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Huawei Aktie gehört ins Depot – So können Sie die Huawei Aktien bei Börsengang zeichnen!

Updated 16 Dez 2020
Trading

Für jedes Aktiendepot sind Technologiewerte eine Bereicherung. Neben Aktien aus verschiedenen Sektoren können private Anleger auch ausländische Aktien erwerben. Huawei Aktien sind zukunftsträchtig und sollten daher in das Depot aufgenommen werden.

Dabei gibt es aber ein Problem: Huawei hat zwar bereits Aktien herausgegeben, diese sind allerdings noch nicht für deutsche Anleger verfügbar. Ein geplanter Börsengang wurde immer wieder verschoben. Sollte Huawei an die Börse gehen, können Sie sich frühzeitig Aktien sichern und zeichnen.

Das chinesische Unternehmen Huawei

Warum die Huawei Aktie eine gute Anlage sein kann: Huawei ist ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen, das 1988 gegründet wurde und international tätig ist. Der Konzern ist für seine Tablets und Smartphones bekannt, die meisten Umsätze erzielt er aber mit mit Firmenkunden. In erster Linie rüstet Huawei Telekommunikationskunden in der ganzen Welt aus.

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Die Dienste von Huawei werden von allen deutschen Netzbetreibern genutzt. Der größte deutsche Abnehmer ist Telefonica Germany. Beim Ausbau des LTE-Netzes haben Produkte von Huawei eine wichtige Rolle gespielt. Huawei ist nach Ericsson der zweitgrößte Telekommunikationsausrüster.

Contentgrafiken Vergleich Aktien

Das Unternehmen ist in verschiedenen Ländern tätig; die Europa-Zentrale befindet sich in Düsseldorf. Mehr als 150.000 Mitarbeiter sind bei dem Telekommunikationsriese beschäftigt. Das Tätigkeitsfeld von Huawei umfasst drei Geschäftsbereiche:

  • Carrier Network für die Netzwerkinfrastruktur als finanzstärkster Geschäftsbereich
  • Enterprise mit Lösungen für Geschäftskunden
  • Consumer mit Endgeräten für Privatkunden

Für die Netzwerkinfrastruktur werden Antennen für kabellose Breitbandnetze und optische Übertragungssysteme angeboten. Als Lösungen für Geschäftskunden bietet Huawei zahlreiche Produkte für die Netzwerk-Infrastruktur, für das Cloud-Computing und für das Management von Rechenzentren an.

Die Produkte werden von Versorgungs- und Energiekonzernen, von Telekommunikationsanbietern und in der Logistik genutzt. Für Privatkunden werden Smartphones, Tablets und verschiedene Wearables angeboten. Huawei stellt zudem Surfsticks und WLAN-Router her. Die Telekom, Vodafone und O2 bieten diese Produkte als Bestandteile ihrer Verträge an und vertreiben sie unabhängig von einem Vertragsabschluss.

Warum können deutsche Anleger noch keine Aktien von Huawei kaufen?

Warum sollten Sie Aktien von Huawei in Ihr Aktiendepot aufnehmen, wenn Sie die Huawei Aktie noch gar nicht kaufen können? Der Grund dafür ist ganz einfach: Bereits seit 2012 plant Huawei einen Börsengang, hat diesen Schritt aber immer wieder verschoben.

Aktien wurden bereits herausgegeben, jedoch können sie von deutschen Anlegern noch nicht erworben werden. Ein großer Teil der Aktien ist im Besitz des Gründers und Chefs, Ren Zhengfei. Auf dem freien Markt sind diese Aktien nicht handelbar. Sie können daher nicht an den Börsen und bei den Online-Brokern aus dem Aktien Broker Vergleich gehandelt werden und sind für Privatanleger nicht verfügbar.

Die Aktien können jedoch von Investmentgesellschaften gekauft werden, die dafür besondere Bedingungen erfüllen müssen.

Nur wenige Informationen über Huawei

Verschiedene Kritikerkreise werfen Huawei ein zu enges Verhältnis zum chinesischen Staat vor und immer wieder war die Rede von einem Huawei Skandal. Unternehmenschef Ren Zhengfei streitet das jedoch ab. Nach seiner Aussage hat Huawei kein anderes Verhältnis zum chinesischen Staat als ein neuseeländisches Unternehmen zum neuseeländischen Staat.

Mit Informationen hält sich Huawei ziemlich zurück. Bei einem Börsengang müsste das Unternehmen mehr von sich veröffentlichen, sodass Anleger sich ein Bild machen können.

Wann geht Huawei an die Börse?

Einen Börsengang plante Huawei bereits 2012. Bislang ist in dieser Richtung noch nichts erfolgt. Auch in den weiteren Jahren gab es immer wieder Mutmaßungen darüber, ob und wann das Unternehmen an die Börse geht. Vor allem die positiven Unternehmenskennzahlen sprechen dafür. Ursprünglich erhoffte sich Huawei mit einem Börsengang bessere Chancen auf Aufträge aus den USA. Die USA vergeben allerdings aufgrund der vermeintlichen Nähe des Unternehmens zur chinesischen Regierung so gut wie keine öffentlichen Aufträge an Huawei. Wann Huawei an die Börse gehen will und warum ein Börsengang bislang noch nicht erfolgt ist, darüber macht der Konzern keine Angaben.

Über die Gründe für den noch nicht erfolgten Börsengang kann daher nur spekuliert werden. Huawei erfüllt die wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen für einen Börsengang, hat eine solide wirtschaftliche Basis und im Sommer 2017 sogar mehr Smartphone als Apple verkauft. Ein Grund liegt sicher in der mangelnden Bereitschaft zur Publizität.

Huawei veröffentlicht nur wenige Daten über sich. Das müsste sich bei einem Börsengang ändern, denn Anleger wollen ständig über die aktuelle finanzielle Situation eines Unternehmens informiert werden. Gespräche mit Investmentbanken soll es bereits gegeben haben. Genaue Informationen darüber liegen nicht vor. Es soll noch keine konkreten Planungen geben. Damit Anleger rechtzeitig in die Aktien von Huawei investieren können, muss ein Börsengang rechtzeitig angekündigt werden.

Der Ablauf eines Börsengangs

Sofern Huawei bereits mit Investmentbanken die ersten Verhandlungen geführt hat, ist damit der erste Schritt in Richtung Börsengang erfolgt: Zuerst muss ein Unternehmen mit einer Investmentbank oder einem Konsortium aus mehreren Investmentbanken verhandeln. Anschließend erfolgt die Prüfung der Börsenreife. Das ist ein aufwendiger Prozess, der sich in der Regel über mehr als ein Jahr erstreckt.

Die Prüfung der Börsenreife beinhaltet verschiedene Analysen, die für das Unternehmen sehr kostenintensiv sind. Da Huawei eine gesunde finanzielle Basis hat, dürfte dieser Prozess kein Problem sein. Nachdem die Unternehmensdaten und Kennzahlen zusammengefasst wurden, erfolgt eine Branchen-, Produkt- und Wettbewerbsanalyse. Das Unternehmen wird mit anderen Unternehmen, die bereits an der Börse gelistet sind, verglichen. Die Prüfung der Börsenreife schließt mit einer Stärken-Schwächen-Analyse ab.

Ist das Unternehmen börsenreif, werden Emissionsbanken zur Ausgabe der Aktien ausgewählt und die Transaktionsstruktur festgelegt. Um für Aktionäre attraktiv zu sein, muss sich ein Unternehmen entsprechend darstellen. Die Emissionsbanken prüfen in einem Due-Dilligence-Verfahren die wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gegebenheiten auf Risiken und Potenziale. Nachdem die ersten Finanzanalysen von den Banken erstellt wurden, erfolgt eine IPO-Kommunikation, bei der sich das Unternehmen auf dem Kapitalmarkt darstellen muss.

Die letzten Schritte

Bevor der Börsengang abgeschlossen ist, erfolgt die Roadshow, bei der sich das Unternehmen bei institutionellen Anlegern vermarktet. Danach legt es die Preisspanne für seine Aktien fest. Interessenten können bereits die gewünschten Wertpapiere zeichnen. Nachdem die Order-Bücher geschlossen wurden, erfolgt die Zuteilung der Aktien.

Wie Sie die Huawei Aktie zeichnen können

Möchten Sie Huawei Aktien kaufen, ist zunächst etwas Geduld gefragt, denn auch im Jahr 2022 ist das voraussichtlich noch nicht möglich. Erst wenn der Börsengang von Huawei sicher ist und die Emissionspreise für die Aktien festgelegt wurden, tritt eine Zeichnungsfrist ein. Die Aktien werden öffentlich zur Zeichnung angeboten. Das Bankenkonsortium, das die Aktien herausgibt, lädt zur Zeichnung ein.

Potentielle Anleger können nicht nur bei ihrer Filialbank, sondern auch bei Online-Banken und Online-Brokern Aktien zeichnen. Die Consorsbank arbeitet beispielsweise online und bietet Aktien zum Zeichnen an. Sie verfügt über eine Kategorie „Zeichnen“, unter der Wertpapiere zu finden sind, die von interessierten potenziellen Investoren tatsächlich gezeichnet werden können. Der Anleger muss angeben, in welcher Stückzahl er die Aktien erwerben möchte. Zudem muss er ein Limit festlegen. Es handelt sich dabei um den Höchstpreis, den er zu zahlen bereit ist. Dieser Höchstpreis muss innerhalb der definierten Preisspanne liegen.

Ist die Zeichnungsfrist abgelaufen, prüft das Bankenkonsortium alle Gebote und legt den endgültigen Preis für die Aktien fest. Der Preis soll möglichst hoch sein, doch geht es vor allem darum, möglichst alle Aktien zu verkaufen. Gebote, die unter dem endgültigen Preis liegen, werden nicht berücksichtigt, während höhere Gebote zum tatsächlichen Emissionspreis bedient werden. Ist die Zahl der Gebote, die dem Emissionspreis entsprechen oder darüber liegen, größer als die tatsächliche Zahl an Aktien, dann ist die Aktie überzeichnet. Das Unternehmen entscheidet, ob es weitere Aktien herausgeben will. Werden keine weiteren Aktien herausgegeben, werden die vorhandenen Aktien unter den Aktionären aufgeteilt. Dabei können einige Aktionäre leer ausgehen. Die Aktien können unter den ersten Zeichnern verlost werden.

Das Szenario nach der Zeichnung von Aktien

Eine Neuemission von Aktien, bei der Aktien gezeichnet werden, kann für den Anleger eine Chance sein, birgt aber auch Risiken. Bei begehrten Aktien kann es bereits am ersten Handelstag zu hohen Kursgewinnen kommen, die den Ausgabepreis deutlich übersteigen. Anleger, die Aktien gezeichnet und zugeteilt bekommen haben, können hohe Gewinne erzielen, wenn sie die Aktie bereits am nächsten Tag verkaufen. Die Aktien können jedoch auch als langfristige Anlage genutzt werden. In diesem Fall bleibt abzuwarten, wie sich der Kurs der Aktie entwickelt.

Es kann allerdings auch das Gegenteil eintreten: dass an der Aktie nur ein geringes Interesse besteht. Dann kommt es zu Kursverlusten. Der Preis, mit dem die Aktie in den Handel startet, kann deutlich unter dem Ausgabepreis liegen. Der Anleger macht in diesem Fall einen Verlust. Langfristig angelegt, kann sich der Kurs der Aktie erholen. Das ist von der wirtschaftlichen Lage und von der Art des Unternehmens abhängig.

Technologiewerte haben gute Chancen auf Kursanstiege und auf Zeichnungsgewinne.

Garantierte Gewinne sind mit der Zeichnung der Aktien nicht möglich. Da beim Zeichnen der Aktie noch keine Kursdaten vorliegen, ist eine Einschätzung über die Entwicklung der Aktie schwierig. Bei Technologiewerten wie der Huawei Aktie kann sich ein Vergleich mit den Aktien von ähnlichen Unternehmen lohnen.

Beitragsbilder Ratgeber Aktien

Welche Chancen haben deutsche Anleger auf die Huawei Aktie?

Geht Huawei an die Börse, können Sie die Aktien über eine Online-Bank oder einen Online-Broker zeichnen. Das ist keine Garantie, dass Sie tatsächlich Aktien erhalten. Huawei wird bei einem Börsengang an einer chinesischen Börse gelistet. Da der Telekommunikationskonzern noch nicht an die Börse gegangen ist, kann nichts über die Chancen für deutsche Anleger gesagt werden. Bei Neuemissionen ist es für Privatanleger häufig schwer, Aktien zu kaufen. Besonders dann, wenn Aktien überzeichnet sind, haben Privatanleger kaum eine Chance, bei der Ausgabe berücksichtigt zu werden. Die Aktien werden meist an institutionelle Investoren vergeben. Allerdings besteht eine Chance auf Aktien, wenn die Aktien bereits gehandelt werden. Aufgrund von Gewinnmitnahmen verkaufen viele Anleger ihre Aktien, sobald diese im Kurs gestiegen sind.

Bei Aktien Neuemissionen von ausländischen Aktien stehen die Karten für deutsche Privatanleger schlecht. Ausländische Emissionsbanken begrenzen die Emission teilweise auf den lokalen Markt. Chinesische Unternehmen sind dafür bekannt, ihre Aktien auch für europäische Anleger anzubieten. Deutsche Trader könnten zumindest dann eine Chance auf Aktien von Huawei haben, wenn die Aktien für jeden zugänglich sind.

Anleger aus Deutschland, die an Aktien von Huawei interessiert sind, sollten ständig die Nachrichten über den chinesischen Konzern verfolgen. Gibt das Unternehmen einen Börsengang bekannt, sollten Sie darauf achten, wann die Zeichnungsfrist für die Aktien beginnt.

Geht Huawei an die Börse, sprechen einige gute Gründe dafür, das Aktiendepot mit einer Huawei Aktie zu bereichern:

  • Unternehmen mit einer soliden Kapitalbasis
  • Gute Zukunftsaussichten für Huawei
  • Hoher Bekanntheitsgrad des Unternehmens
  • Hohe Dividenden möglich

Für die Aktie spricht, dass Huawei im Jahr 2017 einen höheren Marktanteil als das US-amerikanische Prestige-Unternehmen Apple hatte. Während der Marktanteil von Huawei bei mehr als 10 Prozent lag, waren es bei Apple weniger als 10 Prozent. Das Unternehmen hat kaum Schulden. Eine Investition in eine Aktie des chinesischen Unternehmens scheint lukrativ, da China ein aufstrebender Markt ist.

Wie lukrativ die Aktie tatsächlich ist, hängt von ihrem Ausgabepreis nach dem Börsengang ab. Es ist denkbar, dass nach einem niedrigen Ausgabepreis ein hoher Kursgewinn erzielt wird. Anleger können nicht nur von Kursgewinnen, sondern auch von Dividenden profitieren. Allerdings sollten deutsche Anleger nicht vergessen, dass einige Broker eine Gebühr auf die Dividendenzahlung bei ausländischen Aktien erheben.

Tipps & Tricks für potenzielle Anleger

  • Achten Sie auf Nachrichten über einen Börsengang von Huawei.
  • Zeichnen Sie die Aktie rechtzeitig bei einem Online-Broker.
  • Achten Sie auf die Zukunftsaussichten und auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Vergleich mit anderen chinesischen Technologiewerten.
  • Betrachten Sie die Aktien als langfristige Geldanlage.

Huawei-Aktie kann eine rentable Investition sein

Das chinesische Unternehmen Huawei ist der zweitgrößte Telekommunikationsausrüster weltweit. Es wurde 1988 gegründet und beschäftigt derzeit etwa 150.000 Mitarbeiter. Huawei verfügt über eine solide Kapitalbasis und einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Tätigkeit des Unternehmens gliedert sich in drei Geschäftsbereiche. Huawei gibt bereits Aktien aus, doch können diese Aktien nicht von Privatanlegern gekauft werden. Der Großteil der Aktien befindet sich wahrscheinlich im Besitz des Unternehmenschefs. Auch institutionelle Investoren in China besitzen Aktien des Unternehmens. Huawei hatte bereits 2012 einen Börsengang geplant, ist aber bis heute nicht an der Börse. Gerüchten zufolge wurden bereits Verhandlungen mit Investmentbanken aufgenommen. Da sich ein Börsengang über einen längeren Zeitraum erstreckt, ist nicht damit zu rechnen, dass Huawei Aktien 2022 gekauft werden können. Die Aktien können, wenn das Unternehmen an die Börse geht, bei einem Online-Broker aus dem Aktien Broker Vergleich gezeichnet werden. Es ist allerdings nicht garantiert, dass deutsche Anleger bei der Vergabe berücksichtigt werden.

Huawei Aktie – braucht das Unternehmen keine externen liquiden Mittel?

Das Umsatzwachstum des Großkonzerns aus China (2019 sogar mehr als 35 Prozent) würde theoretisch dafür sprechen, den Börsengang zu realisieren. Warum kommt es nicht dazu? Die Gründe dafür sind vielfältig, wenngleich viele Anleger auf den Kauf der Huawei Aktien warten. Der führende Telekommunikationsausrüster scheint, im Gegensatz zu anderen Unternehmungen, nicht auf externe liquide Mittel angewiesen zu sein. Häufig nutzen Unternehmen einen Börsengang nämlich dazu, um frisches Kapital für Innovationen oder die Weiterentwicklungen des Unternehmens zu erhalten.

Mit einem Börsengang wäre aber auch eine transparentere Publikationspflicht einhergehend. Genau diese Transparenz möchte Huawei nach Meinung der amerikanischen Geheimdienste vermeiden, denn dem Unternehmen wird eine Nähe zu Chinas Regierung nachgesagt.

Innovation vor Anlegerdruck

Wer sich die Huawei-Zahlen im Vergleich zur anderen Telekommunikationsausrüster anschaut, der findet vermutlich eine noch viel einleuchtender Erklärung, warum ist die Wertpapiere bislang (noch) nicht gibt.

Unternehmungen, die an die Börse gehen, sind natürlich bestrebt, den Anlegern möglichst (vor) Gewinne zu präsentieren. Häufig leiden darunter die langfristigen Unternehmensziele oder die Innovationsfreude. Doch genau die Anzahl der innovativen Produkte hat Huawei in den letzten Jahren zu dem Marktriesen gemacht, welcher er heute ist. Deshalb gilt (bislang) die Devise: Innovation statt Top Dividenden für Anleger.

Smarte Trader suchen nach Alternativen zur Huawei Aktie

Auch, wenn Trader die Huawei Aktie nicht handeln können, so gibt es doch zahlreiche Alternativen am Markt. Die Zahlen sprechen für sich: Der Anteil der verkauften Smartphones lag 2018 bei:

  • 13 Prozent für Huawei
  • 13,4 Prozent für Apple
  • 19 Prozent für Samsung

Smarte Investoren wissen, wie sie die Wertpapierentwicklungen gerade in der vielversprechenden und innovativen Telekommunikationsbranche optimal nutzen. Zu vielversprechenden Aktien gehören beispielsweise:

Aber auch einer der Huawei-Konkurrenten im Bereich der Smartphones, Samsung, bietet interessante Investitionsmöglichkeiten.

Xiaomi Aktien

Seit 2010 gibt es das chinesische Unternehmen, welches 2013 kurzfristig die führende Position bei Smartphones in China eingenommen hat. Auch den europäischen Markt eroberte das Unternehmen in den letzten Jahren im Sturm, denn die Preise für die Smartphones waren im Vergleich zu Wettbewerbern wie Apple unschlagbar. Die Folge waren rasant wachsenden Umsatzzahlen, was auch dem Wertpapier zugutekam. Die Unternehmenszahlen sprechen für sich, wenngleich es natürlich auch Kurseinbrüche gibt. Ende März 2020 wurde beispielsweise bekannt, dass es zwar weitere Innovationen bei den Smartphones des Unternehmens gibt, die Preise dafür aber deutlich höher liegen als noch bei vorherigen Modellen. Das erschütterte den Markt, sodass der Kurs des Wertpapieres kurzzeitig einbrach.

Smarte Trader wissen aber auch mit solchen volatilen Marktsituationen umzugehen und nutzen beispielsweise nicht nur den direkten Handel der Wertpapiere, sondern steuern auch mit Aktien CFDs nach. Auf diese Weise können die Händler den Abwärtstrend optimal nutzen, um Verluste aus den Wertpapiergeschäften womöglich auszugleichen.

Telekom Aktie

Die Deutsche Telekom AG wurde 1995 gegründet und schaffte es seither, seinen Marktwert auszubauen. Das spiegeln auch die Unternehmenskennzahlen wieder. Die Dividende für die Investoren waren vor allem in den Jahren 2008 bis 2010 mit 0,78 Euro deutlich höher als in den vorherigen Jahren. Auch später schaffte es das Unternehmen trotz positiver Entwicklungen nicht, die Dividenden noch einmal auf dieses Niveau zu heben. Trotzdem entwickeln sich die Zahlen positiv, denn 2019 durften sich die Anleger auf 0,70 Euro Dividendenzahlung freuen. Deshalb ist auch die Telekom Aktie eine gute Alternative für alle, die in Technologie-Wertpapiere investieren möchten.

Apple Aktie

Das amerikanische Unternehmen konnte seit der Gründung 1976 einen kometenhaften Aufstieg verbuchen. Der Hard- und Softwareentwickler hat weltweit Milliarden treuer Anhänger, die von iPad, iPhone oder den Smartwatches im typischen Apple-Design begeistert sind. Während die Investoren bis 2014 glorreiche Zeiten mit Zahlungen von bis zu 3,29 USD als laufende Dividende verbuchen konnten, gab es in den Folgemonaten einen Rückgang auf 0,47 USD. Trotz der herausfordernd Marktsituation und der zunehmenden Konkurrenz aus China schaffte es Apple, in den nächsten Jahren seine Dividenden wieder zu erhöhen. Im Februar 2020 gab es beispielsweise 0,77 USD. Ein positives Signal für alle, die in Apple Wertpapiere investieren möchten.

Samsung Aktie

Samsung ist für Huawei oder Apple einer der schärfsten Konkurrenten am Markt. Der Anbieter aus Südkorea erzielte 2018 einen Umsatz von ca. 191 Milliarden Euro (zum Vergleich: Huawei erzielte 97,4 Milliarden Euro und 240 Milliarden Euro). Deshalb ist das Samsung Wertpapier eine interessante Alternative für smarte Trader. Die Dividenden stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an und erreichten 2018 mit 27,00 Euro ihren Höhepunkt. Allerdings mussten die Wertpapierbesitzer 2019 einen Rückschlag hinnehmen, denn die Dividenden fielen aufgrund steigender Ausgaben für Innovationen und dem Konkurrenzdruck auf 13,00 Euro. Trotzdem können smarte Händler mit der richtigen Strategie und der Zusammenstellung ihres Portfolios die Samsung Aktie optimal nutzen.