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Aktiensparplan Vergleich

Updated 9 Dez 2020
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Ein Sparplan gibt Investoren die Möglichkeit, bereits mit geringen monatlichen Beträgen, an ihrem Vermögensaufbau zu arbeiten. Mittlerweile gibt es unzählige Aktiensparpläne von verschiedenen Emittenten. Sie unterscheiden sich nicht nur in den Kosten oder der Zusammensetzung, sondern auch in den Services und Leistungen. Um den Überblick zu behalten und entsprechend dem persönlichen Anlageziele ein gutes Sparplan-Angebot zu finden, empfehlen wir einen Akzentsparplan Vergleich. Auf was die Investoren dabei achten sollten und welche Möglichkeiten es überhaupt beiden Sparplänen gibt, haben wir getestet.

  • Aktiensparpläne bereits ab 25 Euro monatlich möglich
  • Investoren partizipieren vom Cost-Average-Effect
  • Aktiensparpläne sind meist äußerst flexibel
  • Anleger erhalten nicht nur Kursgewinne, sondern auch Dividendenzahlungen

Aktiensparplan als Alternative zum Investment in Einzeltitel

Wer in einzelne Wertpapiere investiert, erfolgt damit einen längerfristigen Anlagehorizont, ist aber auch einem größeren Risiko ausgesetzt. Verliert die Aktie an Wert, sind die Anleger davon direkt betroffen und müssen darauf hoffen, dass der Verlust durch einen künftigen Kursanstieg wieder ausgeglichen wird. Um dieses Risiko zu minimieren und dennoch von der Wertentwicklung der Aktien zu partizipieren gibt es eine weitere Möglichkeit: die Aktiensparpläne. Sie bestehen aus mehreren Wertpapieren, sodass aufgrund der Diversifikation das Risiko deutlich minimiert ist. Außerdem können die Anleger auch mit geringen Summen ab beispielsweise 25 Euro monatlich investieren. Es gibt verschiedene Anbieter, welche individuelle Sparpläne auf Aktien zur Verfügung stellen. Um einen besseren Überblick zu den Angeboten zu erhalten, ist Aktiensparen Vergleich empfehlenswert.

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Unterschiede bei Aktiensparplänen

Es gibt bei einem Aktiensparplan Vergleich verschiedene Kriterien, welche berücksichtigt werden. Zunächst ist die Sparrate zu nennen, denn sie ist äußerst flexibel. Die meisten Herausgeber stellen einen Aktensparplan ab 50 Euro, einige bereits ab 25 Euro monatlich zur Verfügung. Wahlweise können die Investoren mit vorher festgelegten monatlichen Sparraten investieren oder die Sparrate auch individuell und kostenfrei anpassen. Letztere Variante steht jedoch erfahrungsgemäß nicht bei allen Anbietern zur Verfügung. Zu den gängigsten monatlichen Raten gehören neben dem Sparplan mit 50 Euro ebenfalls der Sparplan mit 100 Euro, 150 Euro oder 200 Euro. Es ist sogar möglich, dass die Anleger monatlich deutlich mehr investieren und beispielsweise 500 Euro für ihren Aktiensparplan einzahlen.

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Aktiensparplan Vergleich: Gebühren im Fokus

Schauen wir uns die Kosten bei den Sparplänen an, gibt es ebenfalls deutliche Unterschiede. Die Gebühren bei den Anbietern variieren stark und können erfahrungsgemäß zwischen ca. 0,75 Euro bis über 2,70 Euro liegen. Je Ausführung wird diese Gebühr fällig. Deshalb ist es wichtig, dass die Kosten bei den Sparplänen so gering wie möglich sind. Der prozentuale Anteil der Ordergebühren bewegt sich laut unseren Erfahrungen wischen 1,50 Prozent und mehr als 3,0 Prozent. Gerade wegen dieser enormen Unterschiede ist ein Aktiensparplan Vergleich sinnvoll. Doch nicht immer ist der Anbieter mit den niedrigsten Kosten auch für das eigene Investment geeignet. Neben den Gebühren bei der Ausführung eines Sparplanes gehört auch die Zusammensetzung zu wesentlichen Unterscheidungskriterien.

Anzahl der Aktien im Sparplan

Bei einem Aktiensparplan Vergleich sollten die Investoren auch die Zusammensetzung nicht außer Acht lassen. Sie ist entscheidend dafür, ob der Sparplan eine gute Rendite erzielt oder nicht. Wie die Erfahrungen zeigen, variiert die Anzahl der Wertpapiere in einem Sparplan enorm. Einige Anbieter haben beispielsweise ca. 50 Aktien in einem Sparplan, andere wiederum über 500. Umso größer die Auswahl Sparplanfeger Aktien ist, desto besser können die Anleger ihre Diversifikation vornehmen. Das bedeutet ein geringeres Risiko, denn es wird auf mehrere Wertpapiere verteilt. Außerdem können die Anleger auf diese Weise den Fokus auf die Rendite starken Wertpapiere legen. Bei einigen Sparplänen können auch Bruchstücke gehandelt werden, bei anderen wiederum nicht. Dadurch haben Trader die Möglichkeit, zu investieren, wenn die monatliche Rate für den Aktiensparplan unter dem eigentlichen Kurs liegt.

Sparintervalle und Ausführungen im Aktiensparplan Vergleich

Wer einen Aktiensparplan Vergleich durchführt, wird auch Unterschiede bei den Sparintervallen und den Ausführungen sehen. Nicht überall ist es möglich, dass die Rate für den Sparplan monatlich abgezogen wird. Einige Anbieter stellen nur die dreimonatige Zahlung zur Verfügung. Bei anderen wiederum funktioniert die Zahlung der Sparrate nur alle sechs Monate. Es gibt jedoch auch Anbieter, welche ihren Kunden flexible Möglichkeiten anbieten, sodass die Anleger selbst entscheiden können, wie sie den Sparplan nutzen möchten. Bei der Ausführung des Sparplanes sollten die Anleger auch auf die Kosten achten. Wird ein Sparplan monatlich ausgeführt, können die Kosten dafür deutlich höher sein als beispielsweise eine Ausführung aller drei oder sogar sechs Monate. Um Kosten zu sparen, empfehlen wir einen Vergleich der Gebühren und der Ausführungsmodalitäten.

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Höhe der monatlichen Rate vs. Aktienbruchstücke

Entschließen sich die Anleger, einen Aktiensparplan zu nutzen, wird direkt einzelne Unternehmen investiert. Dafür müssen die Anleger mindestens eine Aktie erwerben. Doch was passiert, wenn die monatliche Rate für den Sparplan zu gering ist, um eine Aktie zu kaufen? Es gibt erfahrungsgemäß bereits Sparpläne ab 25 Euro oder 50 Euro. Liegt der Kurs der Aktie bei 60 Euro, wird der Sparplan nicht bei allen Anbietern ausgeführt. Sind keine Bruchstücke bei einem Sparplan erlaubt, kommt es nicht zur monatlichen Ausführung, wenn der Kaufpreis der Aktie über dem der eigentlichen Sparrate liegt. Deshalb sollten Anleger darauf achten, dass bei dem Sparplan auch Aktienbruchstücke erworben werden können.

Aktiensparplan: Vorzüge und Nachteile für Anleger

Aktiensparpläne gelten aufgrund ihrer geringen Kosten und der Besparung ab 25 Euro als interessante Investmentmöglichkeit für viele Anleger. Doch sind die Aktiensparpläne wirklich so lukrativ oder eignen sich andere Finanzinstrumente besser für einen Vermögensaufbau? Schauen wir uns die wesentlichen Vorzüge eines Aktien Sparplans näher an. Bei den meisten Anbietern wird er mit einer hohen Flexibilität angeboten, denn die Investoren können selbst entscheiden, welche Rate sie einzahlen. Außerdem lassen sich die Sparraten auf Wunsch meist sogar kostenfrei ganz flexibel anpassen. Ähnliche Möglichkeiten gibt es bei anderen Finanzinstrumenten kaum. Auch das geringere Investment ist einer der wesentlichen Vorzüge, denn regelmäßiges Sparen mit geringen Beträgen kann sich mit dem Aktiensparplan und einer guten Diversifikation tatsächlich auszahlen. Entscheidend dafür ist der Durchschnittskosteneffekt. Die Sparer können auf diese Weise zu niedrigen Kosten deutlich höhere Wertpapierstückzahlen erwerben. Zusätzlich partizipieren die Investoren nicht nur von den Kursgewinnen, sondern auch von den Dividendenzahlungen.

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Aktiensparplan hat auch Nachteile

Je nach Anbieter hat in Aktiensparplan auch Nachteile, vor allem bei den Kosten. Gegenüber dem Einmalinvestment können sie deutlich höher ausfallen. Außerdem besteht das Risiko von Kursschwankungen bei den Wertpapieren. Fokussierten sich die Sparer auf eine Aktiengesellschaft, ist das unternehmerische Risiko deutlich erhöht. Deshalb empfehlen wir auch bei den Aktiensparplänen die Diversifikation.

Tipp: Aufgrund des erhöhten unternehmerischen Risikos beim Fokus auf eine Aktiengesellschaft, sollten die Anleger ihren Aktensparplan diversifizieren. Die Auswahl der Wertpapiere sollte zum eigenen Risikoprofil passen. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte auf solide Wertpapiere setzen.

Aktiensparplan auch für unerfahrene Anleger für den Einstieg geeignet

Aktiensparpläne gehören zu den einfacheren Finanzinstrumenten, denn die Sparraten sind äußerst niedrig. Außerdem müssen die Anleger nicht den geeigneten Zeitpunkt für den Einstieg herausfinden, denn durch den Durchschnittskosteneffekt ist dies nahezu egal. Damit unterscheidet sich der Aktensparplan maßgeblich von anderen Finanzinstrumenten, wie beispielsweise Differenzkontrakte. Möchten Anleger sie handeln, ist eine genaue Kursanalyse erforderlich, um den bestmöglichen Zeitpunkt für den Handelseinstieg auszumachen. Da der Sparplan längerfristig angelegt ist, ist der Einstiegszeitpunkt theoretisch irrelevant. Da sie regelmäßig investieren, kann der Kurs höher oder auch einmal niedriger sein. Was fehlt, ist der Durchschnittskurs.

Aktiensparplan Vergleich mit gleichen Wertpapieren durchführen

Um eine wirklich aussagekräftigen Aktiensparplan Vergleich durchzuführen, sollten die Anleger sich überall identische Wertpapiere heraussuchen. Nur auf diese Weise ist eine realistische Gegenüberstellung der Kosten und Leistungen möglich. Es werden längst nicht bei allen Anbietern sämtliche Aktien zur Verfügung gestellt, sodass die Auswahl deutlich eingeschränkt sein kann. Die Erfahrungen zeigen, dass bei allen Anbietern alle Wertpapiere aus dem DAX gespart werden können. Wer in seinem Aktiensparplan auf Wertpapiere amerikanischer und exotischer Unternehmen setzen möchte, muss hingegen länger nach einem geeigneten Anbieter suchen. Die Wertpapiere sollten stets so gewählt sein, dass sie der persönlichen Risikoneigung der Sparer entsprechen.

Hinweis: vor allem unerfahrene Anleger lassen sich häufig durch vermeintlich attraktive Kosten blenden. Wer allerdings eine Namensaktie gespart, der muss mit zusätzlichen Kosten bei einigen Anbietern rechnen. Durch Namensregistereintragung werden bei einigen Anbietern zusätzliche Kosten erhoben.

Aktiensparplan erstellen – Wenige Schritte zum regelmäßigen Wertpapierinvestment

Je nach Anbieter ist die Erstellung von einem Aktiensparplan in wenigen Schritten möglich. Wie die Erfahrungen zeigen, können die Anleger online ihre Sparpläne abschließen und individuell die Sparraten festlegen. Notwendig dafür ist ein Account beim jeweiligen Anbieter. Um einen Wertpapiersparplan einzurichten, muss zunächst die monatliche Sparrate festgelegt werden. Deren Höhe variiert und kann bereits ab 25 Euro bei einigen Anbietern beginnen. Im Anschluss kommt es zur Wertpapiersuche, welche für den Erfolg oder Misserfolg besonders entscheidend ist.

Zusammenstellung des Sparplans ist entscheidend

Wer einen Aktiensparplan nutzen möchte, muss auch bei der Auswahl seiner Aktien eine richtige Entscheidung treffen. Wie wichtig dies für den Erfolg oder Misserfolg sein kann, zeigt das folgende Beispiel. Schauen wir uns die Wertentwicklung von der Microsoft Aktie und der Bayer Aktie für den Zeitraum Januar 2018 bis Dezember 2018 an. Dafür nutzen wir einen monatlichen Sparbetrag von 100 Euro. Auf Basis der Wertpapierentwicklungen ergibt sich daraus die folgende Rendite:

  • Microsoft Aktie: +258,71 Prozent
  • Bayer Aktie: +155,70 Prozent

Die Anleger einmalig investiert und für 12.000 Euro die jeweiligen Wertpapiere erworben, zeigt sich ein anderes Bild. Bei der Bayer Aktie wäre es ein Plus von 169,24 Prozent und bei der Microsoft Aktie bei 242,87 Prozent. Hier zeigt sich deutlich, dass ein einmaliges Investment immer höhere Renditen bringen muss als ein Sparplan oder umgekehrt: Dass ein Sparplan immer besser ist als ein einmaliges Investment. Es kommt auf die Performance des Wertpapieres an.

Dynamisierung kann Vorteile bringen

Bei der Erstellung eines Aktiensparplans können die Anleger auch entscheiden, ob sie eine Dynamisierung wünschen oder nicht. Es besteht die Möglichkeit, dass die Gesamtsparrate jährlich um einen bestimmten Prozentsatz angepasst wird. So können die monatlichen Sparbeträge automatisch um fünf Prozent oder mehr erhöht werden. Allerdings ist die Dynamisierung nicht bei allen Anbietern möglich. Ob sie sinnvoll ist, müssen die Anleger anhand ihres Sparplanangebotes und der Zusammenstellung entscheiden. Natürlich kann es hilfreich sein, wenn die Anleger jährlich einen höheren Betrag besparen. Weist die Akte allerdings eine schlechte Performance auf, kann auch die Dynamisierung diese Verluste häufig nicht ausgleichen.

Ausführungsmodalitäten bestimmen

Wer einen Sparplan anlegt, kann individuell bestimmen, wie er ausgeführt wird. Das Intervall ist abhängig vom Anbieter und kann beispielsweise monatlich, alle drei Monate, alle sechs Monate oder sogar jährlich sein. Außerdem lässt sich festlegen, wann der erste Kauftag der letzte Kauftag sein soll. Die Erfahrungen zeigen, dass es bei einigen Anbietern möglich ist, den Sparplan zwischenzeitlich anzupassen und damit deutlich flexibler zu gestalten. Da diese doch nicht bei allen Anbietern der Fall ist, sollten die Investoren bei der Einrichtung ihres Sparplanes genau auf die Modalitäten achten.

Legitimierung erforderlich

Um die Einrichtung eines Sparplans abzuschließen, ist die Legitimierung erforderlich. Damit bestätigen die Sparer die Richtigkeit ihrer Angaben und aktivieren den Sparplan. Je nach Anbieter erfolgt die Legitimierung beispielsweise durch eine mobileTAN oder eine PIN. Nachdem die Freigabe erfolgte, wird der Sparplan zum ersten Kauftag ausgeführt.

Aktiensparplan Vergleich in jedem Fall empfehlenswert

Das Investment in Wertpapiere gilt noch immer bei vielen Anleger als die Nummer eins unter den Sparmöglichkeiten. Aufgrund der Flexibilität und der geringen monatlichen Raten werden die Aktiensparpläne immer beliebter. Doch sie unterscheiden sich deutlich in ihrem Angebot, den Kosten, die Leistungen und dem Service. Um einen geeigneten Anbieter zu finden, der auch den gewünschten Sparzielen und der Risikoneigung entspricht, empfehlen wir einen Aktensparplan Vergleich. Investoren sollten vor allem auf die möglichen Wertpapiere und die Konditionen für die Sparraten achten. Dazu gehört die kostenfreie Anpassung oder die Gebühren. Wer in Namensaktien investiert, muss häufig mit zusätzlichen Kosten rechnen. Auch sie gilt es im Aktiensparplan Vergleich für eine faire Gegenüberstellung zu berücksichtigen. Wer einen Aktiensparplan nutzt, kann meist bereits ab 120 Euro investieren und vom Durchschnittskosteneffekt partizipieren. Zusätzlich gibt es neben den Kursgewinnen auch die Dividendenzahlungen. Allerdings können die Aktiensparpläne aufgrund der höheren Kosten schlechter abschneiden als der einmalige Kauf von Wertpapieren. Deshalb kommt es auf die Zusammenstellung des Aktiensparplanes an. Möchten Sie von der Wertentwicklung der Aktien partizipieren und mit monatlichen Beträgen in Aktien investieren? Schauen Sie sich bei den vielen Aktensparplan angeboten um und finden Sie Ihren geeigneten Anbieter.