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Technical Analysis – Ihr Werkzeugkasten für die technische Analyse beim Trading

Updated 29 Sep 2022
Technical Analysis

Die technische Analyse der Daten ist entscheidend, um das Traden zu erlernen. Der Trader sieht sich in der Verantwortung abzuschätzen, welche Schwächen und Stärken die Indikatoren für das Trading aufweisen. Für den Handel stehen Anfängern zahlreiche Werkzeuge zur Verfügung. Sie ermöglichen Nutzern die Vorhersage von Kursentwicklungen.

Die unterschiedlichen Indikatoren erhöhen die Trefferquote. Im Ratgeber erfahren Trader, worum es sich bei der Technical Analysis handelt. Wir gehen auf die Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Indikatoren ein und geben einen Hinweis zu deren Aussagekraft.

Was ist eine Technical Analysis?

Die technische Analyse oder Chartanalyse nutzen Trader zur Vorhersage der Weiterentwicklung eines Kurses auf der Basis des bisherigen Kursverhaltens. Mit der Technical Analysis versuchen sie zuverlässige Signale zu ermitteln, um gute Ein- und Ausstiegssignale zu generieren. Sie verwenden verschiedene Daten und Theorien, um Trends herauszufinden.

Händler nutzen in den meisten Fällen den Kursverlauf zur Technical Analysis. Die Charts eignen sich für den Handel innerhalb von kurzfristigen Zeiträumen. Die häufigste Herangehensweise ist die Auswertung der grafischen Darstellung. Trader versuchen anhand der Grafik ein sichtbares Muster zu erkennen. Diese Methode gehört zu der traditionellen Technical Analysis.

Heute ergänzen die vielfältigen technischen Möglichkeiten die Vorhersage. Mit dem PC berechnen Trader die Indikatoren. Zu den wichtigsten vergangenen Daten gehören:

  • Volumen,
  • Kursdurchschnitte und
  • Volatilität.

Damit verfügen Trader über einen prall gefüllten Werkzeugkasten für die Technical Analysis.

Ein großer Teil der Trader wendet beide Methoden an. Dadurch fließen viele unterschiedliche Datenarten in die Vorhersage ein. Indikatoren reagieren unterschiedlich. Es treten falsche Signale auf. Durch die Menge an unterschiedlichen Daten, gestaltet sich die Vorhersage der Kursentwicklung zuverlässiger. Eine gängige Strategie ist die Anpassung des Stop Loss an die Unterstützungslinie, um das Risiko zu begrenzen.

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Technical Analysis: Auswertung grafischer Muster

Trader versuchen im Rahmen ihrer technischen Analyse in den grafischen Mustern Idealbilder zu erkennen. Zu den bekanntesten grafischen Mustern gehören:

  • Wimpel und Flagge,
  • (Umgekehrte) Untertasse und
  • Schulter-Kopf-Schulter.

Treten diese Muster auf, sagen sie eine Änderung voraus. Das Auftreten der Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) am Markt-Top ist ein Zeichen für fallende Kurse. Die SKS-Formation am Markt-Tief signalisiert steigende Kurse. Hinter der Theorie verbirgt sich der Gedanke, dass sich der Kurs nicht dauerhaft nach oben entwickelt und sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Kursrückgang abzeichnet.

Wie deutlich sich die Formation darstellt, hängt vom genutzten Chart ab. Die Möglichkeiten von Liniendiagrammen unterscheiden sich von Balkendiagrammen oder Candlesticks. Die Entstehung Letzterer geht zurück auf das 16. Jahrhundert. In Japan nutzen Händler die Methode, um die Preise für den Reis zu analysieren. Candlesticks sind die älteste Form einer systematischen Chartanalyse. Heute verwenden Trader sie zur Voraussage von Währungspreismustern.

Händler nutzen grafische Muster zur Bestätigung ihrer Voraussage. In seltenen Fällen ist sie der alleinige Indikator. Viele Formationen erkennen erfahrene Trader sofort. Sie eignen sich, um andere Signale abzusichern. Ebenso geben sie bei Unsicherheit den letzten Ausschlag.

Die Nutzung von grafischen Mustern zur Technical Analysis ist unkompliziert. Die gängigen Trading-Plattform bieten Zeichenwerkzeuge an, um die Muster zu identifizieren.

Technische Indikatoren für die Weiterentwicklung des Kurses

Die grafischen Analysen reichen für viele Trader nicht aus, um eine verlässliche Vorhersage zu treffen. Die Technical Analysis am PC ermöglicht die Berechnung vom komplizierten Daten in Echtzeit. Die Indikatoren nutzen verschiedene Daten, um eine möglichst genaue Kursentwicklung vorherzusagen.

Zu den wichtigsten technischen Indikatoren gehören:

  • Trendfolge,
  • Volumen und
  • Oszillatoren.

Die Daten stellen die Broker zur Verfügung. Sinnvoll ist die Kombination mehrerer Indikatoren, um aussagekräftige Signale zu generieren. Viele Indikatoren werden komplexer.

Für Einsteiger empfiehlt sich ein langsamer Einstieg in die Technical Analysis. Sie eröffnen ein Demokonto, um sich mit den Funktionen vertraut zu machen. Im Bestfall führen sie die ersten Trades unter Nutzung von maximal zwei Indikatoren durch. Dadurch bekommen sie ein Gespür für die Funktionalität der einzelnen Indikatoren. Sie lernen deren Schwächen kennen und stellen fest, welche Indikatoren sich wann am besten fürs Trading eignen.

Eine wichtige Eigenschaft der Indikatoren ist die Zuverlässigkeit im Hinblick auf die Voraussage von Einstiegssignalen. Besitzen sie eine hohe Trefferquote, erkennen sie viele andere Einstiegssignale nicht. Weniger zuverlässige Indikatoren generieren mehr Signale. Erfahrene Trader verringern die Anzahl falscher Signale durch die Absicherung mit weiteren Indikatoren.

Funktioniert die technische Analyse?

Neben der Zuverlässigkeit spielt die Eindeutigkeit eine wesentliche Rolle bei der Technical Analysis. Fehleranfällig sind grafische Analysen, die keine eindeutigen Merkmale aufweisen, wie das Überschreiten einer Linie. Fehler schleichen sich ein, wenn der Trader die Indikatoren nicht gewissenhaft kombiniert. Die Indikatoren funktionieren unter vorgegebenen Bedingungen. Sie geben an, welchen Istzustand ein Wert aufweist und welche Entwicklung der Wert bis dahin aufweist. Die Zukunft zeichnen die Indikatoren nicht exakt nach. Um Aussagen über die Gegenwart zu treffen, ziehen Trader Daten aus vergangenen Zeiten heran. Indikatoren arbeiten nicht mit Wahrscheinlichkeiten. Es handelt sich um Prognosen, die keine Sicherheit versprechen.

Kritiker sehen keinen Grund, für die Voraussage kommender Kurse mithilfe vergangener Kurse. Die Daten beziehen sich ausschließlich auf vergangene Ereignisse. Kleine Änderungen in den Zeiträumen führen zu veränderten Ergebnissen. Ob und inwieweit die Technische Analyse für Trader funktioniert, entscheidet jeder Händler für sich selbst.

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Fazit: Werkzeuge für die Technical Analysis mit umstrittener Funktionalität

Die technische Analyse eignet sich zur Nutzung für kurzfristige Zeiträume. Zur Anwendung kommen grafische Muster und viele Indikatoren. Um zuverlässige Einstiegssignale zu bekommen, nutzen viele Trader verschiedene Werkzeuge gleichzeitig. Professionelle Trader verwenden die Indikatoren, um den perfekten Ausstiegszeitpunkt zu generieren.

Die Indikatoren verarbeiten vergangene Daten und den Istzustand, um die Entwicklungen des Kurses vorauszusagen. Es ist möglich, komplexe Rechnungen in einem Graph darzustellen. Ob die Technical Analysis funktioniert, ist umstritten. Ein Schwachpunkt der Analyse ist die Basis auf vergangenen Daten. Hinzu kommen starke Veränderungen der Ergebnisse, wenn Trader Kleinigkeiten bei der Eingabe verändern.

Einsteigern empfiehlt sich ein Demokonto, mit dem sie sich mit ein bis zwei Indikatoren vertraut machen. Es ist wichtig, dass Trader die Stärken und Schwächen der Werkzeuge erkennen, um daraus sichere Schlüsse zu ziehen.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com