Bitcoin Mining – so funktioniert das Mining bei der größten und beliebtesten Krpytowährung!

aktualisiert: 16 Nov 2020

Vor allem die Boomjahre 2016 bis 2018 haben den Bitcoin sowie den Handel mit verschiedenen Kryptowährungen berühmt gemacht. Im Schatten des Handels hat sich aber auch eine weitere Möglichkeit, um Geld mit Kryptowährungen zu verdienen, etablieren können. Die Rede ist vom Mining, entweder als Bitcoin Mining oder aber auch als Mining von anderen Kryptowährungen wie zum Beispiel Ethereum. Dabei handelt es sich, wie der Name bereits andeutet, tatsächlich um das Schürfen bzw. Erschaffen neuer Einheiten der jeweiligen Kryptowährung. Es handelt sich dabei um einen technischen Rechenprozess, mithilfe dessen die neuen Blöcke auf der Blockchain erschaffen werden und aufgrund dessen die Blockchain immer wieder aktualisiert und überprüft wird. Wer Bitcoins erschafft, erhält auch welche – so lässt sich mit dem Bitcoin Mining Geld verdienen. Wie das funktioniert, worauf man achten muss und für wen Bitcoin Mining das richtige Geschäft ist, erfahren Sie in diesem Artikel zum Thema Bitcoin Mining.

  • Der Mining Prozess von Kryptowährungen ist vergleichbar mit physischem Goldschürfen
  • Im 10-Minuten-Takt werden alle aktuellen Informationen gebündelt und es entsteht ein neuer Block auf der Bitcoin Blockchain
  • Für dieses Bündeln braucht es Rechenleistung – diese stellen Miner bereit und erhalten dafür „frische“ Bitcoins
  • Miner schließen sich häufig zu Mining Pools zusammen, um höhere Rechenleistung sowie kleinere Investitionskosten zu erreichen

Bitcoin Mining heute und zu Beginn des Bitcoins

Wer sich mit dem Thema Bitcoin Mining befasst, muss zunächst einmal differenzieren zwischen Berichten sowie Informationen, die aus der Anfangszeit des Bitcoins, also den Jahren 2008 bis ungefähr 2012, stammen, und aktuellen Informationen. Denn in der Tat gab es eine Zeit, in der man mit vergleichsweise geringen Rechenkapazitäten, zum Beispiel dem heimischen Rechner, einem Laptop oder zeitweise sogar einem Smartphone rentabel Mining betreiben konnte. Vor allem wer seine erhaltenen Coins behielt, konnte diese später zu hohen Preisen und unfassbar hohen Renditen verkaufen. Diese Zeiten sind leider vorbei und Mining als rentables Hobby per Smartphone oder Heimrechner ist nicht mehr möglich.

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Das wiederum liegt daran, dass der Mining Prozess und vor allem dessen Anforderungen an die Rechenleistung, mit der Zeit zunehmend komplizierter und teurer geworden ist. Diese Tendenz wird sich auch nicht mehr aufhalten lassen bzw. ist systemimmanent. Mining wird somit immer teurer. Das liegt an der begrenzten Anzahl der Coins, denn anders als herkömmliche Währungen ist der Bitcoin nicht inflationär, sondern deflationär gestaltet. Es besteht also eine begrenzte Menge, die irgendwann zumindest praktisch vollends in den Verkehr gebracht worden ist.

Was bedeutet das für die Miner?

 Es stellt sich also die Frage, ob Mining überhaupt noch rentabel betrieben werden kann oder es sich dabei zumindest heute lediglich um ein Märchen handelt. Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig, denn auch heute gibt es noch rentable Bitcoin Miner und es hat sich eine regelrechte Industrie daraus gebildet. Es ist allerdings so, dass eine einzige Privatperson beim Minen sehr schlechte Chancen hat, neue Bitcoins zu erhalten. Das liegt daran, dass die Bitcoins überwiegend an die Miner ausgegeben werden, die einen besonders hohen Anteil an der Rechenleistung gegeben haben, die nötig war, um den aktuellen Block auf der Blockchain zu bündeln.

Dies wiederum hat zur Folge, dass die Bitcoins entweder an große Serverfarmen oder an professionelle Miner gehen, nicht aber an Privatpersonen, die mit vergleichsweise geringer Rechenleistung ebenfalls Mining betreiben. Deswegen schließen sich immer mehr Miner in sogenannten Mining Pools zusammen, in denen Miner ihre Rechenleistung bündeln und gemeinsam als Miner auftreten. Die gewonnenen Bitcoins werden geteilt und somit lässt sich ein sicherer und leichter zu planender Strom an neuen Bitcoins erwerben.

Wie funktioniert Bitcoin Mining eigentlich?

 Wie bereits zu Beginn erläutert, ist das Mining von Bitcoin vergleichbar mit dem Schürfen von echtem Gold, nur dass das Mining eben digitales Schürfen ist. Das Mining hat in erster Linie zwei wichtige Aufgaben. Erstens werden somit die Informationen der letzten 10 Minuten der Blockchain gebündelt, zu einem neuen Block zusammengefasst, kontrolliert und schlussendlich auf der Blockchain abgespeichert. Das sorgt für eine hundertprozentig verlässliche Blockchain sowie für einen stetigen Betrieb eben jener Blockchain. Durch das Mining werden somit sämtliche Transaktionen auf der Blockchain registriert, abgeglichen und bestätigt. Zweitens werden durch das Mining von Bitcoin neue Einheiten der Kryptowährung freigesetzt. Es besteht also zumindest bis zur praktisch endgültigen Freilegung aller Bitcoins ein stetiger Nachschub an neuen Bitcoins. Im Grunde stellt das Mining also das Herz bzw. den Kreislauf der Kryptowährung dar, denn nur so kann die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel mittel- bis langfristig funktionieren.

Bitcoin Mining

Technisch betrachtet erfolgen überall auf der Welt mehrere Transaktionen in Bitcoin pro Sekunde. Diese werden von den Mining Betreibern erfasst, registriert, miteinander abgeglichen und als Transaktion auf der Blockchain in einer Art Kontobuch niedergeschrieben. Dieses Buchungsverfahren erzeugt einen Block, der dann der aktuelle Block der Blockchain von Bitcoin wird. Die Blockchain und ihre Blocks sind an sich transparent, das bedeutet, dass im Ergebnis jeder Nutzer auch die Transaktionen einsehen kann. Nicht einsehbar ist hingegen die Identität der Transaktionspartner, denn diese bleibt anonym. Es handelt sich damit um ein zwar anonymes, aber ansonsten gänzlich transparentes System.

Wie die Mining Betreiber einen Hash erzeugen und so die Garantie geben, dass die Blockchain ihre Richtigkeit hat

 In dem Moment, indem die Blöcke erschaffen werden, kommen die Miner ins Spiel, denn Sie müssen nun die Blöcke überprüfen und bestätigen. Hierfür lässt ein Miner alle Informationen einen Rechenprozess durchlaufen, an dessen Ende ein Code aus Zahlen und Buchstaben entsteht, der die Währung kryptisch sichert. Daher stammt im Übrigen auch der Begriff der Kryptowährung. Diese Formel, bestehend aus Ziffern und Buchstaben, ist schlussendlich der sogenannte Hash. Hashs sind dahin gehend besonders, dass es nicht sehr kompliziert ist, die Informationen aus der Blockchain in einen Hash umzuwandeln, es jedoch kaum möglich ist, wieder zu erfahren, was einmal vor dem Hash an Informationen existierte. Zudem ist jeder Hash einzigartig und verändert man auch nur einen Buchstaben oder eine Zahl des Hashs, wird dessen gesamte Natur geändert. Dies wiederum sorgt dafür, dass eine Blockchain nach wie vor als nicht manipulierbar gilt. Um eine absolut sichere Kette zu gewährleisten, setzt sich ein Hash neben den Informationen auf der Blockchain stets auch aus dem Hash des vorangegangenen Blocks zusammen.

So wird die Kette fortan immer wieder automatisch überprüft und abgespeichert bzw. als sicher registriert, denn jeder Hash weist gleichzeitig seine eigene Richtigkeit als auch die des vorangegangenen Hashs aus. So entsteht eine Art Sigel auf der Blockchain, denn immer, wenn jemand von außen einen Hash verändern würde, um zum Beispiel eine Transaktion anders darzustellen oder zu manipulieren, würde sich der Hash auf der Blockchain ändern müssen. Das wiederum würde bei Verwendung der Hashing Funktion sofort auffallen, denn der Hash würde dann nicht mehr mit der Blockchain übereinstimmen. Ein Betrug oder eine Manipulation ist also aufgrund der Mining Prozesse nicht möglich bzw. würde immer sofort auffallen und ist somit keine Gefahr.

Diese Funktionen hat das Bitcoin Mining:

  • Durch das Mining werden neue Blocks auf der Blockchain erschaffen, die wiederum mit Hashs versehen sind.
  • Miner sichern somit zum einen den Fortbestand der Blockchain und zum anderen sorgen sie für ein Sigel der Richtigkeit der Blockchain.
  • Aufgrund der Konstruktion der Hashs ist es unmöglich, die Blockchain erfolgreich zu manipulieren.
  • Ein Block entsteht durch einen Rechenprozess sowie eine mathematische Formel, bei der die aktuellen Informationen über Transaktionen von einem Miner verarbeitet, zu einem Hash umgeschrieben und auf der Blockchain abgespeichert werden.
  • Hierfür erhält der schlussendlich erfolgreiche Miner eine bestimmte Menge an Bitcoins.

Mit Bitocin Mining Geld verdienen

So verdienen Miner Geld

 Für den Bitcoin aber auch für andere Kryptowährungen ist der Mining Prozess also das Herz und die Lunge zugleich. Ohne Mining gäbe es weder neue Einheiten einer Kryptowährung und gleichzeitig würde die Blockchain nicht mehr betrieben werden. Im Ergebnis wäre eine Kryptowährung in diesem Moment somit gescheitert. Daher haben sich die Programmierer der Kryptwährungen, allen voran der oder die Unbekannten rund um den oder die Gründerin von Bitcoin „Satoshi“, dazu entschieden, ein Anreizsystem zu schaffen. Mining wird bei Kryptowährungen mit neuen Einheiten eben jeder Kryptowährung belohnt.

Wer erfolgreich einen Block erschafft oder „findet“, wie es von Mining Betreibern genannt wird, erhält Einheiten der entsprechenden Kryptowährung. Beim Bitcoin Mining sind das aktuell noch 12,5 Bitcoins – die Tendenz ist aber abfallend. Das wiederum bedeutet, dass Mining noch schwieriger wird, außer der Markt verändert sich und es werden entweder weniger Miner oder bessere Miner, die mehr Rechenkraft liefern.

Mining Pool vs. einzelner Miner

 Die meisten Miner schließen sich zu Mining Pools zusammen bzw. treten bereits bestehenden Mining Pools bei. Sie erhöhen somit die Chancen, am Bitcoin Segen beim Bitcoin Mining teilzuhaben, denn es bekommt stets nur ein Miner die Bitcoins. Mehrere Miner gehen also immer wieder leer aus. Wer sich zusammenschließt, der erhält zu einer höheren Wahrscheinlichkeit Bitcoins mit seinem Pool und diese werden dann innerhalb der Mitglieder aufgeteilt. Der Miner verdient also tendenziell häufiger Bitcoins, muss diese dafür aber mit seinen Pool Mitgliedern teilen. Der Vorteil liegt also ganz klar in der höheren Wahrscheinlichkeit, Bitcoins zu erhalten, damit in der Planbarkeit und tendenziell auch sichereren Einkommensströmen.

bItcoin Miner Pool

Die Nachteile wiederum sind genau das Gegenteil. Große einmalige Gewinne, durch das Finden eines Blocks sind im Mining Pool nicht mehr so ausschlaggebend, da sie geteilt werden. Ein einzelner Miner, der auf einen Schlag 12,5 Bitcoins erhält, macht einen großen Gewinn, der überproportional zu den zu erwartenden Gewinnen im Bitcoin Mining Pool ist. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass diese Rendite wirklich eintritt, ist hingegen geringer. Im Ergebnis tauscht der Miner, der in einen Mining Pool eintritt, also Chancen auf große Gewinne für sicherere regelmäßige kleinere Gewinne ein.

Was braucht ein Bitcoin Mining Betreiber für das erfolgreiche Mining?

 Wie anfangs bereits einleitend erklärt, sind die Zeiten, in denen ein Smartphone, Laptop oder Heimrechner zum erfolgreichen Mining ausgereicht haben, leider vorbei. Es braucht heute spezielle Hardware, um Mining betreiben zu können. Dabei handelt es sich häufig um Server-ähnliche Hardware, die keinen Bildschirm mehr benötigt, sondern lediglich eine Internet- und eine Stromverbindung erfordert. Sie werden per LAN-Kabel an den Router angeschlossen und können dann von außen per Webbrowser und Konfigurator eingestellt werden. Weitere Geräte werden in aller Regel nicht benötigt und vor allem moderne Miner, die es zu nutzen gilt, haben bereits ein eigenes Netzteil integriert oder angeschlossen. Insbesondere die Ant Miner Geräte erfreuen sich bei Nutzern großer Beliebtheit.

Wer die richtige Hardware besitzt, allerdings entweder durch Erfahrungen oder durch Informationen festgestellt hat, dass sich das Mining als einzelner Miner nicht lohnt, kann sich nun bei einem Mining Pool anmelden. Seriöse Mining Pools gibt es vergleichsweise viele, doch nicht alle Pools sind gleich groß, gleich beliebt und haben dieselben guten Konditionen. Besonders beliebte Mining Pools sind unter anderem folgende drei Bitcoin Mining Pools:

  • Der F2Pool mit 400ph/s
  • Der Slushpool mit 149 ph/s

und der

  • Antpool mit 493 ph/s

Die Zahl vor ph/s gibt die sogenannte Hashrate an, die dafür verantwortlich ist, wie „schnell“ der Mining Pool ist. Das „ph“ steht für Petahash und das „s“ für Sekunden. Der F2Pool mined also aktuell mit 400 Petahash pro Sekunde.

Lohnt sich Bitcoin Mining für Jeden?

 Bitcoin Mining ist, anders als es einmal war, kein absoluter Selbstläufer mehr. Es benötigt einiges Wissen, vor allem rund um das Thema Mining Pools und vor allem der entsprechenden Hardware. Das bedeutet gerade zu Beginn das Überschreiten einiger Hürden inklusive einer vergleichsweise hohen Anfangsinvestition in die entsprechende Mining Hardware. Das Gute ist wiederum, dass man gerade als Teil eines Miningpools recht gut planbare und beständige Ströme an neuen Bitcoins hat und man auch flexibel ist, denn fast jede gängige Mining Hardware lässt sich auch für andere Kryptowährungen einsetzen.

Wer die Anfangsinvestition getätigt hat und langfristiges Einkommen erzeugt, kann nach wie vor eine gute Rendite machen. Natürlich ist die Höhe der Rendite und somit die Aussicht auf Erfolg als Miner auch an den Preis des Bitcoins gebunden. Steigt der Preis, wachsen auch die Einnahmen von Mining Betreibern. Fällt der Preis hingegen und bleiben die Kosten vergleichbar hoch, sinkt die Rendite. Allerdings lässt sich feststellen, dass die Kosten für das Mining ebenfalls an den Preis gekoppelt sind. Steigt dieser, steigen mehr Miner ein und die Kosten pro Bitcoin steigen. Fällt der Preis, fallen zumeist auch die Kosten. Mining ist also nach wie vor rentabel und kann eine gute Alternative oder Ergänzung zum klassischen Trading mit Kryptowährungen sein.

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