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CFD Glossar

Das Asktraders CFD Glossar listet die wichtigsten Begriffe rund um das CFD-Trading auf und erläutert sie in kurzer, aber verständlicher Form.

CFD Glossar

Ask-Kurs: Auch Briefkurs genannt, der Kurs, zu dem der CFD-Broker einen Differenzkontrakt verkauft.

Basiswert: Das sogenannte Underlying ist der Wert, auf den sich der CFD bezieht.

Bid-Kurs oder Geldkurs: Der Kurs, zu dem der Broker einen CFD kaufen will.

Echtzeitkurse: Die Darstellung der Kursverläufe von CFDs bzw. deren Basiswerten in fortlaufend aktualisierten realen Werten.

Finanzierungskosten: Anfallende Kosten beim Halten eines Long-CFD über Nacht, vom Broker auf das Handelsvolumen der Position berechnet, meist auf der Basis des Tagesgeldsatzes wie des LIBOR plus interner Zuschläge.

Gap: Kurssprung zwischen dem Wert beim Handelsende am Vortag und dem Handelsbeginn des Folgetages.

Handelsvolumen: Die Summe der gehandelten Differenzkontrakte, multipliziert mit dem Kurswert des Basiswertes.

Hebel: Das durch Leverage, also eine Kreditlinie des Brokers, ermöglichte Handelsvolumen als Vielfaches der hinterlegten Margin, basierend auf den für die Anlageklasse zulässigen Hebelfaktoren. Die Kreditlinie wird dem Broker durch die Handelskosten vergütet.

Long: CFD-Positionen, die auf steigende Kursentwicklungen des Basiswertes ausgerichtet sind.

Margin: Die Sicherheitsleistung, die für die Eröffnung einer Handelsposition hinterlegt wird, anteilig die Grundlage für die Berechnung des möglichen Volumens bei Ausnutzung des Hebels. Die Margin wird bis zur Schließung der Position hinterlegt und ist nicht für weitere Trades verfügbar.

Margin Call: Die vom Handelssystem automatisch generierte Benachrichtigung an einen Trader, dass die Höhe der hinterlegten Sicherheitsleistung die Anforderungen für die Aufrechterhaltung einer Handelsposition unterschreitet. Ein Margin Call kann einen Nachschuss oder die Schließung einer oder mehrerer Positionen nach sich ziehen.

Marginsatz: Der Anteil des Handelsvolumens, der beim CFD-Trading als Sicherheit hinterlegt wird.

Market Maker: Ein Broker, der den Markt abbildet und seinen Kunden selbst die Kurse stellt. Market Maker erheben in der Regel höhere Spreads, verzichten dafür aber auf Kommissionen.

Order: Die Erteilung eines Handelsauftrags durch den Kunden an den Broker, präzisiert durch Orderzusätze, die die Art und Weise der Ausführung festlegen.

OTC: Außerbörslicher Handel, auch als „Over-the-Counter” bezeichnet, bei dem die Teilnehmer ohne die Zwischenschaltung eines offiziellen Handelsplatzes direkt miteinander interagieren.

Requote: Erneute Kursstellung aufgrund von Preisdifferenzen, die zwischen Orderaufgabe und tatsächlicher Ausführung der Order auftreten können.

Short: Handelspositionen, die auf die fallende Kursentwicklung des jeweilige Basiswertes ausgerichtet sind.

Slippage: Die mögliche Differenz zwischen dem vom Kunden ursprünglich gewünschten und dem tatsächlichen Ausführungskurs, die sich zugunsten, aber auch zu Ungunsten des Traders entwickeln kann und auf jeden Fall zu akzeptieren ist.

Spread: Die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs für einen CFD oder andere handelbare Finanzinstrumente zum gleichen Zeitpunkt.

STP: Das sogenannte Straight-through Processing ist die direkte Weitergabe von Daten durch den Broker, in diesem Fall von Orders an einen Liquiditätspool.

Tick: Die kleinste mögliche Einheit für die Messung einer Preisveränderung.

Trade: Die Eröffnung oder Schließung einer Handelsposition, auch als Half Turn bezeichnet.

Volatilität: Die Breite der Schwankungen von Kursen eines CFD-Basiswertes, die jedoch keine Auswirkungen auf die eigentliche Preisgestaltung des Differenzkontrakts hat.

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