Skip to content

Der richtige Einstieg: günstige Handelsgelegenheiten identifizieren

Updated 3 Jun 2020

Nicht nur Neulinge an der Börse suchen nach günstigen Handelsgelegenheiten. Ebenso sind auch erfahrene Trader, um Optimierung der Handelsstrategie bemüht. Doch wie gelingt der richtige Einstieg in einen Trade? Am Markt finden sich zahlreiche Trading-Strategien, die vielversprechende Ansätze vorweisen können. Jedoch führen unvorhersehbare Marktschwankungen dazu, dass die Kursentwicklung eines Vermögenswerts nicht sicher prognostiziert werden kann. Der nachfolgende Artikel befasst sich mit verschiedenen Methoden, die Trader nutzen können, um die eigene Handelsentscheidung zu unterstützen.

  • technische Chartanalyse mit Indikatoren und Oszillatoren
  • trendfolgende Indikatoren
  • aufgestellte Trading-Regeln befolgen
  • über Webinare, Demokonto und mehr Wissen erweitern

Online-Trading bietet bequemen Einstieg für Neulinge

Bevor das Trading beginnen kann, ist es erforderlich, ein Depot bei einem Broker oder einer Bank zu eröffnen. Heutzutage bietet das Online-Trading Börsenneulingen einen bequemen Einstieg in den Handel. Auch wenn es zumeist nicht viel Zeit in Anspruch nimmt Handelskonto und Depot bei einem Online-Broker zu eröffnen, sollte beim Aufbau des Portfolios einiges beachtet werden. Wer sein Portfolio selbst zusammenstellt, sollte im Vorfeld die eigenen Anlageziele definieren und sich der individuellen Risikobereitschaft im Klaren sein.

new-recommended-broker-banner

Nicht zuletzt zeigt sich die Risikoneigung des Traders bei der Wahl des gehandelten Finanzprodukts von Interesse. Bevor ein Trade überhaupt eröffnet wird, stellt sich für Einsteiger sicherlich zunächst die Fragen nach dem geeigneten Finanzinstrument. Wer hohe Renditen erzielen möchte, muss bereit sein meist ein hohes Risiko einzugehen. Nicht weniger Einsteiger setzen zu Beginn auf eine eher konservative Strategie, um sich zunächst in das Geschehen einzufinden.

Es kann sich durchaus zeitfüllend zeigen, sich mit den Regeln der Börse vertraut zu machen. Wer nun direkt nach der Depoteröffnung den ersten Trade platziert, und das ohne eine sinnvolle Strategie, geht mitunter ein unnötiges Risiko ein. Die unterschiedlichen Märkte zeigen Besonderheiten auf, die sich für die Handelsentscheidung wissenswert erweisen können. Gerade auf volatilen Märkten sollten sich Trader der Chancen und Risiken bewusst sein.

Trading - Der richtige Einstieg

Methoden für den Einstieg in einen Trade

Es dürfte wohl das Ziel eines jeden Traders sein, langfristig beim Handel erfolgreich zu sein. Es kann sich durchaus schwierig gestalten, wenn Trader einen Trend so früh wie möglich erkennen möchten, um möglichst viel Gewinn aus der Position mitzunehmen. Wer auf einen bereits bestehenden Trend setzt, kann zwar nicht an der kompletten Kursbewegung teilhaben. Aber dennoch können sich Gewinne ergeben, wenn sich der Kurs stabil in die bestehende Trendrichtung weiterbewegt.

Am Markt finden sich verschiedene Einstiegsmethoden, die alle ihre Stärken und Schwächen aufweisen. Die eine richtige Methode, um in einen Trade einzusteigen, gibt es demnach nicht. Für welche dieser Methoden sich ein Trader entscheidet, obliegt der individuellen Handelsstrategie. Zu den Möglichkeiten zählen unter anderem:

  • antizyklischer Einstieg
  • Trendfolge
  • Ausbruch-Pullback

Beim Trading ist es aber nicht nur wichtig, einen günstigen Zeitpunkt für den Einstieg zu finden. Es sollte nicht vernachlässigt werden, dass die offene Position verwaltet werden muss. Der Kurs kann sich ändern, sodass die Position droht in Richtung eines Verlusts zu laufen. An dieser Stelle ist eine schnelle Reaktion des Traders gefragt. Eine Absicherung der Position kann durch Orderzusätze erfolgen. Es kann beispielsweise eine Stopp-Marke gesetzt werden, die dazu dient, Gewinne abzusichern oder Verluste zu begrenzen.

Auf Trendfolge beim Einstieg setzen?

Einige Trader nutzen die technische Chartanalyse, um die Kursentwicklung eines Basiswerts zu analysieren. Dazu kommen im Chart nicht selten Indikatoren zur Anwendung, die das Kursverhalten auf bestimmte Aspekte hin untersuchen. In der Regel werden Indikatoren dazu verwendet, um günstige Handelsgelegenheiten zu identifizieren. Im Fokus stehen dabei sowohl Kaufzeitpunkt als auch Verkaufszeitpunkt. Es gibt verschiedene Arten von Indikatoren. Zu den Trendindikatoren zählen unter anderen:

  • Moving Average Convergence/Divergence (MACD)
  • Moving Average (Gleitender Durchschnitt)
  • Average Directional Index (ADX)

Wer den Einstieg in einen Trade auf einem bestehenden Trend aufbauen möchte, muss den Trend zunächst bestimmen. Es können Trendindikatoren genutzt werden, um Aufschluss über die aktuelle Marktsituation zu erhalten. Mithilfe eines Indikators wie dem MACD können Auf- und Abwärtstrends ausgemacht werden. Zudem zeigt es sich hilfreich, die Trendstärke zu kennen, was ebenfalls mit dem MACD, aber auch mit anderen Indikatoren möglich ist.

Indikatoren haben jedoch auch ihre Schwachstellen, derer sich Trader bewusst sein sollten. So können Fehlsignale entstehen, die es zu erkennen gilt, bevor auf Grundlage dessen, eine Handelsentscheidung getroffen wird. Eine Kombination verschiedener Indikatoren liefert zusätzliche Informationen, was sich nützlich zeigen kann. Allerdings kann auch mit der technischen Chartanalyse keine sichere Vorhersage über den zukünftigen Kursverlauf getroffen werden.

Handelsstrategie erstellen und Risiken streuen

Beim Erarbeiten der persönlichen Handelsstrategie spielt nicht nur die Kursanalyse eine Rolle. Zudem sollte das Thema Money- und Risikomanagement nicht unbeachtet bleiben. Der richtige Einstieg in den Handel kann von einem guten Money- und Risiko-Management unterstützt werden. Beim Money-Management ist die Wahl einer geeigneten Positionsgröße ein wichtiges Element, durch das das Risiko kontrolliert werden soll. Dabei muss sich das Money-Management nicht nur auf eine einzelne Position beziehen, sondern kann hinsichtlich des gesamten Depots angewendet werden.

Wer in eine Position einsteigt und dabei sein gesamtes Kapital einsetzt, geht ein hohes Risiko ein. Gewinn und Verlust sind abhängig von einem einzelnen Trade. Das Risiko kann gestreut werden, indem das Kapital auf mehrere Handelspositionen verteilt wird. Eine Strategie im Rahmen des Money-Managements beinhaltet, dass nicht das gesamte Kapital investiert wird, sondern das ein Teil des Kapitals als Reserve zurückgehalten wird.

Was die Kontrolle des Risikos anbelangt, so sind diese Maßnahmen sicherlich abhängig von der Risikoneigung des jeweiligen Traders. Positionen können sich anders entwickeln als erwartet. Daher sollten sich Trader auch damit auseinandersetzen, dass Verluste entstehen können. Das eingesetzte Kapital sollte nicht an anderer Stelle benötigt werden. Eine sinnvolle Kapitalaufteilung ist für ein gutes Risiko-Management von Interesse. Die Aufteilung sollte zudem nicht aus den Augen verloren werden.

Trading Strategie Einstieg

Den richtigen Einstieg mit Geduld angehen

Wer an der Börse durchstarten möchte, kann es kaum erwarten, den ersten Trade zu platzieren. Jedoch ist es wichtig, Geduld zu bewahren und nicht aus dem Bauch heraus zu handeln. Es ist mitunter ein gewisser Zeitaufwand erforderlich, um eine effektive Handelsstrategie zu erstellen. Ebenfalls nimmt die Analyse der Kursdaten Zeit in Anspruch. Es kann vorkommen, dass sich tagelang keine günstigen Handelsgelegenheiten ergeben. Wer dran bleibt und den Kurs im Auge behält, kann schnell reagieren, wenn sich ein günstiger Handelszeitpunkt ergibt.

Bei der Entscheidungsfindung kann es sich hilfreich erweisen, nach zuvor festgelegten Trading-Regeln zu agieren. So können zumindest Emotionen keinen Strich durch die zuvor erarbeitete Strategie machen. Denn nicht selten stehen sich Trader durch die eigene Angst oder Gier selbst im Weg. Der richtige Einstieg in eine Position sollte nicht von Emotionen getrieben werden, sondern auf Fakten beruhen, die sich aus der aktuellen Marktsituation ergeben.

Mit der Zeit sammelt man beim Trading Erfahrungen, die dabei helfen können, Fehler bei künftigen Trades zu vermeiden. Wer die gemachten Erfahrungen zukünftig nutzen möchte, kann den Verlauf seiner Handelsentscheidungen aufschreiben und sich später wieder in Erinnerung rufen. Es ist wichtig, sich weiterhin auf den Verlauf der Position zu konzentrieren und nicht schon von Beginn an von „möglichen Gewinnen“ ablenken zu lassen.

Bildungsangebot von Brokern nutzen

Damit Trader das Wissen rund um das Thema Börse und Handel erweitern können, präsentieren nicht wenige Broker ein mehr oder weniger umfangreiches Bildungsangebot. Die angebotenen Inhalte befassen sich meist nicht nur mit dem Trading allgemein, sondern liefern zudem nützliche Informationen zum Umgang mit der Handelsplattform und zur Chartanalyse. Zudem kann ein Bildungsangebot auch Grundlagen zu den handelbaren Finanzprodukten und möglichen Handelsstrategien beinhalten. Inhalte werden dabei in unterschiedlicher Form vermittelt, wie beispielsweise über:

  • Webinare
  • eBooks
  • Schulungsvideos

Webinare stellen eine gern genutzte Möglichkeit dar, an Schulungen teilzunehmen. Nicht selten bieten diese doch die Möglichkeit, das Fragen live gestellt und beantwortet werden. Es ist wichtig, dass Trader eine Position sinnvoll absichern, sodass auch das Risikomanagement ein gefragter Aspekt ist. Weiter können Positionen durch Orderzusätze abgesichert werden, was das Wissen um die verschiedenen Orderarten relevant macht.

Tipp: Im Leistungsspektrum einiger Broker findet sich ein sogenanntes Demokonto. Ein solches Übungskonto sollte kostenlos und unverbindlich nutzbar sein. Wer sich mit den Handelsbedingungen, Tools und Features vertraut machen möchte, kann dies über ein Demokonto realisieren. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Handel auch über das Demokonto unter realen Marktbedingungen umgesetzt werden kann. Über das Übungskonto werden Trades lediglich mit virtuellem Guthaben realisiert, sodass Nutzer kein echtes Geld verlieren können.

Einstiegt beim Trading

Fazit: Trade nach Eröffnung richtig verwalten

Richtig in einen Trade einzusteigen, bedarf einer gewissen Geduld. Schließlich müssen sich erst günstige Handelsgelegenheiten ergeben, um in einen Trade einzusteigen. Um diese Handelsgelegenheiten zu identifizieren, hält der Markt zahlreiche Möglichkeiten bereit. Dabei zeigt das Trend-Trading nur eine Einstiegsmethode auf. Bei der Analyse des Kurses setzen einige Trader auf Indikatoren und Oszillatoren, die im Chart integriert werden. Solche Hilfsmittel kommen zum Einsatz, um Handelssignale zu erhalten.

Der Einstieg in eine Position stellt nur einen Teil des Tradings dar. Nachdem die Position eröffnet wurde, gilt es, diese erfolgreich zu verwalten. Der Kursverlauf kann sich ändern, was einer schnellen Reaktion des Traders bedarf. Wer Trendwenden frühzeitig erkennt, kann eine laufende Position zu einem günstigen Zeitpunkt schließen. Daher ist es beim Trend-Trading nicht nur wichtig, einen Trend frühzeitig auszumachen, sondern auch eine Trendwende zu identifizieren. Wer sich mit der technischen Analyse auseinandersetzen möchte, kann ein Demokonto zu Übungszwecken nutzen.