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Keine Gefahr durch ETFs für Finanzsystem

DEGRIO bester ETF Broker

ETFs werden auch in Deutschland immer beliebter und sind für viele Trader eine Alternative zu Aktien geworden. Laut dem Statistik-Portal Statista stieg das in Deutschland in ETFs verwaltete Vermögen zwischen 2007 und 2017 auf über 130 Milliarden Euro. Dies ist ein Zuwachs von mehr als 560 Prozent. Nun kommt auch die Bundesbank zu dem Ergebnis, dass ETFs keine Gefahr für das internationale Finanzsystem darstellen. Außerdem erkennt die Bundesbank ebenfalls die steigende Bedeutung von ETFs als Anlageinstrument im internationalen Finanzsystem an.

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Zuwachs bei ETFs in den letzten zehn Jahren

Weltweit wurden laut der Bundesbank Ende des ersten Halbjahres 2018 über 37,1 Billionen Dollar in Investmentfonds verwaltet. Davon entfallen mit 5,1 Billionen Dollar 13,7 Prozent auf ETFs. Trotzdem stellen weiterhin klassische offene Investmentfonds mit einem Vermögen von 29,3 Billionen Dollar die größte Gruppe der Investmentfonds dar. Im Vergleich sind ETFs damit weiterhin ein kleiner Anteil unter den Investmentfonds. Dennoch registriert auch die Bundesbank den Anstieg der Beliebtheit von ETFs. Noch 2009 machten sie mit 0,7 Billionen Dollar verwaltetem Vermögen nur einen sehr kleinen Anteil an allen Investmentfonds aus.

Im Jahr 2017 konnten ETFs ein Plus von 18,9 Prozent vorweisen. Offene Investmentfonds sowie andere Fonds nahmen zwar ebenfalls an Beliebtheit zu, allerdings nur um 5,1 beziehungsweise 3,8 Prozent. Sie konnten so zwar ebenfalls Wachstumsraten vorweisen, allerdings deutlich geringere als ETFs.

Allerdings gelangt die Bundesbank zu dem Ergebnis, dass das über offene Investmentfonds verwaltete Vermögen absolut gesehen am stärksten zunahm. Dennoch scheint sich das schnelle Wachstum in der letzten Zeit etwas abzuschwächen. Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock, der auch für viele ETFs verantwortlich ist, sprach kürzlich davon, dass das weltweite ETP-Volumen im September noch mehr als 5,2 Billionen Dollar betrug, im Monat darauf aber auf etwa 4,9 Billionen Dollar sank. ETPs (Exchange Traded Products) sind an der Börse gehandelte Finanzinstrumente sowie der Überbegriff für ETFs, ETCs (Exchange-traded Commodities) und ETNs (Exchange-traded Notes).

Positive Entwicklung von ETFs

Die Bundesbank ist mit Blick auf ETFs durchaus optimistisch. Die große Dynamik der ETF-Branche lässt sich auf viele Faktoren zurückführen. Dabei ist wohl besonders hervorzuheben, dass über ETFs eine sehr kostengünstige Diversifizierung des eigenen Portfolios möglich ist. Zudem erhalten auf diesem Weg auch private Anleger Zugang zu einem Marktsegment, das ihnen über andere Finanzinstrumente eher verschlossen ist. Darüber hinaus sind ETFs ein sicheres und transparentes Finanzinstrument, das auch für die Altersvorsorge interessant sein kann.

Laut Ansicht der Bundesbank gehen von ETFs keine besonderen Gefahren für das internationale Finanzsystem aus. Der Grund hierfür ist auch, dass aufgrund der noch immer vergleichsweise geringen Größe der Branche das Risiko begrenzt ist.

Die Beliebtheit von ETFs steigt in Europa ebenso wie in den USA. Noch 2016 gaben bei einer Befragung lediglich vier Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal in ETFs investiert hätten. Allerdings nutzen immer mehr Anleger aufgrund der niedrigen Kosten ETFs als Alternative zu Aktien oder CFDs auf Aktien oder Indizes. Die Kosten sind vor allem aus dem Grund niedrig, da es sich bei ETFs um passiv gemanagte Fonds handelt. Allerdings locken auch die Renditechancen bei ETFs, die beispielsweise bei einem ETF auf den MSCI World mit einer Anlagedauer von 15 Jahren im Schnitt fast acht Prozent betragen kann. ETFs können jedoch nicht nur einen Index abbilden, auch ETFs auf Rohstoffe oder andere Basiswerte sind am Markt.

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ETF-Sparpläne ebenfalls lukrativ

Einige Broker haben neben Einzel-ETFs auch ganze ETF-Sparpläne im Angebot, einige davon sind auch dazu geeignet, als Sparanlage für Kinder und Jugendliche genutzt zu werden. Viele davon zeichnen sich durch variable Sparraten und eine transparente Kostenstruktur aus. Die Depotführung ist oft kostenlos. ETF-Sparpläne können daher eine sinnvolle Möglichkeit zum Vermögensaufbau sein.

Wer sich für einen ETF-Sparplan mit langfristigem Anlagehorizont entscheidet und auf diesem Weg beispielsweise Geld für den Führerschein seines Kindes oder die eigene Altersvorsorge anzusparen, übersteht mit einem solchen langfristig ausgelegten Sparplan oft auch schwache Börsenphasen sehr gut. Langfristig wird eine schwächere Phase wieder ausgeglichen. Auf lange Sicht gesehen kommt zudem der Zinseffekt zum Tragen, der sich positive auf den langfristigen Vermögensaufbau auswirkt.

Zum Sparen eignen sich besonders gut ETFs, die sehr breit aufgestellt sind. Viele Anleger entscheiden sich für ETFs auf den MSCI World. In diesem Index, der vom amerikanischen Finanzdienstleister MSCI herausgegeben wird, befinden sich mehr als 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Diese werden anhand ihrer Marktkapitalisierung im Index gewichtet. Der MSCI World zählt zu den wichtigsten Indizes der Welt. Viele bekannte Emittenten wie iShares bieten ETFs auf den MSCI World an. Da der Index unterschiedliche Regionen und Branchen umfasst, ist auf der einen Seite das Risiko überschaubar, auf der anderen Seite sind die Renditechancen sehr gut. ETFs auf den DAX und seine Unterindizes wie der TecDAX sind ebenfalls sehr beliebt.

Viele Anbieter von ETFs

Zahlreiche Banken, Direktbanken und Onlinebroker in Deutschland bieten ETFs und ETF-Sparpläne an. Allein der niederländische Broker Degiro hat mehr als 700 ETFs im Angebot. Degiro ist seit einigen Jahren am Markt und öffnete sich 2013 auch für Privatanleger. Das Ziel des Brokers besteht darin, seinen Kunden eine günstige Kostenstruktur und den Handel an vielen internationalen Börsen anzubieten. Trader, Anleger und Investoren können bei Degiro Finanzinstrumente aus aller Welt zu günstigen Preisen handeln.

Auf dem deutschen Markt ist Degiro seit 2014 aktiv. In den letzten Jahren expandierte der Broker in 18 Länder in Europa und ist heute einer der größten Broker des Kontinents. Anleger bekommen über Degiro Zugang zu Märkten in aller Welt. Neben Börsen in Europa und den USA befinden sich auch asiatische oder australische Börsen im Angebot. Auf diesem Weg können Anleger ihr Portfolio international diversifizierten. Alle Handelstools werden von Degiro selbst entwickelt. Dort stehen auch Realtimekurse, Marktnachrichten sowie viele Ordermöglichkeiten zur Verfügung. Degiro erweitert sein Angebot immer wieder um attraktive Innovationen.

Aufgrund des Hauptsitzes in den Niederlanden wird der Broker von der niederländischen Aufsichtsbehörde für Finanzmärkte (AFM) überwacht und unterliegt ebenfalls den Vorgaben der Finanzaufsicht der Zentralbank der Niederlande (De Nederlandsche Bank, DNB). Dank einer Lizenz nach dem niederländischen Finanzaufsichtsgesetz darf Degiro als Investmentunternehmen tätig werden.

Mehrere Hundert ETFs im Angebot

Der Handel mit mehr als 200 ETFs der insgesamt über 700 ETFs ist bei Degiro kostenfrei und der erste Handelsvorgang pro Monat bleibt unabhängig von der Ordergröße kostenfrei. Degiro hat unter anderem ETFs bekannter Anbieter wie iShares im Angebot. Auch die Auswahl der zugrundeliegenden Indizes ist groß. Die ETFs des Brokers können an internationalen Börsen wie XETRA oder der Nasdaq gehandelt werden. Die mehr als 200.000 Kunden von Degiro führen im Jahr Transaktionen im Wert von über 50 Milliarden Euro an über 60 Börsen in aller Welt durch.

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Außerdem bietet der Broker weitere Anlageinstrumente wie Aktien, Futures oder Anleihen an. Die Depoteröffnung ist in nur wenigen Minuten online möglich. Depotgebühren fallen nicht pauschal an und auch eine Mindesteinlage ist nicht vorgegeben. Wer noch keine Handelserfahrung vorzuweisen hat, kann zunächst über ein 14 Tage lang kostenlos nutzbares Demokonto erste Schritte an den Märkten wagen. Eine Anlageberatung bietet Degiro nicht an, Kunden können sich bei Fragen allerdings jederzeit an den Kundenservice wenden.

Der Broker sichert alle Kundeneinlagen über einen Geldmarktfonds ab. In diesem werden sämtliche Kundengelder eingezahlt und so als Sondervermögen verwaltet. Sollte es zu einer Insolvenz des Brokers kommen, sind über die Investitionssicherung der Niederlande alle Kundengelder in Höhe von bis zu 20.000 Euro abgesichert.

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Fazit:

ETFs ohne Gefahr für Finanzsystem

ETFs werden hierzulande immer beliebter. Anleger nutzen die günstige Kostenstruktur des sicheren und transparenten Anlageinstruments zunehmend als Alternative zu Aktien. Allein zwischen 2007 und 2017 nahm das in ETFs verwaltete Vermögen um 130 Milliarden Euro zu. Auch die Bundesbank registriert das Wachstum der Branche, kann jedoch keine Gefahr für das internationale Finanzsystem feststellen.

Ende des ersten Halbjahrs 2018 wurden 37,1 Billionen Dollar Investmentfonds verwaltet, 5,1 Billionen Dollar (13,7 Prozent) davon in ETFs. Weiterhin stellen klassische offene Investmentfonds mit 29,3 Billionen Dollar den größten Anteil in diesem Bereich dar. Im Herbst ging laut dem Vermögensverwalter Blackrock das in ETPs investierte Vermögen allerdings leicht zurück.

Nichtsdestotrotz steigen die Beliebtheit und die Bekanntheit von ETFs. Noch 2009 betrug laut der Bundesbank das in ETFs angelegte Vermögen nur 0,7 Billionen Dollar. Im Jahr 2017 betrug der Zuwachst dann fast 19 Prozent. Aufgrund der noch immer verhältnismäßig kleinen Größe stellen ETFs laut der Bundesbank allerdings keine Gefahr für das internationale Finanzsystem dar. Die Bundesbank blickt damit positiv auf die Entwicklung von ETFs, über die eine kostengünstige Diversifizierung des Portfolios möglich ist.

Als Sparanlage, beispielsweise für die Altersvorsorge, sind auch ETF-Sparpläne interessant. Broker wie Degiro bieten mittlerweile eine große Auswahl an ETFs von den unterschiedlichsten Anbietern und auf die unterschiedlichsten Indizes an. Neben dem DAX ist hier auch beispielsweise der MSCI World sehr beliebt.

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