA geschnitten wird. Auf Ichimoku übertragen bedeutet dies, dass ein Kaufsignal entsteht, wenn Tenkan-sen den Kijun-sen von unten nach oben kreuzt. Ein Signal zum Verkaufen entsteht dementsprechend, wenn Tenkan-sen den Kijun-sen von unten nach oben kreuzt.

Doch auch hier ist zu berücksichtigen, dass es in Seitwärtsphasen des Marktes zu Fehlsignalen kommen kann. Aus diesem Grund ist nicht nur das Kreuzen selbst zu beachten, auch die Lage des Kreuzens ist von Bedeutung. Drei Fälle werden dabei unterschieden:

  • Ein starkes Kaufsignal entsteht, wenn sich die beiden Indikatorlinien oberhalb der Kumo kreuzen.
  • Ein neutrales Kaufsignal entsteht, wenn sich die beiden Indikatorlinien innerhalb der Kumo kreuzen.
  • Ein schwaches Kaufsignal entsteht, wenn sich die beiden Indikatorlinien unterhalb der Kumo kreuzen.

Zur Bestätigung des Signals muss außerdem der Chikou Span berücksichtigt werden. Erst wenn dieser über seinem Kerzenkörper notiert, liegt eine Bestätigung für ein Kaufsignal vor. Bei gleichzeitiger Notierung über der Kumo handelt es sich sogar um eine starke Signalbestätigung. Der Einstieg sollte auch hier erfolgen, nachdem eine Kerze in Richtung der Kreuzung abgeschlossen hat. Als Ausstiegspunkt gilt die Kreuzung der Linien in Gegenrichtung.
Orderarten wie Stop Loss und Take Profit können bei dieser Strategie ebenfalls eingesetzt werden. Eine Empfehlung für den richtigen Zeitpunkt gibt es hier jedoch nicht.

Fazit:

Ichimoku bietet zahlreiche Signale und Interpretationsmöglichkeiten

Zum Abschluss des Ichimoku Ratgebers möchten wir alle genannten Fakten nochmal übersichtlich sammeln. So können Trader diese CFD Trading Strategie leichter mit anderen Strategien und Handelssystem vergleichen und diejenige herausfiltern, die am besten zu den eigenen Handelsgewohnheiten passt. Auf die gleiche Art und Weise empfehlen wir außerdem auch einen CFD Broker Vergleich, bevor es zur Anmeldung bei einem Anbieter und der anschließenden Kapitalisierung des Handelskonto kommt.

Der hier vorgestellte Indikator ist mit einigen Vorteilen verbunden. Wie die deutsche Übersetzung bereits andeutet, bietet er zahlreiche Informationen auf einen Blick – auch wenn die Darstellung im Chart für Anfänger auf den ersten Blick unübersichtlich scheinen mag. Nach einiger Erfahrung im Umgang mit dem Indikator können Trader diesen im Handel mit CFDs und anderen Finanzinstrumenten einsetzen. Die Indikatorlinien stellen unter anderem Kauf- und Verkaufssignale dar, außerdem Widerstände und Unterstützungen.

Empfehlenswert ist es, die gewonnenen Erkenntnisse unter Zuhilfenahme weiterer Indikatorlinien zu überprüfen. Ansonsten kann es aufgrund eines seitwärts gerichteten Marktes zu Fehlsignalen kommen, die einen finanziellen Schaden für den Anleger nach sich ziehen. Bevor Ichimoku auf dem Live-Handelskonto zum Einsatz kommt, sollten Anleger die Strategie auf einem Demokonto testen. Melden Sie sich daher nach einem Vergleich bei einem Broker an und testen sie die Strategie risikofrei in der Praxis.

CFD Highlights

CFD Trading Strategie EMA Crossing kurz vorgestellt

Bevor wir die Trading Strategie im Detail betrachten, möchten wir sie in einem Kurzporträt allen Interessierten vorstellen. Bei EMA Crossing handelt es sich um eine der beliebtesten Strategien, die im Forexhandel beispielsweise mit allen Währungspaaren funktioniert. Warum die Strategie so beliebt ist? Diese Frage lässt sich in wenigen Sätzen beantworten.

So ist die CFD Handelsstrategie auch für Anfänger leicht anzuwenden, da lediglich zwei Indikatoren zum Einsatz kommen. Es handelt sich dabei um den schnellen und den langsamen Exponential Moving Average (kurz: EMA). Wie der Name der Strategie vermuten lässt, entsteht ein Handelssignal, sobald sich diese beiden Indikatoren kreuzen. In der Regel fällt es auch Anfängern nicht schwer, dieses Ereignis aus dem Chart herauszulesen. Zu beachten ist jedoch, dass eine einfach anwendbare Strategie nicht mit garantierten Gewinnen beim Trading gleichzusetzen ist. Hierbei spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle.

Zur Beliebtheit der Strategie trägt weiterhin der Umstand bei, dass die Indikatoren in beinahe ausnahmslos jeder Handelssoftware vorzufinden sind. Wie bekannt ist, findet das CFD Trading bei einem Broker stets über eine eigene Software statt. Diese muss entweder auf dem Rechner oder einem Mobilgerät installiert werden. Zu dieser Sorte gehört beispielsweise der MetaTrader von Metaquotes. Alternativ wird häufig auch der Zugang zur Handelsplattform über den Browser ermöglicht. In diesem Fall spricht man von einem Webtrader. Wenn Sie die hier vorgestellte Strategie anwenden möchten, sollten sie bei einem CFD Broker Vergleich unbedingt darauf achten, ob die Indikatoren beim Trading zur Auswahl stehen.

Contentgrafiken Vergleich CFD

Tradingwissen: Was sind Indikatoren?

Nach der kurzen Vorstellung der Handelsstrategie möchten wir diese nun detaillierter beleuchten. Im ersten Schritt erfolgt daher nun die Definition einiger zentraler Begriffe. Wie dargelegt, eignet sich die Strategie insbesondere auch für Einsteiger. Grund hierfür sind die Einfachheit der Anwendung sowie die Verfügbarkeit der Indikatoren in vielen Handelssoftwares.

An diesem Punkt möchten wir nun folgende Frage beantworten: „Was sind Indikatoren?“ Diese Frage dürfte sich an dieser Stelle der eine oder andere Einsteiger in das Thema stellen. Grundsätzlich ist es so, dass Indikatoren keine neuen Informationen bieten. Sie nutzen lediglich Informationen, die ein Chart zu einer bestimmten Zeitspanne bietet, und stellen diese grafisch dar. Hierzu werden beispielswiese folgende Informationen genutzt:

  • Höchstkurs
  • Tiefkurse
  • Eröffnungskurs
  • Schlusskurs
  • Handelsvolumen

Durch die Nutzung von Indikatoren müssen Trader nicht mehr zwingend auf ihr Bauchgefühl hören, wenn Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu treffen sind. Indikatoren nutzen komplexe mathematische Berechnungen zur grafischen Darstellung der Informationen. Zu unterscheiden ist nun noch zwischen zwei Arten von Indikatoren.

Zum einen gibt es lagging indicators, zu Deutsch „nachziehende Indikatoren“. Diese werden zur Bestätigung vorhandener Trendbewegungen eingesetzt und gelten als weniger fehleranfällig. Durch den Einsatz von leading indicators hingegen sollen Trends frühzeitig erkannt und die Renditechancen von Tradern dadurch optimiert werden. Im deutschen Sprachgebrauch sind diese als „führende Indikatoren“ bekannt.

Top 3 CFD Broker Vergleich

1
von 21 CFD Broker GKFX
Dax Spread 1.05 Punkte
Einlagensicherung 50000 £
Max. Hebel 1:30
Konto ab 100 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 21 CFD Broker AxiTrader
Dax Spread 0.5 Punkte
Einlagensicherung 50000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 200 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 21 CFD Broker XTB
Dax Spread 0.8 Punkte
Einlagensicherung 20000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 0 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB

Unterschiede zwischen EMA, SMA und WMA

Nachdem nun geklärt sein dürfte, worum es sich beim Begriff „Indikatoren“ überhaupt handelt, können wir uns im Weiteren der EMA Crossing Strategie widmen. Die Abkürzung EMA steht dabei für Exponential Moving Average. Es handelt sich demnach um einen exponentiell gewichteten Mittelwert, bei dem jüngeren Kursdaten mehr Bedeutung zugemessen wird als älteren. Der EMA stellt eine Weiterentwicklung zum SMA (simple moving average) sowie WMA (weighted moving average) dar.

Wo liegen die Unterschiede dieser gleitenden Durchschnitte?

Per Definition berücksichtigen die Indikatoren Werte eines bestimmten Zeitraums und stellen diese grafisch in einer Durchschnittslinie dar. Es wird demnach ein Mittelwert gebildet, der extreme Ausschläge der Chartlinie nach oben und unten glättet. Diese Eigenschaft besitzen alle gleitenden Durchschnitte. Unterschiede bestehen jedoch in der Gewichtung der Daten und der Berücksichtigung von Kursdaten.

So ist es beim Simple Moving Average beispielsweise der Fall, dass sämtliche Kursdaten gleich gewichtet werden. Beim SMA handelt es sich um eine der ältesten Formen zur Durchschnittsberechnungen bei der Analyse von Aktienkursen. Es verwundert daher kaum, dass dieser mittlerweile einige Schwächen aufweist und über die Jahrzehnte fortlaufend weiterentwickelt wurde. Kommt hingegen der EMA innerhalb einer CFD Trading Strategie zum Einsatz, so wird jüngeren Kursdaten mehr Gewicht beigemessen.

In der Praxis bedeutet dies, dass sich der Indikator „40 EMA“ auf die vergangenen 40 Perioden bezieht. Zum Vergleich: die Indikatoren „40 SMA“ und „40 WMA“ beziehen sich lediglich auf die 40 letzten Schlusskurse.

EMA Crossing: Voraussetzungen zur Anwendung der Strategie

Auf der Suche nach geeigneten Handelsstrategien treffen Trader immer wieder auf die hier vorgestellte. Daher ist es nun interessant, zu erfahren, wie die Trading Strategie in der Praxis angewendet wird. Zunächst einmal benötigen Trader einen Broker, bei dem sie Forex, CFDs oder andere Finanzinstrumente handeln können. Erfahrene Trader sind meist seit Jahren bei einem bestimmten Broker angemeldet, wenn sie dort gute Erfahrungen gesammelt. Einsteiger in das Trading sollten sich zunächst die Frage stellen: „Wer ist bester CFD Broker?“, und auf dieser Grundlage einen intensiven Vergleich der Angebote vornehmen.

Nach der Installation der Handelssoftware stellt diese über einen Chart zahlreiche Informationen zu den gewählten Basiswerten zur Verfügung. Wenn der Broker keine Software zum Download anbietet, gelangen Anleger über den Webtrader zu den gesuchten Informationen. In der Regel kann der Chart durch den Nutzer beliebig konfiguriert werden, sodass er an seine Anforderungen angepasst ist. Von Broker zu Broker fallen die

Konfigurationsmöglichkeiten anders aus, zumeist können jedoch diese Einstellungen vorgenommen werden:

  • Auswahl des Chart-Typs: Kerzen, Balken, Linie
  • Einfügen von Indikatoren: gleitende Durchschnitte, MACD, Bollinger Bänder
  • Nutzung von Zeichentools: Kommentare, Fadenkreuze, Linien
  • Auswahl des Zeitraums: von wenigen Minuten bis zu Monaten und Jahren
  • Kauf und Verkauf: viele Broker bieten den Handel direkt aus der Chart an

Den gleitenden Durchschnitt dem Chart hinzufügen

Betrachten wir nun die Art und Weise, wie EMA Crossing in der Praxis angewendet wird. Hierzu benötigen Trader zunächst Zugang zu einem Chart, in den sie einen schnellen und einen langsamen EMA eintragen können. Studien dazu, welche Werte sich hierzu am besten eignen, existieren leider nicht. Für Trader kann es daher sinnvoll sein, mit verschiedenen Durchschnittslängen zu experimentieren und somit den persönlich besten Weg herauszufinden.

Für unser Beispiel wählen wir für den langsamen Durchschnitt den 200 EMA und für den schnellen den 20 EMA. Beim Handel auf unterschiedlichen Märkten ist es jedoch unerlässlich, diese Parameter von Zeit zu Zeit anzupassen und so auf deren Volatilität zu reagieren. Eine Standardeinstellung der CFD Trading Strategie, die für alle Märkte das optimale Ergebnis bereitstellt, existiert leider nicht.

Die Zahlen 20 und 200 geben an, wie viele der vergangenen Perioden zur Berechnung des Mittelwerts berücksichtigt werden. Wie eingangs erwähnt, wird jüngeren Werten dabei mehr Wert beigemessen als älteren. Im Unterschied zum simple moving average verhält es sich also nicht so, dass durch das Hinzufügen eines neuen Wertes ein alter entfernt wird.

Sofern die Konfigurationsmöglichkeiten des Charts es zulassen, empfehlen wir eine unterschiedliche Farbgebung für den langsamen und schnellen EMA. Auf das Ergebnis der Analyse nimmt dies natürlich keinen Einfluss. Dennoch hilft es gerade Anfängern, die beiden Indikatoren auch optisch voneinander zu unterscheiden und folglich keine vermeidbaren Fehler bei der Analyse zu begehen.

Wie wird die CFD Handelsstrategie angewandt?

Auf welche Art und Weise CFD Handelsstrategien funktionieren, ist vielen Anlegern nicht immer direkt ersichtlich. Gerade Anfänger haben oftmals Schwierigkeiten, die Indikatoren zunächst anzuwenden und anschließend die korrekten Schlüsse zu ziehen. Daher zeigen wir an einem Praxisbeispiel nur, wie die hier vorgestellte CFD Strategie angewendet werden kann.

Zunächst müssen die beiden Indikatoren 200 EMA und 20 EMA dem Chart hinzugefügt werden. Wie eben beschrieben, wählen wir zur besseren Unterscheidung unterschiedliche Farben. So ist stets ersichtlich, welcher der beiden der schnelle und welcher der langsame EMA ist. Im Chart befinden sich nun also zwei zusätzliche Linien, die sich an einem oder mehreren Punkten schneiden. Daher kommt auch der Name der Handelsstrategie. Diese Schnittpunkte sind die relevanten Signalgeber bei dieser Strategie.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn der schnelle EMA den langsamen EMA von unten nach oben kreuzt. Im umgekehrten Fall, also wenn der schnelle EMA den langsamen EMA von oben nach unten kreuzt, entsteht ein Verkaufssignal. Hier wird nochmals deutlich, weshalb wir für eine unterschiedliche Farbgebung der beiden Indikatorlinien plädieren. So könnte ein erheblicher finanzieller Schaden entstehen, wenn sich der Trader bei einem Verkaufssignal aufgrund einer Verwechslung für den Kauf eines Basiswertes entscheidet. Unsere Empfehlung richtet sich daher ausdrücklich nicht nur an Anfänger, auch erfahrenen Tradern können solche Fehler mitunter unterlaufen.

Value Investing Strategie [yyyy] – Wert einer Aktie bestmöglich abschätzen

Value Investing Strategie 2018 – Wert einer Aktie bestmöglich abschätzen

Allgemein

Der US-amerikanische Investor und Wissenschaftler Benjamin Graham gilt als Begründer von Value Investing. Bei der Value Investing Strategie handelt es sich um eine Anlagestrategie, nach der Kauf- [...]

Turtle Strategie - [yyyy] mit festen Regeln Aktien handeln!

Turtle Strategie - 2018 mit festen Regeln Aktien handeln!

Allgemein

Die Turtle Strategie wurde im Jahr 1983 von Richard Dennis entwickelt. Der erfolgreiche Futures-Händler nahm bei der Entwicklung der Strategie an, dass man erfolgreiche Trader durch das richtige T [...]

Diese Orderarten können bei EMA Crossing genutzt werden

Broker stellen Anlegern über die Handelsplattformen stets verschiedene Orderarten zur Verfügung. Diese können eingesetzt werden, um eine Position bei Erreichen eines Kursziels automatisch zu schließen. So kann ein Gewinn erzielt werden, unabhängig davon, wie sich der Kurs in der Folge entwickelt. Außerdem können diverse Orders zur Begrenzung von Verlusten genutzt werden. Auch hier wird eine Position automatisch geschlossen, sobald ein definierter, unterer Grenzwert erreicht wurde.

Diverse Orders lassen sich auch bei der EMA Crossing CFD Strategie sinnvoll einsetzen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Stop Loss
  • Take Profit
  • Trailing Stop

Vor der Anmeldung bei einem Broker ist jedoch darauf zu achten, dass dieser die gewünschte Orderart auch tatsächlich anbietet.

Nachfolgend folgt eine Erklärung zum Einsatz dieser Orderarten. Bei der Chartdarstellung haben wir uns für Kerzen (engl. Candles) entschieden. Hat der Trader nun eine Long Position eröffnet, so empfiehlt sich eine Stop Loss Order auf den tiefsten Stand der Kerze, die vor der Kreuzung des schnellen und langsamen EMA aufgetreten ist. Umgekehrt, also bei Eröffnung einer Short Position, sollte für den Stop Loss der höchste Punkt dieser Kerze gewählt werden.

Durch diese Order lassen sich Verluste weitestgehend begrenzen. Die Position wird automatisch geschlossen, sobald ein bestimmter unterer Schwellenwert erreicht wurde. Da das Ziel jedes Traders jedoch ein möglichst hoher Gewinn ist, kann zusätzlich der Take Profit gesetzt werden. Als Richtwert wird hier das Zweifache von Stop Loss angenommen.

Die Vorteile dieser CFD Handelsstrategie

Einige der Vorteile von EMA Crossing wurde an verschiedenen Stellen bereits erörtert. Um einen detaillierten Überblick über die CFD Strategie bieten zu können, fassen wir diese nun nochmals zusammen. Wie bereits erwähnt wurde, handelt es sich um eine Strategie, die insbesondere für Einsteiger gut geeignet ist. Der Chart wird nach dem Einfügen der beiden Indikatoren nicht mit einer Fülle von Informationen geflutet, die zu Verwirrungen führen könnten.

Es werden lediglich zwei neue Trendlinien hinzugefügt, welche die ohnehin bereits bekannten Informationen auf neue Art und Weise darstellen. Trader sollten darauf achten, keine allzu kleinen Zeiträume zu wählen, um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten. Anschließend müssen sie lediglich nach Kreuzungen des schnellen und langsamen EMA suchen, die jeweils eindeutige Erkenntnisse liefern. Je nachdem, ob der schnelle EMA den langsamen von unten oder oben kreuzt, handelt es sich um ein Signal zum Kaufen oder zum Verkaufen. Zu Missverständnissen kann es lediglich kommen, wenn die beiden Linien verwechselt werden.

Durch die Nutzung verschiedener Orderarten kann das Trading mit dieser CFD Handelsstrategie optimiert werden. Stop Loss und Take Profit bieten sich hierzu an, wenn sich die Long- oder Short-Position bereits einige Punkte im Gewinn befindet, außerdem Trailing Stop. Zu beachten ist dabei, dass ein weiteres Kreuzen von schnellem und langsamem EMA einen weiteren Hinweis für Trader bereithält. Erfolgt dies vor Erreichen von Stop Loss oder Take Profit, so muss die Position umgehend wieder geschlossen werden, da mit einer Trendumkehr zu rechnen ist.

Gibt es Nachteile bei der Anwendung von EMA Crossing?

Wo es Vorteile gibt, existieren immer auch Nachteile. Die hier vorgestellte CFD Strategie bildet diesbezüglich keine Ausnahme. Damit ein sinnvoller Vergleich von Handelsstrategien stattfinden kann, möchten wir an dieser Stelle daher auf die Nachteile des Exponential Moving Average eingehen.

Es ist beispielsweise so, dass die Moving Average Cross Strategie in Seitwärtsmärkten kaum Aussagekraft besitzt. Zum einen kann es sein, dass in diesem Fall keine oder nur wenige Kreuzungen des langsamen und schnellen EMA auftreten. Außerdem haben diese kaum Aussagekraft, da sich der Kurs in einem Seitwärtsmarkt nicht nach oben oder unten bewegt, sondern eben seitwärts.

In der Definition der wichtigen Begriffe bei der Nutzung von Handelsstrategien wurden bereits die beiden Arten von Indikatoren erwähnt:

  • nachziehende Indikatoren, engl. lagging indicators
  • führende Indikatoren, engl. leading indicators

Gemeinhin zählen führende Indikatoren zu denjenigen, bei denen die höchste Gewinnerwartung vorherrscht. Sie deuten einen Trend an, noch bevor dieser im Chart erkennbar ist, und geben Anlegern somit die Gelegenheit zur frühzeitigen Reaktion. Allerdings handelt es sich bei EMA Crossing um einen lagging indicator. Trader, die diese Strategie nutzen, folgen also dem Trend. Oder anders formuliert: Dieser setzt zuerst ein, anschließend erhalten Anleger dann die Information darüber. Gegenüber dem simple moving average besteht zwar weiterhin ein Zeitvorteil, jedoch kann die Möglichkeit zur Geldanlage bereits wieder verschwunden sein, bis der Anleger reagieren konnte.

Demokonten bieten Möglichkeit zum risikofreien Testen

Die CFD Trading Strategie hat nun sicher das Interesse einiger Anleger geweckt, die diese anschließend selbst anwenden möchten. Damit stehen Sie keineswegs alleine da, schließlich gehört die Trading-Strategie Moving Average Cross, wie sie auch bezeichnet wird, zu einer der weltweit beliebtesten und wird von Tausenden Anlegern genutzt. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, die Strategie in der Praxis auszuprobieren.

Zum einen könnten sie sich einen Broker aussuchen, der keine oder nur eine geringe Mindesteinzahlung voraussetzt. So müssen Interessiere zunächst keine riesigen Summen investieren, um überhaupt zum Handel beim Broker zugelassen zu werden. Anschließend können sie das CFD Trading mit kleinen Beträgen betreiben und somit ein Gefühl für die Tradingstrategie gewinnen.

Unsere Empfehlung ist jedoch eine alternative Vorgehensweise. Mittlerweile bieten sämtliche CFD-, Forex- und Optionen-Broker kostenlose Demokonten mit virtuellem Startkapital an. Diese sind meist für einen gewissen Zeitraum, oftmals sogar unbegrenzt nutzbar. Einige Broker bieten sogar an, das Startkapital nach dem Aufbrauchen abermals aufzuladen. Da sich der Handel auf dem Demokonto meist nur in wenigen Punkten vom realen Handel unterscheidet, können Trader einen Eindruck von der Handelsstrategie gewinnen.

Der größte Vorteil ist jedoch die Tatsache, dass das eigene Kapital nicht riskiert wird. Der Trader kann das virtuelle Kapital des Brokers nutzen und mit diesen Positionen eröffnen und einen Handel abschließen. Gewinne entstehen dadurch nicht, dieser Punkt sollte bei der Bewertung der Tradingstrategie jedoch nicht berücksichtigt werden.

Fazit:

Für Anfänger dank klarer Signalgebung gut geeignet

Den Abschluss dieses Artikels zur CFD EMA Crossing Strategie bildet ein zusammenfassendes Fazit. In diesem möchten wir alle Eigenschaften, Vor- und Nachteile nochmals in wenigen Sätzen darstellen. So ist festzuhalten, dass sich die Strategie insbesondere für Einsteiger eignet. Der Chart bleibt auch nach dem Hinzufügen der Indikatoren übersichtlich und bietet klare Erkenntnisse. An den Stellen, an denen sich die Linien kreuzen, liegt entweder ein Signal zum Kaufen oder Verkaufen vor. Der Trader muss allerdings sichergehen, dass sich der Markt aktuell nicht in einem Seitwärtstrend befindet. Ansonsten besitzen die durch die CFD Handelsstrategie gewonnen Erkenntnisse wenig Aussagekraft.
Die Strategie ist auch deshalb so beliebt, weil sie auf nahezu allen Handelsplattformen eingesetzt werden kann. Indikatoren zu gleitenden Durchschnittswerten gehören zum Standard von Tradingplattformen, sodass die Nutzung von EMA Cross kein Problem darstellen sollte. Unsere abschließende Empfehlung lautet, die Strategie zunächst auf einem Demokonto zu testen. Ein solches wird bei nahezu jedem Broker kostenlos angeboten. Über dieses können Trader den Handel unter Realbedingungen nachvollziehen, ohne dass dabei ein Risiko für das eigene Kapital besteht.

CFD Highlights