Forex Trading: Gewinn erzielen mit dem Handel von Währungen

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aktualisiert: 07 September 2020

Der FX-Trading-Markt ist der größte Finanzmarkt der Welt. FX ist die Abkürzung für “Foreign Exchange”. Es handelt sich um den Handel mit Devisen und Währungen. Kunden kaufen oder verkaufen eine Währung gegen eine andere, um auf diese Weise Gewinn zu erzielen. In unserem Ratgeber erfahren Leser Wissenswertes rund um das Thema Forex Trading.

Was ist Forex Trading?

Forex ist ein anderes Wort für FX, Devisen oder den Devisenhandel. Es handelt sich um den Kauf oder Verkauf von Währungspaaren. Der Forex-Trading-Markt ist ein dezentraler, globaler Markt auf dem Spekulanten Währungen handeln. Ein Währungspaar besteht aus einer Kombination von zwei Währungen, wie USD/JPY oder EUR/USD. Letzteres gilt als das liquideste Währungspaar.

Den Wert des Währungspaares beschreibt der aktuelle Wechselkurs. Er unterliegt ständigen Schwankungen. Der Kurs definiert das Verhältnis zwischen den beiden Währungen. Einfacher ausgedrückt: Der Preis, den Trader für den Umtausch einer Währung in eine andere Währung bezahlen.

Die Wechselkurse schwanken stetig. Sie wechseln 24 Stunden am Tag an sechs Tagen pro Woche. Der Devisenmarkt besitzt eine hohe Liquidität. Das tägliche Transaktionsvolumen beträgt bis zu fünf Billionen Dollar. Damit ist der FX-Trading-Markt der größte, globale Kapitalmarkt. Wer clever investiert, erzielt hohe Gewinne mit Forex Trading.

Wichtige Fachausdrücke, die Spekulanten beim Forex-Trading begegnen sind englisch:

  • Major currency pairs (Hauptwährungspaare, Majors, Forex Majors)
  • Base and a counter currency (Grund- und Zweitwährung)
  • Forex Spread
  • Spot and forward trading (Kassa- und Terminmarkt)

Nachfolgend geben wir einen Überblick über die Begriffe und deren Bedeutung.

Forex Trading

Major currency pairs: Hauptwährungspaare beim Forex Trading

Bei dem major currency pairs handelt es sich um die Hauptwährungspaare. Käufer finden in den Börsen Bezeichnungen wie Majors oder Forex Majors. Die häufig gehandelten Währungen stehen immer dem US-Dollar gegenüber.

Einschließlich des US-Dollars gibt es diese Hauptwährungen:

  • Euro
  • Britisches Pfund
  • Australischer Dollar
  • Schweizer Franken
  • Japanischer Yen
  • Kanadischer Dollar

Über 70 Prozent der Devisenschäfte am FX-Trading-Markt beinhalten die Währung US-Dollar. Das liquideste Währungspaar ist die Kombination von US-Dollar und Euro (EUR/USD). Das Devisenhandelsvolumens liegt bei 28 Prozent.

Hinzu kommen weitere Währungspaare mit einer soliden Liquidität. Währungspaare, die den Dollar nicht als Basiswährung haben, bezeichnen Profis als cross currency pairs. Durch den Handel von Cross-Paaren mit den wichtigsten Währungspaaren erhöht sich das Volumen. Das gilt, wenn Trader cross currency pairs wie EUR/JPY oder GBP/JPY gegen EUR/GBP handeln.

Bei Währungspaaren, die keine Hauptwährungen enthalten, sprechen Broker von minor currency pairs oder emerging currency pairs (Nebenwährungspaare oder Währungspaaren von Schwellenländern).

Grundwährung und Zweitwährung: base and counter currency

Der Aufbau eines Währungspaares besteht aus zwei Währungen: der Grundwährung und der Zweitwährung. Forex Trader kaufen oder verkaufen die Grundwährung gegenüber der Zweitwährung. Im Englischen lautet die Bezeichnung base and counter currency.

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Welcher Wert der Grund- oder Zweitwährung entspricht, bestimmt die Notierung des Währungspaares. Die erste Währung im quotierten Währungspaar ist die Basiswährung. Bei der Quotierung GBP/USD, ist das britische Pfund die Basiswährung. Die Gegenwährung USD ist die Zweitwährung.

Der Wechselkurs gibt an, wie viele US-Dollar der Trader benötigt, um eine Einheit in britischen Pfund zu kaufen. Liegt der aktuelle Wechselkurs des Währungspaares USD/JPY bei 108,32, benötigen Forex Trader 108,32 Yen, um einen US-Dollar zu erwerben. Gleiches gilt bei der Kombination GBP/USD. Lautet die Notierung 1,24, brauchen Trader, 1,24 britische Pfund, um einen Dollar zu kaufen. Die aktuellen Live Charts der Börsen zeigen den aktuellen Wert an. Der Wechselkurs der Währungspaare ändert sich ständig.

Forex Spread: Was ist eine Geld-Brief-Spanne?

Rund um die Uhr finden auf dem Devisenmarkt Handelsaktivitäten statt. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, in den Handel einzusteigen oder aus dem Trade auszusteigen. Das steigert die Attraktivität des Handels mit Devisen. Der überwiegende Anteil der Forex Broker berechnet keine Kommission beim Ein- oder Ausstieg in das Forex Trading.

Beim Forex Trading handelt Trader nicht über die Börse, sondern über einen Broker. Er ermöglicht das private Traden am weltweiten Finanzmarkt. Beim Handel fallen Transaktionskosten, sogenannte Forex Spreads an.

Andere Begriffe dafür sind Bid-Ask-Spread oder Geld-Brief-Spanne. Es handelt sich um die Differenz zwischen dem An- und Verkaufspreis. Der geringere Geldkurs (Bid) steht dem höheren Briefkurs (Ask) gegenüber. Der Geldkurs beschreibt den Preis, den der Käufer beim Trader bezahlt. Der Briefkurs ist der Preis, für den der Spekulant das Börsenpaar verkauft.

Beim Handel mit CFDs ist der Forex Spread der wichtigste Kostenpunkt. Ein kleiner Spread hält die Preise für den Trade gering.

Forex Trading

Der Unterschied zwischen Spot Market und Forward Market

Beim Devisenhandel sind zwei Zeithorizonte ausschlaggebend: Der Kassamarkt (spot market) und der Terminmarkt (forward market). Beim Kassamarkt erfolgt die vereinbarte Lieferung der Devisen sofort oder spätestens nach zwei Börsentagen. Transaktionen, deren Abwicklung länger als zwei Geschäftstage dauern, fallen unter den Terminkurs. Die Erfüllung der Leistung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Beim überwiegenden Teil der Handelsgeschäfte brauchen Spekulanten nicht auf die Lieferung zu warten. Der Broker übernimmt sämtliche operativen Aspekte des Forex Tradings. Nutzen Interessenten einen Forex Broker, der die Währungspaare weiterverkauft, handeln sie zum Kassakurs. Halten sie den Kurs länger als zwei Tage, wandelt der Broker den Trade in ein Termingeschäft um.

Fazit: Forex Trading beim Broker für Anfänger

Beim Einstieg in das Forex Trading begegnen Neulingen zahlreiche Fachbegriffe wie Forex Spread, Ask-Bid-Spread oder base and counter currency. Um sich in den Börsen oder auf den Anbieterseiten von CFD-Brokern zurechtzufinden, empfiehlt sich eine intensive Auseinandersetzung mit der Materie. Beim Forex-Handel winken hohe Gewinne. Gleichzeitig drohen hohe Verluste. Viele Broker bieten kostenfreies Material oder Kurse an, um Anfängern das Forex Trading näherzubringen

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