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Die Top Blockchain-Aktien und -Unternehmen

Updated 13 Aug 2021
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Der Hype um die innovative Blockchain-Technologie wird immer größer. Gleichzeitig wächst das Interesse an Blockchain-Unternehmen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns damit, wie Anleger in die Blockchain beziehungsweise in Blockchain-Aktien investieren können und was sie dabei beachten sollten. In einer Übersicht werden zudem die besten Blockchain-Aktien und -Unternehmen zusammengefasst.

  • Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen erkennen zunehmend die Potenziale der Blockchain-Technologie.
  • Für Investoren ergeben sich hieraus interessante Anlagemöglichkeiten.
  • Zu den besten Blockchain-Unternehmen zählen Finanzdienstleister und Banken, aber auch Unternehmen wie Microsoft oder IBM.
  • Ein langfristiges Wachstum der Blockchain-Branche wird erwartet.

Was ist unter der Blockchain zu verstehen?

Die Blockchain ist ein öffentliches Transaktionsbuch, in dem sämtliche Transaktionen, die innerhalb eines Netzwerks stattfinden, festgehalten werden. Die Informationen werden zu Datenblöcken zusammengefasst, digital verifiziert und mit einem Hash versehen. Nachträgliche Änderungen sind somit nicht mehr möglich. Im Falle von digitalen Währungen wie Bitcoin, die auf der Blockchain-Technologie basieren, wird durch das Erstellen eines neuen Blocks ein neuer Coin oder Token geschaffen.

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Die Blockchain wird aber nicht nur für das Generieren neuer Kryptowährungen eingesetzt. Immer mehr Unternehmen nutzen die Technologie, um betriebliche Abläufe zu optimieren. So setzt zum Beispiel der große Lebensmittelkonzern Walmart (Symbol: WMT, ISIN: US9311421039), der zu den umsatzstärksten Unternehmen der Welt zählt, die Technologie bereits seit 2019 ein.

Walmart greift dafür auf die IBM Food-Trust-Blockchain zurück, um die Lieferkette für indische Shrimps nachverfolgbar zu machen. Auch die Endkunden erhalten dadurch die Möglichkeit, die Lieferketten genau nachzuvollziehen. Die Lieferanten können wiederum die hohen US-Lebensmittelstandards besser einhalten.

Neben indischen Shrimps nutzt das Unternehmen die Blockchain-Technologie inzwischen zum Nachverfolgen zahlreicher weiterer Lebensmittelketten, beispielsweise im asiatischen Raum. Durch die bessere Nachvollziehbarkeit der Lieferketten wird zudem der Rückruf von Lebensmitteln deutlich vereinfacht.

Welche Potenziale stecken in der Blockchain-Technologie?

Die Welt bewegt sich in schnellen Schritten in Richtung Digitaltechnik. Die Blockchain wird durch andere Technologien wie KI, eCommerce und Cloud-Computing unterstützt. Die Blockchain-Technologie könnte in Zukunft somit große Auswirkungen auf die Geschäftswelt haben. Sie könnte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen helfen, noch effizienter zu arbeiten und langfristig höhere Gewinne zu erzielen.

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Aber warum bietet die Blockchain derart viele Vorteile? Die Blockchain ist eine neue, sichere Art der Datenspeicherung. Unbefugte können sich keinen Zugriff auf sensible Informationen verschaffen, diese manipulieren oder löschen. Speicherungsvorgänge und Produktionsprozesse lassen sich mit Hilfe der Blockchain effizienter, transparenter und sicherer gestalten.

Betrugssichere Bezahlsysteme

Ein möglicher Anwendungsbereich der Blockchain ist ein neues und betrugssicheres Bezahlsystem, bei dem Hacker keine Chance haben, Daten abzugreifen. Damit wären Versicherungen und Banken entbehrlich, die heute noch als Vermittler zwischen einem Sender und einem Empfänger fungieren. Die Übertragung der Daten würde mit Hilfe der Blockchain schnell, sicher und direkt erfolgen.

Smart Contracts

Weiterhin wird die Blockchain-Technologie mit den sogenannten Smart Contracts in Verbindung gebracht. Mit Hilfe der Technologie werden diese Verträge automatisch und dezentral erstellt und durchgeführt. Damit entfallen hohe Gebühren für kompliziert aufgesetzte Verträge. Ob sich die Blockchain in diesem Bereich durchsetzen kann, bleibt aber abzuwarten.

Effektive Datenspeicherung bei Behörden

Auch bei Institutionen und Behörden kann die Blockchain die Speicherung von Daten verbessern. So könnten zum Beispiel das Standesamt oder das Einwohnermeldeamt von unterschiedlichen Orten auf abgespeicherte Daten zugreifen. Künftig könnte dank der sicheren Datenübertragung vieles bequem online von zu Hause aus durchgeführt werden: zum Beispiel die An- oder Ummeldung eines Autos oder die Wohnsitzänderung.

Was tut sich gerade am Blockchain-Markt?

Zu den größten Cloud-Anbietern zählen Alphabet, Microsoft und Amazon. Jeder Anbieter hat auf seiner Plattform einen eigenen Blockchain-Dienst: Google Cloud, Azure und Amazon Web Services. In der Zukunft könnten diese Cloud-Anbieter zu den größten Profiteuren gehören, wenn sich die Blockchain-Technologie weiterhin positiv entwickelt.

Auch der große Zahlungsdienstleister PayPal zählt dazu. Über seine im Jahr 2007 gegründete Tochtergesellschaft Braintree können Händler Zahlungen in Bitcoin akzeptieren. Auch die mobilen Bezahllösungen – die Venmo- und PayPal-App – sollen künftig Kryptogeld- sowie Blockchain-Kauf- und Verkaufsfunktionen beinhalten.

Über die Cash Applikation des Finanzdienstleisters Square ist ebenfalls bereits der Kauf und Verkauf von Bitcoins möglich. Aber auch die bekannteren Zahlungsdienstleister MasterCard und Visa sind bestrebt, ihre Netzwerke für die Zukunft umzurüsten. Dafür arbeiten sie mit Blockchain- und Krypto-StartUps zusammen.

Entwicklungen gibt es nicht zuletzt auch bei den bekannten Technologieunternehmen. Die Grafikprozessorchips, die von AMD und NVIDIA entwickelt wurden, spielen im Zusammenhang mit Kryptowährungen eine wichtige Rolle. Aber auch Technologieunternehmen wie IBM und Intel haben sich inzwischen mit Unternehmen zusammengeschlossen, die Blockchains entwickeln und ihnen dabei helfen, die neuartige Technologie anzuwenden.

Auch ein Gigant aus den sozialen Medien setzt sich fortwährend mit dem Thema Blockchain auseinander: Facebook. Über das eigene Libra-Projekt will das Unternehmen den Nutzern weiterhin Finanzdienstleistungen und digitale Zahlungen auf seinen Apps ermöglichen.

Aber: Die Blockchain-Revolution braucht Zeit

Alles was neu ist, braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Auch die Blockchain-Technologie muss zuerst einmal Vertrauen schaffen. Im Augenblick setzen verschiedene Unternehmen auf unterschiedliche Varianten der Blockchain. Es ist davon auszugehen, dass sich davon in Zukunft – wie bei jeder neuen Technologie – nur die besten durchsetzen werden.

Ein aktuelles Problem sind die rechtlichen Hürden in den Ländern. Nicht in jedem Land ist die rechtliche Situation bereits auf die neuartige Technologie angepasst worden. Ein weiteres Problem ist der enorme Energieverbrauch. Über derart hohe Energiereserven und Speicherkapazitäten, die für die dezentrale Datenspeicherung benötigt werden, verfügen längst nicht alle Behörden und Unternehmen.

Damit die Blockchain künftig großflächig genutzt werden kann, muss sie darüber hinaus flexibel einsetzbar sein. Vermutlich wird sich die Technologie in den verschiedenen Branchen unterschiedlich schnell etablieren. Vor allem im Verwaltungsbereich wird es mehr Zeit brauchen, bis alte Strukturen durch neue ersetzt werden konnten. Dagegen sollte die Umsetzung in der Wirtschaft deutlich schneller vonstatten gehen, da hier Effizienz und somit auch Schnelligkeit eine wichtige Rolle spielen.

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Wie kann man in die Blockchain-Technologie investieren?

Von der rasanten Entwicklung der Blockchain-Technologie profitieren nicht nur Unternehmen. Auch für Anleger kann eine Investition interessant sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in die Blockchain zu investieren. Dazu zählen:

  • Kauf von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum
  • Investition in einen ETF, der in Unternehmen mit entsprechendem Engagement investiert, wie zum Beispiel der Reality Shares Nasdaq NextGen Economy ETF (ISIN: US75605A 7028)
  • Beteiligung an einem neuen Blockchain-Projekt über den Kauf eines ICO (Initial Coin Offering)
  • Kauf eines Blockchain-Zertifikates

Weitaus interessanter dürfte für Anleger aber die direkte Investition in Blockchain-Aktien sein. Dabei handelt es sich um Aktien von Unternehmen, die die Technologie entwickeln oder einsetzen, wie der bereits erwähnte Lebensmittelkonzern Walmart. Unternehmen, die ein digitales Buchhaltungssystem integrieren, können von einer besseren Effizienz und langfristig höheren Aktienkursen und Renditen profitieren.

Welche Arten von Blockchain-Aktien gibt es?

Unternehmen, die sich mit der innovativen Blockchain-Technologie beschäftigen, sprießen sprichwörtlich aus dem Boden. Aber auch „alte Bekannte“ aus dem Finanzsektor und der Technologie-Branche haben längst Interesse an der neuen Technologie bekundet. Über Blockchain-Aktien können Anleger in die Blockchain und/oder Kryptowährungen investieren, ohne dafür selbst Coins erwerben zu müssen.

Blockchain-Aktien lassen sich den folgenden Bereichen zuordnen:

  • Investoren: In diesem Fall treten Unternehmen als Beteiligungsgesellschaften auf und investieren in aufstrebende Unternehmen aus dem Blockchain-Bereich.
  • Krypto-Mining: Diese Unternehmen sammeln Kapital, um in Rechenzentren für das Generieren von Kryptowährungen zu investieren. Hierfür sind schnelle Prozessoren und niedrige Stromkosten wichtig.
  • Game- und Namechanger: Diese Firmen richten ihr Geschäft neu aus, um ebenfalls an der schnellen Entwicklung der Blockchain-Technologie zu partizipieren.
  • Berater: Einige Unternehmen verstehen sich als Berater für neue Trends im Blockchain-Bereich.
  • Technologie-Unternehmen: Viele große Unternehmen aus dem Technologie- und Internetbereich erweitern ihre Geschäftsmodelle um die Bereiche Blockchain und Kryptowährungen.

Daneben gibt es immer mehr Dienstleister, die die Blockchain-Technologie gezielt in die Geschäftsabläufe von Firmen integrieren. Zu den Kunden zählen unter anderem Versicherungen oder Banken mit veralteten Technologien.

Die Top Blockchain Aktien im Überblick

Nachfolgend haben wir vielversprechende Blockchain-Unternehmen und -Aktien für Sie zusammengefasst. Dabei handelt es sich um Unternehmen mit Blockchain als Hauptschwerpunkt oder als weiteres Geschäftsfeld.

1. Naga Group

Naga dürfte vielen Anlegern und Tradern etwas sagen. Die in Hamburg ansässige Naga Group AG (Symbol: N4G, ISIN: DE0001218063) entwickelt und vertreibt Projekte für den Finanzsektor. Zu den Produkten gehören zum Beispiel die NAGA Wallet, die Bitcoin-Börse NAGA Exchange und der NAGA Trader für das Social Trading. Das Unternehmen konzipiert weiterhin zahlreiche neue Projekte für den Blockchain-Bereich.

2. HIVE Blockchain

Die HIVE Blockchain Technologies Ltd. (Symbol: HBF, ISIN: CA43366H1001) hat ihren Sitz in Vancouver, Kanada. Das Unternehmen ging aus dem Zusammenschluss mit einem der größten Cloud-Mining-Anbieter, Genesis Mining, hervor. Im September 2017 ging HIVE Blockchain an die Börse. Inzwischen verfügt das Unternehmen über leistungsstarke Mining-Anlagen in Norwegen, Schweden und Island.

3. Riot Blockchain

Die Riot Blockchain Inc. (Symbol: RIOT, ISIN:US7672921050) versteht sich in erster Linie als Förderer von StartUps. Unternehmen, in die Riot bereits investiert hat, sind zum Beispiel Verady (Ledgible), TessPay und Coinsquare. Gegründet wurde das US-amerikanische Unternehmen im Jahr 2000 als Biotech-Firma. Erst 17 Jahre später erfolgte die strategische Neuausrichtung zum Bitcoin Mining und zur Blockchain. Seit 2017 wurde viel Geld für den Kauf von Mining-Servern aufgewendet.

4. North Peak Resources (Interbit)

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Die kanadische North Peak Resources Ltd. (Symbol: B9TN, ISIN: CA6614441096) war als Interbit Ltd. zunächst in den Bereichen Gaming, Restry, Energy sowie Financial Services aktiv. 2015 erfolgte eine vollständige Neuausrichtung der Geschäftstätigkeit. Das Unternehmen ist heute als Mining-Anbieter tätig und greift hierfür auch auf seine langjährige Management-Erfahrung zurück.

5. Codebase Ventures

Auch bei der Codebase Ventures Inc. (Symbol: C5BN, ISIN: CA19200Q2099) handelt es sich um ein in Kanada ansässiges Unternehmen. Vormals gegründet als 360 Blockchain Inc., investierte das Unternehmen vor allem Kapital in Kryptowährungen und Blockchain-StartUps. Heute ist Codebase Ventures an den Firmen Pressland und Cryptolab beteiligt. Daneben arbeitet die Firma an weiteren Projekten, wie zum Beispiel dem Arcology Netzwerk.

6. mic AG

Die mic AG (Symbol: M3BK, ISIN: DE000A254W52) ist ein Münchener Unternehmen, das als Finanzdienstleister in den Bereichen IoT (Internet of Things) und Digitalisierung tätig ist. Das Unternehmen ist an mehreren Unternehmen beteiligt, darunter die Smarteag AG, die Securize IT Solutions AG und die 4industries AG. Im November 2020 teilte das Unternehmen außerdem mit, dass die Übernahme der Pyramid Computer GmbH erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

7. Bitcoin Group SE

Die Bitcoin Group SE (Symbol: ADE, ISIN: DE000A1TNV91) mit Sitz in Herford fokussiert sich auf Konzepte und Technologien für Geschäftskunden aus den Bereichen Blockchain und Bitcoin. Sie betreibt darüber hinaus den größten Bitcoin-Marktplatz in Europa: die Plattform Bitcoin.de. Weiterhin gehören die Unternehmen Sineus Financial Services GmbH, die futurum Bank AG sowie die Bitcoin Deutschland AG zur Bitcoin Group SE.

8. FinLab

Ein weiteres Unternehmen aus Deutschland, das zu den größten Investoren in den Bereichen Blockchain und Financial Services Technologies in Europa zählt, ist die FinLab AG (Symbol: A7A, ISIN: DE0001218063). Das Unternehmen konzentriert sich auf die Betreuung von Startup-Unternehmen aus dem Finanzbereich und stellt diesen das notwendige Startkapital zur Verfügung.

Mit der Beteiligung an dem Unternehmen Vaultoro stieg FinLab bereits 2017 in den Krypto-Markt ein. Über Vaultoro ist es Anlegern möglich, mit Bitcoin physisches Geld zu kaufen und dieses in der Schweiz zu lagern. Die Geldeinlagen lassen sich somit außerhalb des Bankensystems schützen und verlieren nicht an Liquidität.

9. Advanced Blockchain

Die Advanced Blockchain AG (Symbol: BWQ, ISIN: DE000A0M93V6), vormals: BrainCloud, ist ein börsennotierter Blockchain Ökosystem Developer mit Sitz in Berlin. Die Hauptaufgabe des Unternehmens ist die Entwicklung und Investition in Blockchain-Softwarelösungen für große Industrieunternehmen. Zu den Partnern der Advanced Blockchain AG zählen unter anderem die Peaq Technology GmbH (Blockchain Plattform für das IoT), das Polkadot Blockchain-Netzwerk und die Energy Web Foundation.

10. NetCents Technology

Das kanadische Unternehmen NetCents Technology Inc. (Symbol: 26N, ISIN: CA64112G1054) bietet Nutzern, Händlern und Partnern eine Zahlungsplattform für die Abwicklung von elektronischen Zahlungen. Ziel ist es, den Zahlungsverkehr schrittweise auf digitale Währungen umzustellen. Daneben betreibt das Unternehmen eine eigene Krypto-Börse. NetCents Technology ist unter anderem bei FINTRAC registriert.

11. LeoNovus

Die LeoNovus Inc. (Symbol: LVNSF, ISIN: CA5266811010) ist ein Software-Unternehmen mit Sitz im kanadischen Ottawa. Es entwickelt Cloud-Lösungen, die auf der Blockchain-Technologie basieren. LeoNovus möchte Unternehmen dabei unterstützen, die Flexibilität, Kosteneffizienz und Skalierbarkeit der Cloud voll auszuschöpfen.

12. UMT AG

Die Münchener UMT United Mobility Technology AG (Symbol: UMDK, ISIN: DE000A2YN702), früher: Leipziger Solarpark AG, konzentriert sich als FinTech-Unternehmen auf die Entwicklung und Implementierung von mobilen Zahlungs- und Blockchain-Lösungen. Sie richtet sich damit vor allem an Großkunden und arbeitet eng mit Onlineanbietern, Geldinstituten und Einzelhandelsketten zusammen. Die UMT AG betreibt in Europa eine der größten Mobile-Payment-Plattformen.

13. IBM Corp

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Die International Business Machines Corp. (Symbol: IBM, ISIN: US4592001014) bietet Lösungen für Geschäftskunden auf Basis der Blockchain-Technologie an. Es handelt sich um ein in New York ansässiges, US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen. IBM zählt zu den international führenden Unternehmen für Dienstleistungen, Hardware und Software im IT-Bereich. Bereits im Jahr 2015 begann das Unternehmen damit, die Blockchain-Technologie in die Firmenstrategie zu integrieren.

14. AMD

Die Advanced Micro Devices Inc. (Symbol: AMD, ISIN: US0079031078) ist in 23 Ländern tätig. Schon seit 1969 stellt das Unternehmen Mikroprozessoren für Grafikkarten und Computer her. In den letzten Jahren konnte AMD durch den Verkauf von leistungsstarken Grafikkarten zur Generierung von Kryptowährungen beachtliche Umsätze erzielen.

15. NVIDIA

Ähnlich verhält es sich bei der US-amerikanischen NVIDIA Corp. (Symbol: NVDA, ISIN: US67066G1040). Das Unternehmen stellt leistungsstarke Grafikprozessoren her, die für das Mining von Kryptowährungen notwendig sind. Auch in den Bereichen eSports, Gaming und KI werden schnelle Grafikchips gebraucht, was sich auf die Entwicklung der NVIDIA Aktie positiv auswirkt. In mehr als 50 Ländern ist das Unternehmen mittlerweile vertreten. In Deutschland unterhält es Niederlassungen in Berlin, München, Stuttgart und Würselen.

16. BlockchainK2

Die BlockchainK2 Corp. (Symbol: BITK, ISIN: CA09369M1077) ist eine kanadische Holdinggesellschaft, die in den Bereichen Internet und Software aktiv ist. Sie investiert in Blockchain-Technologielösungen für Finanzmärkte und andere Bereiche.

Aktuell ist das Unternehmen in die Technologieplattform RealBlocks investiert. Daneben hat BlockchainK2 einen Joint-Venture-Vertrag mit Standard Power abgeschlossen. Dabei handelt es sich um eine Krypto-Mining-Anlage mit sehr niedrigen Stromkosten in den USA. Ferner ist das Unternehmen an dem privaten Wellness- und Schönheitsunternehmen Sobe Organics Inc. mehrheitsbeteiligt.

17. Overstock.com Inc.

Bei der Overstock.com Inc. (Symbol: OSTK, ISIN: US6903701018) handelt es sich um einen international tätigen Onlinehändler aus den Vereinigten Staaten mit Sitz in Salt Lake City. Zu den Produkten des Unternehmens zählen unter anderem Möbel, Bettwäsche, Dekor, Teppiche und mehr. Das Unternehmen konzentriert sich außerdem auf die Konzipierung und Vermarktung von Finanzanwendungen über die Blockchain-Technologie. Overstock.com rechnet sich damit verbesserte Chancen für ein weiteres Firmenwachstum aus.

18. Digital X

Die Digital X Ltd. (Symbol: VSL, ISIN: AU000000DCC9) ist ein australisches Unternehmen, das im Jahr 1999 zunächst als Verus Investments Ltd. entstand. Die Umstrukturierung erfolgte 2017. Das Unternehmen versteht sich als Partner für den Bankenbereich und verfügt über ein Bitcoin-Vermögen.

Zu den Services von Digital X zählen heute ICO Advisory Services, Blockchain Related Software Development und Blockchain Consulting Services. Kurz nach der Neuausrichtung unterschrieb die Firma ein Joint-Venture mit dem Zahlungsdienstleister StarGroup International, um gemeinsam mit diesem Bitcoin-Bankautomaten zu konzipieren und zu vermarkten.

19. Microsoft

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Microsoft Corp. (Symbol: MSFT, ISIN: US5949181045) ist ein international tätiges Softwareunternehmen. Das Angebotsportfolio besteht aus Software-Dienstleistungen und -Produkten für unterschiedliche Nutzergeräte. Dazu zählen unter anderem auch Betriebssysteme für Computer und mobile Endgeräte.

Zu den weiteren Produkten des Unternehmens gehören die Online-Suchmaschine Bing, der Telefondienst Skype, das Netzwerk LinkedIn und nicht zuletzt die Videospielkonsolen Xbox One und Xbox 360. Seit 2020 versucht sich Microsoft nunmehr auch in der Blockchain-Welt zu etablieren und hat dazu seinen Cloud-Dienst „Azure“ ins Leben gerufen.

20. Facebook

Facebook dürfte wohl jedem bekannt sein. Die Facebook Inc. (Symbol: FB, ISIN: US30303M1027) ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Kalifornien. Neben dem sozialen Netzwerk Facebook zählen der Hersteller von Virtual-Reality-Hardware, Oculus VR, die Foto- und Video-Sharing-App Instagram sowie der Messenger-Dienst WhatsApp zum Unternehmen.

Das erste Blockchain-Projekt von Facebook ist Libra. Die dazugehörige Wallet heißt inzwischen Novi und nicht mehr Calibra. Trotz aller Widrigkeiten wächst das Libra-Projekt weiter. Und Facebook geht sogar noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen kündigte im August 2020 an, neben der Kryptowährung Libra nun eine komplette Produktlinie für E-Commerce- und Zahlungsdienstleistungen zu entwerfen.

Die neue Sparte soll unter der Bezeichnung „F2“ beziehungsweise „Facebook Financial“ laufen. Darunter werden sämtliche Fintech-Vorhaben zusammengefasst. Die Sparte soll künftig auch für Zahlungen an den WhatsApp-Messenger zuständig sein. Ziel ist vermutlich, die Anzeigenkampagnen auf den Messenger-Diensten lukrativer zu gestalten, damit die Nutzer mit den firmeneigenen Apps mehr Zeit verbringen.

Was gilt es bei einer Investition in Blockchain-Unternehmen zu beachten?

Wie wir festgestellt haben, gibt es zahlreiche Wege, um in die Blockchain-Technologie zu investieren. Wie immer, gilt aber auch hier, dass eine solche Investition nicht für alle Investoren geeignet ist. Aber: Es lohnt sich, informiert zu bleiben. Denn die Blockchain könnte das heute bekannte Finanzsystem deutlich verändern. Wer als Investor dann auf die richtigen Blockchain-Unternehmen gesetzt hat, könnte attraktive Gewinne mitnehmen.

Zu beachten ist jedoch, dass eine Investition in diese Unternehmen aus heutiger Sicht nicht als Basisinvestment geeignet ist. Aktien mit dem Fokus Blockchain sollten dem Aktiendepot lediglich beigemischt werden. Bedenken Sie, dass der Markt in ständiger Bewegung ist. Achten Sie daher auf eine gute Diversifizierung des Portfolios.

Eine Investition in Einzelaktien ist für Anleger dann die richtige Entscheidung, wenn sie die potenziellen Risiken, die im Verhältnis zu den guten Gewinnchancen stehen, in Kauf nehmen können. Wer mit dem Blockchain- und Krypto-Hype mitschwimmen, jedoch keine hohen Risiken eingehen möchte, kann alternativ auf Zertifikate oder Fonds zurückgreifen. Bei Zertifikaten ist allerdings stets das Emittentenrisiko zu berücksichtigen.

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Um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, ist es außerdem ratsam, sich für einen günstigen Aktienbroker zu entscheiden, bei dem der Handel mit Blockchain-Aktien möglich ist. Bei AskTraders können Sie die besten Broker für Ihren Aktienhandel miteinander vergleichen. Hier geht es zum Anbieter-Vergleich.

Fazit: Schon heute die besten Blockchain-Aktien handeln

Als Anleger haben Sie die Möglichkeit, über Blockchain-Unternehmen schon heute in eine Technologie der Zukunft zu investieren. Genauer gesagt, investieren Sie in die Wertpapiere der Unternehmen. Die Branche wächst stetig, so dass ein regelmäßiger Blick auf Firmen, die bei der Entwicklung der Blockchain-Technologie mitwirken oder sie in ihre betrieblichen Abläufe integrieren, lohnt.

Die Blockchain könnte fortschrittlichen Unternehmen die Chance eröffnen, noch effizienter zu arbeiten und zu wachsen. Im Augenblick dreht sich vieles um Verbesserungen in der Logistik und die Vereinfachung von Finanztransaktionen. In Zukunft könnte die Blockchain aber auch in vielen weiteren Geschäftsbereichen zu finden sein.

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