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Aktienanalyse Deutsche Bank

Noch vor einigen Tagen schien es so, als könnte sich die Aktie der Deutschen Bank stabilisieren, doch dann kam es erneut zu einem Rückschlag für die skandal- und krisengeschüttelte Bank. Mitte der Handelswoche sah es noch so aus, als könnte sich ein guter Einstiegszeitpunkt für die Aktie der Deutschen Bank abzeichnen. Wenig später wurde allerdings eine Razzia in Räumen der Deutschen Bank in und um Frankfurt bekannt und die Aktie verlor massiv. Die Erholung wandelte sich danach in einen Abwärtstrend.

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Zwischenzeitliche Erholung

Mitte der Woche legte die Aktie der Deutschen Bank in nur 30 Minuten um 0,7 Prozent zu. Schon an den Tagen zuvor war die Entwicklung positiv und eine Erholung wurde deutlich. Die Aktie versuchte sich an einer Bodenbildung.

Noch vor wenigen Tagen fiel die Aktie der Deutschen Bank auf einen Tiefstwert von 8,05 Euro, stieg aber seit Wochenbeginn wieder an. Innerhalb von drei Tagen betrug das Plus fast neun Prozent. Die 21-Tage-Line veränderte ihren fallenden Verlauf und bewegte sich seitwärts. So verlor sie ihre Kraft als Widerstandslinie. Ein nachhaltiger Ausbruch über den gleitenden Durchschnitt von 8,82 Euro schien möglich. Dies wäre ein klares Kaufsignal.

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Auch der längerfristige Trend gab positive Signale. Die Marke von 8,83 Euro aus dem Jahr 2016 schien als Unterstützung wieder erreichbar. Auf den gesamten November bezogen entwickelte sich die Aktie der Deutschen Bank durchaus erfolgreich. Es wurde bereits ein Kursziel von 9,45 Euro ausgegeben und auch die Marke von zehn Euro schien realistisch.

Von jetzt auf gleich wendete sich dann jedoch das Blatt: Mehrere Büroräume der Bank in und um Frankfurt sowie einigen Privatwohnungen wurden von Ermittlern durchsucht. Der Verdacht der Geldwäsche steht im Raum. Dies ist nicht die erste strafrechtliche Untersuchung für die Deutsche Bank.

Aktie fiel um drei Prozent

Die Aktie der Deutschen Bank fiel in der Folge um mehr als drei Prozent und setze ihre Verluste auch am nächsten Handelstag fort. Die Aktie der Deutschen Bank befindet sich nun wieder in einem klaren Abwärtstrend, der noch größere Ausmaße annehmen könne. Rasch fehlten nur noch fünf Prozent bis zur nächsten Unterstützungslinie bei acht Euro. Dies würde ein neues Allzeittief bedeuten. Derzeit liegt die Aktie mit 8,05 Euro nur sehr knapp darüber. Dieser Wert entspricht dem Tief von vor einigen Tagen, der nicht nur ein Jahrestief markierte, sondern auch ein Allzeittief. Die Stimmung könnte sich nochmals verschlechtern, was weitere Verluste zur Folge haben könnte.

Die Aktie der Deutschen Bank hat bereits die gleitenden Durchschnittskurse unterschritten, was auf die schlechte Situation der Aktie hindeutet. Die relative Stärke ist ebenfalls gering, während die Volatilität groß ist. Aus ersten Anzeichen für ein Kaufsignal ist nun ein deutliches Verkaufssignal geworden. Das Verkaufssignal könne über einen längeren Zeitraum anhalten.

Zuletzt war zu hören, dass die Deutsche Bank in den Geldwäscheskandal der Danske Bank verstrickt zu sein scheint. Damit steigt auch der Druck auf die Verantwortlichen bei der Deutschen Bank. Unter anderem wird Kritik an Sylvie Matherat laut, die im Vorstand für Fragen der Aufsicht und der Regulierung sowie Compliance zuständig ist. Auch Tom Patrick, der für das Amerikageschäft zuständig ist, wird kritisiert. Die nun bekannte geworden Untersuchungen verschlechtern die Situation weiter.

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Schlechtere Entwicklung als der DAX

Die Deutsche Bank liegt derzeit am Ende des DAX und entwickelte sich in am letzten Tag der Handelswoche nochmals schlechter als der gesamte Index. Auch der DAX durchlebte erneut eine schwierige Woche und musste Verluste hinnehmen. Die Aktie der Deutschen Bank liegt derzeit etwa 53 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 17,13 Euro, dass die Aktie Ende Dezember 2017 erreichen konnte. Morgan Stanley belässt das Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank noch bei neun Euro.

Der Wertverlust für die Aktie der deutschen Bank beläuft sich nun trotz der zwischenzeitlichen Erholung seit Jahresbeginn auf rund 50 Prozent. Kein anderer Wert im DAX fiel in dieser Zeit stärker. Die Aktie der Deutschen Bank gilt als konjunktursensibel und stand bereits seit einiger Zeit unter anderem durch die niedrigen Zinsen, den Sorgen um die Entwicklung der weltweiten Konjunktur sowie dem insgesamt schwächenden Aktienmarkt unter Druck. Dazu kommen Belastungen durch die zahlreichen Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen, die die Bank in den letzten Jahren hinter sich hatte.

Nachdem am Donnerstag bereits 170 Beamte der Staatsanwaltschaft, des Bundeskriminalamts, der Steuerfahndung und der Bundespolizei die Räumlichkeiten der Deutschen Bank durchsucht hatten, gingen die Durchsuchungen auch am Freitag weiter. Die Behörden wollen weiteres Material sichten, auch zu bislang unbekannten Verdächtigen.

Verdacht der Geldwäsche

Der Verdacht der Geldwäsche steht in Verbindung zu sogenannten Off-Shore-Geschäften in Steuerparadiesen sowie dem Waschen von Geldern aus Straftaten. Ermittelt wird wohl gegen zwei Mitarbeiter der Deutschen Bank und andere bislang nicht bekannte Verdächtige. Diesen wird vorgeworfen, keine Anzeige wegen des Verdachts der Geldwäsche erstattet zu haben. Die Ermittlungen stehen laut der Staatsanwaltschaft erst am Anfang.

Es soll wohl konkret um eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank gehen, die ihren Sitz auf den Britischen Jungferninseln hat und von dort aus 2016 mehr als 900 Kunden sowie ein Geschäftsvolumen von 311 Millionen Euro betreut hat. Die fragliche Tochtergesellschaft wurde erst Ende März von der Deutschen Bank vollständig verkauft. Der Verdacht stand in Zusammenhang mit den sogenannten „Panama Papers“ schon länger im Raum. 2017 tauchte die Deutschen Bank in den Rechercheergebnissen verschiedenster Journalisten, die unter dem Namen „Panama Papers“ bekannt wurden, auf.

Anleger brauchen bei der Deutschen Bank schon seit Jahren starke Nerven. Immer wieder ist die Bank in unsaubere Geschäfte verwickelt. In besonderer Erinnerung steht wohl die Manipulation bei Referenzzinsätzen wie dem Euribor und dem Libor. 2013 musste die Bank hierfür eine Strafe in Höhe von 725 Millionen Euro an die EU-Kommission sowie 2,5 Milliarden Euro an Behörden in Großbritannien und in den USA zahlen.

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Aktie verliert seit 2015

Die Deutsche Bank kann auf eine lange und bewegte Firmengeschichte zurückblicken, die bis ins Jahr 1870 zurückgeht, als die Bank in Berlin gegründet wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die Deutschen Bank lange zu den wichtigsten an der Börse notierten Unternehmen des Landes. Die Aktien der Deutschen Bank werden seit langem an der Frankfurter Börse gehandelt.

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Schon seit der Einführung des DAX 1988 ist die Aktie der Deutschen Bank im Leitindex vertreten. Auch im Euro Stoxx 50 der 50 größten an der Börse notierten Unternehmen in der Eurozone ist die Deutsche Bank vertreten. Seit Mitte 2015 verlor die Aktie der Deutschen Bank – sicher auch im Zuge der zahlreichen Skandale – deutlich an Wert. Die Marktkapitalisierung reduzierte sich auf nur noch 18 Milliarden Euro. Daher musste sie im Sommer 2016 vorübergehend den Euro Stoxx 50 verlassen. Zwischenzeitlich wurde die Aktie wieder aufgenommen, weist aber mit einem Anteil von nur 0,73 Prozent die geringste Gewichtung im Index auf. Seit 2001 wird die Aktie der Deutschen Bank auch an der New Yorker Börse gehandelt. Im vergangenen Jahr fuhr die Deutsche Bank einen Verlust von 0,7 Milliarden Dollar ein. Dieser hatte auch den Hintergrund, dass 1,4 Milliarden Euro aufgrund der amerikanischen Steuerreform aufgewendet werden mussten.

Fazit:

Aktie der Deutschen Bank nach Erholung wieder unter Druck

Vor einigen Tagen sah es so aus, als könnte sich die Aktie der Deutschen Bank von ihrem Allzeittief von 8,05 Euro von vor einigen Tagen wieder erholen. Die Aktie legte in nur wenigen Handelstagen neun Prozent zu. Eine Bodenbildung schien möglich. Auch die Charts zeigten bereits eine Erholung und Kaufsignale. Einige Beobachter hielten bereits ein Kursziel von zehn Euro für realistisch.

Doch dann wurde bekannt, dass Geschäftsräume der Deutschen Bank in und um Frankfurt durchsucht wurden. Der Verdacht der Geldwäsche steht im Raum. In den letzten Jahren war die Deutsche Bank immer wieder in illegale Geschäfte verwickelt. Beispielsweise musste sie für Manipulationen beim Libor und beim Euribor hohe Strafen zahlen.

Nachdem die Durchsuchungen bekannt wurden, fiel die Aktie um drei Prozent und auch am nächsten Tag kam es zu Verlusten. Nun hat die Aktie wieder ihr Allzeittief von 8,05 Euro von vor einigen Tagen erreicht. Aus der erhofften Erholung könnte sich nun ein andauernder Abwärtstrend entwickelt haben. Die Aktie entwickelte sich schlechter als der gesamte DAX, obwohl auch dieser erneut Verluste hinnehmen musste.

Die Aktie der Deutschen Bank verlor nun trotz der zwischenzeitlichen Erholung seit Jahresbeginn um fast die Hälfte. Schon vor den jüngsten Ermittlungen stand die Aktie unter anderem aufgrund der niedrigen Zinsen und der insgesamt schlechten Entwicklung am Aktienmarkt unter Druck.

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