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Aktienanalyse Wirecard

Wirecard hat turbulente Wochen hinter sich. Nach einem Bericht der Financial Times über mögliche Bilanzmanipulationen in Singapur ermittelt nun sogar die Staatsanwaltschaft, die Aktie fiel enorm, Leerverkäufe der Wirecard-Aktie wurden Anlegern untersagt. Eine solche Maßnahme wurde noch nie gegen ein einzelnes Unternehmen verhängt. Wie geht es für die Wirecard-Aktie nun weiter?

Turbulenzen bei der Wirecard-Aktie

Nach dem ersten Financial Times-Bericht vor vier Wochen mit Blick auf mögliche Manipulationen in Singapur begann für den Kurs der Wirecard-Aktie eine wahre Achterbahnfahrt. Die Aktie stabilisierte sich nach hohen Verlusten in den letzten Tagen wieder leicht. Noch im letzten Jahr war der Zahlungsdienstleister Wirecard einer der Aufsteiger und verdrängt sogar die Commerzbank aus dem DAX. Nach einem Skandal um Leerverkäufe vor einigen Jahren hatte sich das Unternehmen erholt, ist jedoch wieder in den Schlagzeilen.

Die BaFin untersagte nun Short-Positionen, also Nettoleerverkaufspositionen, auf die Wirecard-Aktie für zunächst zwei Monate. In der Finanzkrise vor zehn Jahren wurden zeitweilig alle Leerverkäufer verboten, da man die Finanzstabilität gefährdet sah. Nun ergreift man eine solche Maßnahme erstmals für ein einzelnes Unternehmen.

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Die aktuellen Vorwürfe gegen Wirecard wiegen schwerer als beim letzten enormen Kurseinbruch im Februar 2016. Damals wurden Vorwürfe aus nicht immer seriösen Quellen laut. Ermittler kamen in der Folge zu dem Ergebnis, dass Leerverkäufer mit Negativmeldungen den Kurs der Aktie nach unten lenken wollten, um so Gewinne erzielen zu können. Im aktuellen Fall basieren die Vorwürfe jedoch auf einem Bericht der Financial Times, einer sehr renommierten Zeitung aus dem Wirtschaftsbereich.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorwürfe gegenüber Wirecard. Beispielsweise verlor die Aktie im April 2018 nach einer Falschmeldung des Nachrichtendienstes Goldman, Morgenstern & Partners (GoMoPa) um über 30 Prozent. Auch damals folgte eine Untersuchung durch die BaFin. Im Februar 2016 war eine Untersuchung des damals weitgehend unbekannten Analysehauses Zatarra Research & Investigation für hohe Verluste verantwortlich.

Wirecard Aktienanalyse

Reaktion von Wirecard

Zwischenzeitlich musste das Management von Wirecard einräumen, dass die Presseberichte durchaus auf einer tatsächlichen Grundlage basieren. Bei einer Wirecard-Tochter in Singapur werden wohl in der Tat Verstöße und Fehlverhalten bei der Erstellung von Bilanzen untersucht. Laut Wirecard berichtet die Financial Times jedoch über einen früheren Stand der Ermittlungen. Nach Angaben von Wirecard geht es um die Prüfung von Umsätze in Höhe von knapp sieben Millionen Euro sowie Gesamtkosten von rund vier Millionen Euro. Ein interner Transfer von geistigem Eigentum an Software im Wert von 2,6 Millionen Euro wird ebenfalls diskutiert. Diese Summen stehen damit in keinem Verhältnis zu den jüngsten Kursverlusten. In den letzten Wochen verlor Wirecard bis zu zehn Milliarden Euro seines Börsenwerts.

Wirecard beauftragte neben einer interne Untersuchung auch eine Kanzlei mit den Untersuchungen in Singapur. In beiden Prüfungen hätte man kein Fehlverhalten feststellen können. Zudem müssten keine Bilanzen korrigiert werden. Der Bericht soll wohl spätestens am 4. April 2019 veröffentlicht werden. An diesem Tag will Wirecard auch seine Bilanz für 2019 vorstellen.

Derweil wurden in Singapur Büros der Zahlungsdienstleisters untersucht und die Staatsanwaltschaft München hat sich aufgrund des Verdachts der Marktmanipulation eingeschaltet. Auch gegen Journalisten der Financial Times wird wegen Verstößen gegen das Wertpapierhandelsgesetz ermittelt. Diese Nachricht ließ die Wirecard-Aktie Mitte Februar wieder um 14 Prozent steigen.

Turbulenzen belasten Wirecard-Aktie und Tagesgeschäft

Die aktuellen Entwicklungen wirken sich nicht nur auf den Kurs der Wirecard-Aktie, sondern auch auf das Tagesgeschäft bei Wirecard aus. So steht unter anderem zur Diskussion, ob Wirecard seine vergleichsweise hohen Margen halten kann. Derzeit erhält das Unternehmen bei jeder Transaktion im Schnitt 1,6 Prozent als Transaktionsgebühr und erzielt hierüber Umsätze. Allerdings nimmt auch im Bereich der Zahlungsdienstleister der Konkurrenzkampf zu.

Schon vor den jüngsten Turbulenzen sah es für die Wirecard-Aktie nicht gut aus. Nach dem Einstieg in den DAX im September lag die Aktie noch auf einem Rekordwert von 199 Euro. Seit Anfang 2018 konnte die Aktie ihren Wert mehr als verdoppeln. Nach der Aufnahme in den DAX ging es für die Wirecard-Aktie jedoch bis zum Ende des Jahres auf nur noch rund 132 Euro nach unten. Anfang 2019 folgte dann ein erneuter Kursanstieg auf etwa 170 Euro, bevor die jüngsten Schlagzeilen einen Sturz auf 86 Euro zur Folge hatte. Derzeit liegt der Marktwert nur noch bei 14,4 Milliarden Euro. Damit findet sich Wirecard wieder hinter der Deutschen Bank wieder.

Für Anleger könnte ein Investment in die Wirecard-Aktie derzeit durchaus mit hohen Risiken verbunden sein. Daher sollte Anleger vor einem Kauf die Chancen und Risiken gut abwägen. Im Vergleich zu anderen Aktien aus der Branche ist die Wirecard-Aktie jedoch derzeit sehr günstig. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27 liegt weit unter den Werten vergleichbarer Aktien. Unter anderem gehören andere Zahlungsdienstleister wie PayPal zu den Konkurrenten von Wirecard. Die Papiere andere Zahlungsdienstleister sind derzeit deutlich teurer.

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Weitere Aussichten für Wirecard-Aktie

Wirecard könnte langfristig eine attraktive Anlage bleiben, denn an den Wachstumsaussichten haben die aktuellen Schlagzeilen nichts verändert. Aus einer im November veröffentlichten Geschäftsprognose geht hervor, dass der Gewinn sowie der Umsatz pro Aktie in den kommenden drei Jahren weiter steigen sollen. Der Gewinn je Aktie soll bis 2021 auf etwa 7,21 Euro im Jahr ansteigen. Noch 2017 lag der Gewinn pro Aktie bei nur 2,2 Euro. Für das Jahr 2019 erwartet Wirecard einen operativen Gewinn von 740 bis 800 Millionen Euro.

Wie es nun für die Wirecard-Aktie weitergeht, bleibt abzuwarten. Vieles hängt wohl vom weiteren Verlauf der Ermittlungen ab. Zudem kommen im April zwei entscheidende Tage auf Anleger zu. Am 4. April will Wirecard seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlichen und am 18. April endet das Leerverkaufsverbot der BaFin.

Aus einem übergeordneten Aufwärtstrend im Herbst 2018 fielt die Aktie zunächst. Ausgehend vom Rekordhoch von 199 Euro aus dem September 2018 verlor die Aktie in den letzten Monaten um rund 50 Prozent. Diese zeigt auch die Volatilität der Aktie. In dieser Woche konnte sich die Aktie wieder etwas stabilisieren und ist derzeit rund 117 Euro wert. Im Chart sind weiterhin Unterstützungen sichtbar. Möglich scheint durchaus, dass sich die Wirecard-Aktie langfristig wieder in Richtung der 200-Euro-Marke entwickeln könnte. Vieles hängt hier aber wohl von einer transparenten Aufarbeitung der aktuellen Vorwürfe ab. Derzeit zeigen sich jedoch weiterhin viele Analysten von der Wirecard-Aktie überzeugt und rechnen mit einem guten Geschäftsjahr 2019.

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Wirecard seit 1999 am Markt

Die Wirecard AG wurde 1999 unter dem Namen InfoGenie AG gegründet und firmiert seit 2005 unter ihrem heutigen Namen. Der Sitz des Zahlungsdienstleisters befindet sich in Aschheim bei München. Wirecard hat sich auf Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr, das Risikomanagement sowie die Herausgabe von Kreditkarten spezialisiert. Die Wirecard Bank AG, ein Tochterunternehmen der Wirecard AG, verfügt über eine Bankenlizenz und ist seit 2006 Teil des Unternehmens.

Noch unter dem Namen InfoGenie AG, die ihren Sitz in Berlin hatte, war das Unternehmen seit Oktober 2000 im Segment Neuer Markt an der Börse gelistet. 2002 sollte die Aktie nach hohen Kursverlusten vom Neuen Markt ausgeschlossen werden. Die Deutsche Börse scheiterte dabei jedoch vor Gericht. Nach dem Integrieren der Wirecard AG, die damals selbst nicht an der Börse gelistet war, in die InfoGenie AG und der anschließenden Namensänderung wurde die Wirecard AG nach einem sogenannten Reverse-IPO schließlich im Prime Standard an der Deutschen Börse gelistet.

In den letzten zwölf Jahren konnte die Wirecard AG Gewinne und Umsätze kontinuierlich steigern. Lag der Gewinn 2005 noch bei acht Millionen Euro, so konnte man 2017 einen Gewinn von fast 260 Millionen Euro erreichen. Trotz dieser Erfolge sah sich Wirecard bereits mehrfach einer ähnlichen Situation wie zurzeit gegenüber. Nun bleibt die mittel- und langfristige Entwicklung abzuwarten.

Fazit:

Turbulenzen bei Wirecard-Aktie

Berichte der Financial Times zu Bilanzmanipulationen bei Wirecard in Singapur schickten die Wirecard-Aktie auf Achterbahnfahrt. In den letzten Tagen kam es zu einer leichten Erholung. Nun bleibt allerdings abzuwarten, ob sich die Aktie auch langfristig wieder stabilisieren kann. Vieles hängt dabei wohl von einer transparenten Aufklärung der Vorwürfe ab.

Neben Untersuchungen der Büros in Singapur schaltete sich auch die Staatsanwaltschaft in München ein, die wegen möglicher Marktmanipulationen ermittelt. Auch gegen einen Journalisten der Financial Times wurden Ermittlungen eingeleitet. In der Folge verhängte die BaFin ein zweimonatiges Verbot für Leerverkäufe der Wirecard-Aktie. Wirecard selbst untersuchte die Vorwürfe intern und beauftragte eine Kanzlei mit weiteren Untersuchungen. Ein Bericht zu den internen Ermittlungen wird wohl bis zu 4. April bekannt. An diesem Tag will Wirecard seine Bilanz für 2018 vorstellen.

Die jüngsten Negativschlagzeilen hatten zur Folge, dass Wirecard zehn Milliarden Euro seines Börsenwerts verlor. Darüber hinaus fiel die Aktie in den letzten sechs Monaten um mehr als 50 Prozent. Noch im September 2018, als Wirecard in den DAX aufstieg, war die Aktie 199 Euro wert. Zwischenzeitlich fiel sie auf 86 Euro, konnte sich nun jedoch wieder erholen und ist rund 117 Euro wert.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Aktie mit einem KGV von 27 derzeit ein wahres Schnäppchen. Dennoch sollte Anleger die Chancen und Risiken bei einem Investment in Wirecard gut abwägen. Womöglich haben die aktuellen Entwicklungen keine Auswirkungen auf das weitere Wachstum des Unternehmens. Viele Analysten gehen ebenfalls von einer mittel- und langfristig positiven Entwicklung für die Wirecard-Aktie aus.