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Beitragsbilder Ratgeber Aktien

Aktien sind als kurzfristige, mittelfristige und langfristige Anlagen interessant. Während Sie bei der kurzfristigen Anlage von Kursgewinnen profitieren, die Sie beim Verkauf erzielen, spielt bei der langfristigen Anlage die Dividende eine große Rolle. Die Dividende wird von der Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausgezahlt. Bei der Value Strategie kommt es auf beste Dividende Aktien an, die Sie zu einem günstigen Preis bekommen. Das können deutsche oder ausländische Aktien sein. Im Vordergrund steht bei dieser Strategie die Investition in Aktien, die unterbewertet sind. Ein Blick in die Zukunft ist wichtig, um einzuschätzen, wie sich die Aktien künftig entwickeln.

  • Aktien mit bester Dividende bringen langfristig gute Gewinne.
  • Bei der Value Strategie sind Aktien mit der besten Dividende wichtig.
  • Die Value Strategie nimmt eine Analyse des tatsächlichen Wertes von Aktien vor.
  • Die Investition muss in unterbewertete Aktien erfolgen.

Beste Dividende Aktien – der Sinn der Value Strategie

Wenn Sie erfolgreich in Aktien investieren möchten, benötigen Sie eine gute Strategie. Die Value Strategie hat sich bereits seit einiger Zeit bewährt. Sie wurde bereits 1934 von Benjamin Graham und David Dodd in den USA entwickelt. Die Bezeichnung leitet sich vom englischen Wort Value für Wert ab. Die Strategie bedeutet nichts anderes als wertorientiertes Anlegen. Entscheidungen über den Kauf oder Verkauf der Werte werden dabei ausschließlich in Bezug auf den realwirtschaftlichen Gegenwert getroffen. Die Entscheidung hängt vom inneren Wert der Aktien ab. Es geht um das Verhältnis des Preises zum Wert.

Die Value Strategie setzt eine Fundamentalanalyse voraus. Wichtig sind dabei Aktien mit einer guten Dividende. Die Dividende ist der Gewinn, den das Unternehmen seinen Aktionären zahlt. Ist die Dividende hoch, hat die Aktie einen hohen Wert. Als Anleger können Sie davon ausgehen, dass das Unternehmen langfristig erfolgreich ist. Neben der Rendite müssen Sie auf die Volatilität der Aktien achten. Wie bei allen Strategien wird das Risiko gestreut, indem Sie in verschiedene Aktien investieren. Die Rendite der Aktien kann volatil sein. Sie kann sich von einer Zahlung zur anderen verändern. Abhängig vom Land, aus dem die Aktien stammen, kann die Dividende mehrmals jährlich sowie zu unterschiedlichen Zeiten gezahlt werden.

Was Sie über die Dividendenzahlung wissen sollten

Eine gute Dividende ist das A und O bei der Investition in Aktien, besonders dann, wenn Sie langfristig investieren möchten. Es handelt sich dabei um den Teil des Gewinns, der von der Aktiengesellschaft an deren Aktionäre gezahlt wird. Der Vorstand schlägt die Höhe der Dividende vor. In der Hauptversammlung wird mit einfacher Mehrheit die tatsächliche Höhe beschlossen. Noch bis 2016 wurde die Dividende bei vielen deutschen Unternehmen am Geschäftstag nach der Hauptversammlung gezahlt. Das Aktiengesetz, das am 01. Januar 2017 in Kraft trat, schreibt die Dividendenzahlung spätestens am dritten Geschäftstag vor, der auf die Hauptversammlung folgt; es handelt sich dabei um den dritten Bankarbeitstag. Die DAX-Unternehmen zahlten 2017 die Dividenden am dritten Bankarbeitstag aus. In der Hauptversammlung und in der Satzung der Unternehmen kann eine spätere Dividendenzahlung festgelegt werden. Bei den deutschen Unternehmen erfolgt die Dividendenzahlung einmal jährlich im Frühjahr. Bei ausländischen Unternehmen kann die Dividende mehrmals pro Jahr gezahlt werden. Bei US-amerikanischen Unternehmen erfolgt die Zahlung quartalsweise. Einige Unternehmen leisten auch eine monatliche Dividendenzahlung. Sie profitieren dann als Aktionär teilweise vom Zinseszins-Effekt.

Um die Dividende zu bekommen, müssen Sie zum Zeitpunkt der Dividendenzahlung im Besitz der Aktie sein. Für bereits verkaufte Aktien kann keine Dividende gezahlt werden. Die Dividende ist eine Einkunft aus Kapitalvermögen, für die eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent anfällt. Sie können jedoch einen Freibetrag ausschöpfen.

Möchten Sie von einem guten Gewinn durch Dividenden profitieren, kommt es auf die Höhe an. Auf einschlägigen Websites können Sie sich über Dividendenzahlungen und deren Höhe informieren.

Worauf Sie bei der Dividende achten sollten

Ein Unternehmen muss keine Dividende zahlen, wenn es keinen Gewinn erzielt und von finanziellen Schwierigkeiten betroffen ist. Die Dividende kann als Währungseinheit pro Stück, aber auch als Prozentsatz auf den Nennwert angegeben werden. Die Unternehmen schütten in Deutschland im Schnitt etwas mehr als 40 Prozent ihres Gewinns in Dividenden aus. Bei der Dividendenzahlung macht es die Menge: Wurden viele Aktien verkauft, muss ein Unternehmen die Zahlung auf alle diese Aktien leisten. Haben Sie mehrere Aktien eines Unternehmens, können Sie von einer hohen Dividendenzahlung profitieren.

Sie sollten bei der Dividendenzahlung darauf achten, wie diese in der Vergangenheit durchgeführt wurde. Hier kommt es auf die Höhe an und darauf, wie sich die Dividende im Laufe der Jahre entwickelt hat. Das ist der Sinn der Value Strategie: in Aktien investieren, deren Dividende in der Vergangenheit ständig gestiegen ist.

Ein Dividendenkalender im Internet informiert darüber, wann die Hauptversammlung stattfindet und in welcher Höhe Dividenden zu erwarten sind. Um zu wissen, in welche Aktien es sich lohnt zu investieren, sollten Sie die Wirtschaftsnachrichten aufmerksam verfolgen.

Die Dividende kann sich auf den Kurs auswirken. Wird über den Gewinn und die zu erwartende Dividende informiert, können viele Anleger in die Aktie investieren, was den Kurs in die Höhe treibt. Fällt die Dividende deutlich niedriger aus als im Vorjahr, können viele Verkäufe folgen, da die Anleger größere Verluste abwenden wollen. Das führt wiederum zu Kursverlusten.

Der Sinn der Value Strategie

Die Value Strategie gehört zu den besten Strategien im Investment und hat sich seit vielen Jahrzehnten bewährt. Investorenlegende Warren Buffet hat mit dieser Strategie mehr als 60 Milliarden Euro verdient. Sie brauchen dafür etwas Zeit, da eine umfangreiche Fundamentalanalyse erforderlich ist. Bei guten Online-Brokern stehen Ihnen verschiedene Analyseinstrumente und Erläuterungen kostenlos zur Verfügung. Die Idee für das Value Investing ist schon so alt wie der Wertpapierhandel, doch erst 1934 hat der US-amerikanische Wirtschaftsinvestor Benjamin Graham zusammen mit David Dodd das Buch „Security Analysis“ veröffentlicht, das diese Strategie ausführlich beschreibt. Demnach kann eine Aktie langfristig nicht mehr wert sein als der Anteil an dem Unternehmen, von dem sie ausgegeben wird. Für das erfolgreiche Investment geht es darum, auf unterbewertete Aktien zu setzen. Sie sparen beim Kauf dieser Aktie und können beim Verkauf einen hohen Kursgewinn erzielen. Hinzu kommt die Dividende, die die Aktie abwirft. Eine Aktie ist im Idealfall günstig beim Kauf, obwohl das Unternehmen einen hohen Wert hat.

An erster Stelle steht die Suche nach unterbewerteten Aktien. Anders verhält es sich beim Momentum Investing, bei dem auf Wertpapiere gesetzt wird, die in der Vergangenheit eine gute Entwicklung gezeigt haben. Ein Argument für das Momentum Investing – die Trendfolgestrategie – ist die Trägheit der Märkte. Steigt eine Aktie im Kurs, wird erwartet, dass sie auch künftig noch steigt.

Die Dividendenstrategie als Form der Value Strategie

Die Dividendenstrategie ist eine besondere Form der Value Strategie: Hier investieren Sie in Aktien, von denen eine gute Dividende erwartet wird. Aktien von Unternehmen mit einer hohen Dividendenrendite werden gekauft. Die Rendite, die Sie mit der Dividende erzielen können, ist bei einigen Unternehmen höher als bei Festgeld. Diese Aktien sind als Anlageobjekte besonders attraktiv. Kursgewinne und Einkünfte aus Dividenden werden seit einiger Zeit steuerlich gleich behandelt. Die Strategie hat seitdem in Deutschland deutlich an Beliebtheit zugelegt.

Bei der Value Strategie sucht man nach einzelnen Wertpapieren, die unterbewertet sind. Mit der Fundamentanalyse werden kurzfristige Ineffizienzen an den Handelsplätzen ausgenutzt, die bei der Preisbildung auftreten. Der innere Wert der Aktie wird dabei ermittelt. Als Basis wird ein unvollkommener Kapitalmarkt angesetzt. Das Value Investing kann nicht an vollkommenen Märkten erfolgen, da dort die Aktien richtig bewertet werden. Das Verhältnis des Preises zum Wert würde dort jederzeit bei 1 liegen.

Sie investieren bei der Value Strategie in Aktien von unterbewerteten Unternehmen. Im Laufe der Zeit wird die Unterbewertung abgebaut. Aufgrund der Stärke des Unternehmens entwickelt sich der Wert der Aktie und des Unternehmens, das durch sie repräsentiert wird, überdurchschnittlich gut. Argumente für diese Strategie sind die außerordentlich hohe Dividendenrendite der Aktien und die geringere Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz des Unternehmens.

Zum richtigen Zeitpunkt investieren

Wie bei jeder Strategie müssen Sie auch bei der Dividendenstrategie den richtigen Zeitpunkt für eine Investition finden. Nicht immer stehen die Chancen gut, unterbewertete Aktien zu finden. Die Aussichten auf unterbewertete Aktien sind besonders gut in Zeiten, in denen viele allgemeine Kursrückgänge verzeichnet werden. Die Aktien sinken im Kurs, da viele Verkäufe erfolgen. Der kalkulierte innere Wert der Aktie weicht vom aktuellen Aktienkurs ab.

Es kommt darauf an, den Marktplätzen ein Schnippchen zu schlagen und Schwächen auszunutzen. Das Verhältnis von Preis und Wert muss unter 1 liegen. Der Preis der Aktie muss niedriger sein als der tatsächliche Wert.

Billig ist bei dieser Strategie nicht gleichzusetzen mit günstig. Sie suchen günstige Aktien, um echte Gewinne zu erzielen. Die Aktien werden anhand der Dividendenrendite verglichen. Gute Aktien werfen eine Dividendenrendite von 4 oder sogar 5 Prozent ab. Die Dividendenrendite wird folgendermaßen berechnet:

  • Zu erwartende Dividende pro Aktie / aktueller Kurswert x 100

Diese Berechnung ist etwas kompliziert, doch Tools bei den Brokern erleichtern Ihnen die Arbeit. Stellt ein Unternehmen für eine Aktie 4 Euro Dividende und wird an der Börse jede Aktie mit 100 Euro gehandelt, liegt die Dividendenrendite bei 4 Prozent.

Bei der Berechnung der Dividendenrendite besteht eine Einschränkung: Die Formel kann nur herangezogen werden, wenn Sie noch nicht in die Aktien eines Unternehmens investiert haben. Sind Sie bereits Aktionär des Unternehmens, müssen Sie in Ihrer Kalkulation den aktuellen Kurs durch den persönlichen Kaufkurs ersetzen.

Zwischen dieser persönlichen Dividendenrendite und der aktuellen Dividendenrendite können erhebliche Unterschiede bestehen.

Wie Sie Aktien mit guten Dividenden finden

Um die Aktien zu vergleichen und die besten Aktien auszuwählen, müssen Sie zunächst die Dividendenrendite berechnen. Es kommt dabei nicht nur auf die Höhe der Dividendenrendite an. Ein wichtiges Kriterium ist daher der Blick auf die künftige Unternehmensentwicklung. Eine hohe Dividendenrendite nützt wenig, wenn sich die Umsätze und Gewinne künftig rückläufig entwickeln. Wichtig ist die künftige Dividendenentwicklung. Die Dividende sollte nicht nur stabil sein, sondern auch stetig steigen.

Ein Beispiel für die Entwicklung der Dividende ist der DAX-Konzern Fresenius. Die Dividende pro Aktie lag bei mageren 55 Cent bei einem Aktienkurs von knapp 64,30 pro Aktie im Jahr 2015. Das entspricht einer Dividendenrendite von 0,85 Prozent. Wer schon 2009 in Fresenius-Aktien investiert hat, konnte deutlich höhere Dividendenrenditen verzeichnen. Bei einem Aktienkurs von circa 10 Euro lag die Dividendenrendite bei 2,3 Prozent – also deutlich mehr. Wer seine Fresenius-Aktien immer noch besitzt, kann sich inzwischen über eine Dividendenrendite von 5,5 Prozent freuen. Der Kursgewinn ist auf ungefähr 400 Prozent angestiegen.

Fresenius ist nur ein Beispiel für solide Dividendenrenditen. Eine Investition lohnt sich auch bei Aktien von

  • Allianz
  • Munich Re
  • Nestlé
  • Royal Dutch Shell

Sie sehen also, beste Dividende Aktien können aus unterschiedlichen Branchen kommen. Sie sollten die Dividendenzahlung historisch betrachten und darauf achten, ob sich die Dividende stabil entwickelt hat und wie die Dividendenzahlung in Jahren mit schlechteren Beträgen aussah.

Aktien bewerten und Dividendenentwicklung betrachten

Möchten Sie erfolgreich mit Aktien handeln, sollten Sie die Value Strategie anwenden und auf beste Dividende Aktien achten. Bei der Value Strategie können Sie Fehler, die bei den Börsen bei der Bewertung gemacht werden, geschickt ausnutzen. Der Preis der Aktie muss deutlich unter dem tatsächlichen Wert liegen. Neben den Kursgewinnen, auf die es bei einer langfristigen Bewertung ankommt, ist die Dividende ein wichtiges Kriterium. Sie müssen die Dividendenrenditen der Aktien berechnen und vergleichen. Zusätzlich müssen Sie die historische Entwicklung der Dividende beachten, um zu entscheiden, ob die Dividende auch in Zukunft steigen kann. Weiterhin sollten Sie darauf achten, wie die Dividendenzahlung in Geschäftsjahren mit geringeren Erträgen ausfiel. Aktien verschiedener Branchen und aus verschiedenen Ländern können eine gute Dividende abwerfen. In Zeiten von Kursrückgängen sind die Chancen, Aktien mit einer geringen Bewertung zu finden, besonders gut. Aktien von Unternehmen, die sich schon seit vielen Jahren am Markt behaupten, sind für ihre gute Dividendenzahlung bekannt. DAX-Aktien, aber auch TecDAX-Werte versprechen attraktive Dividendenzahlungen und gute Gewinne. Mit guten Dividenden können Sie sich langfristig eine gute Einnahmequelle sichern.

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